Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Maurus Jókai >

Zoltán Karpáthi, der Sohn des Nabob

Maurus Jókai: Zoltán Karpáthi, der Sohn des Nabob - Kapitel 8
Quellenangabe
pfad/jokai/sohnnabo/sohnnabo.xml
typefiction
authorMaurus Jókai
titleZoltán Karpáthi, der Sohn des Nabob
publisherVerlag von Philipp Reclam jun
firstpub
translatorEduard Glatz
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20121211
projectiddda59ea5
Schließen

Navigation:

6.

In Szentirma

Wer sich zurückzuerinnern weiß, was Szentirma zur Zeit der alten Grafen war und damit sein jetziges Aussehen vergleicht, wird geneigt sein, dem Grafen Rudolph eine übernatürliche Macht beizumessen, mit der er Wunder zu bewirken imstande ist.

Jene ausgedehnte Fläche, auf der jetzt ein Meer üppiger Fruchtähren wogt, war nichts als ein großer, unabsehbarer, mit hohem Schilfrohr bewachsener Sumpf, auf dem man im Herbst und Frühjahr, wenn der Himmel seine Schleußen zu öffnen und der Schnee zu schmelzen begann, prächtig in Kähnen herumfahren und alles erdenkliche Wasserwild jagen konnte; hier, auf einem dieser Hügel – aber wer weiß noch, auf welchem? – pflegte in der Regel eine jener Rohrhütten zu stehen und gegenüber, wahrscheinlich dort, wo jetzt der schöne Kleegarten, die zweite, in welchen der alte Graf Szentirmay mit seinem Nachbar, dem guten Baron Johann Karpáthi, ganze Nächte hindurch den kostbaren Moorschnepfen aufzulauern pflegten. Im Sommer aber, wenn die brennende Hitze die Wasser ausgetrocknet hatte, wurden unvergleichliche Fuchshetzen in diesem urweltlichen Rohrwalde abgehalten, der wahrscheinlich irgendwo sein Ende erreichte, allein wo? darauf konnten nur der Berettyo und die Theiß verläßliche Antwort erteilen.

Durch drei Viertel des Jahres besaßen die Herren Szentirmay und Karpáthi über einen Teil ihrer Besitzungen nur ein nominelles Protektorat, da eigentlich Schlangen, Frösche und Sumpfvögel dort in lieblicher Anarchie herrschten. Ihre Schlösser und Dörfer konnten um diese Zeit als völlig gesichert gegen eine fremde Invasion betrachtet werden, wegen der Bodenlosigkeit der Wege, und sie beide legten auch einen großen Stolz darein, daß kein einfältiger, fremder Tourist sich zu ihnen verirren kann, und daß ihre Güter durch keine Chaussee profaniert werden.

Wenn in besonders dringenden Fällen einer dieser Herren sich dennoch aus seinem Kastell rühren mußte, so hatte er neun Überfuhren zu passieren; bei jeder erwarteten ihn Extrapletten und vorausgeschickte frische Pferde; dennoch vergingen elf Tage, bis sie aus ihrer eigenen Herrschaft herauskamen und auf trockeneres Land gelangten. Eine solche Unternehmung gab dann im ganzen Lande soviel zu reden, wie in neuerer Zeit etwa eine Nordpolexpedition.

Aber auch die notorisch trockenen Gründe waren eben nicht in beneidenswertem Zustande; die besten Stellen, wo das herrschaftliche Getreide stand, wurden durch Robotarbeit der Unterthanen bestellt, was man ihnen auch ansah; jedes Stück Feld hatte seine besondere naturwissenschaftliche Geschichte; dem einen war ein trockenes, dem andern ein nasses Jahr nicht zuträglich; dort wieder richtete das Mutterkorn Verheerungen an; den Hauptbestandteil der Ökonomie bildete die Hutweide, auf der magere Ochsen und struppige Fohlen herdenweise anzutreffen waren, welche jährlich zur Zeit der Hundstage wacker decimiert wurden von den durch das Sumpfmiasma und die ausgetrocknete Luft endemisch gewordenen Seuchen.

Näherte man sich Szentirma, so gewahrte man einen langen schmalen Damm, der, wenn das Wasser bis dahin reichte, auch als Fahrweg benutzt wurde; zu anderen Zeiten wurde nur daneben gefahren, und es war staunenswert, wie sehr bei unsern Kutschern des Alfölds die nationale Geschicklichkeit entwickelt war, die mit halsbrecherischer Waghalsigkeit über den steilen Damm hinauf- und hinabjagten zu den Feldwegen.

Dieser ausgezeichnete Damm, wie man deren im Alföld noch jetzt genug sieht, lief in eine schaukelnde Brücke aus, die im Sommer eine kleine unansehnliche Sumpfader überspannte; im Herbst aber oder im Frühjahr pflegte dies elende Bächlein regelmäßig die Brücke abzutragen, so daß nichts als die Pfeiler stehen blieb. Diesem Übelstande war in keiner Weise abzuhelfen; man schlug Eisböcke ein, man errichtete einen Wassersporn, man zog sogar einen Laufgraben bis zu den Äckern, um auch dahin eine Diversion zu machen; aber alles vergeblich.

War man über die Brücke, so kam die Ortschaft Szentirma zum Vorschein; ein hoher Turm erhob sich mit einem großen Knopf an der Spitze; die vier Ecken schmückten vier kleine hölzerne Türmchen, eine architektonische Kuriosität, deren Erklärung noch heutigestags nicht gelungen ist. Ringsherum waren lange Reihen niedriger Häuser mit Rohrdächern, deren dunkles Braun hier und da eine Gassenzeile mit gelber Rohreindachung unterbrach, ein Zeichen, daß vor Jahr und Tag eine Feuersbrunst hier gewütet hatte, was übrigens jedes Jahr vorkam.

Ringsum den Ort war nichts Grünes zu sehen, niemand fiel es ein, vor sein Haus Bäume zu pflanzen, oder an demselben ein Gärtchen anzulegen. Es wäre unmöglich, die ersteren vor dem durch das Dorf getriebene Vieh zu schützen; der gesteckte Samen und die jungen Pflänzchen aber werden von Hühnern und Gänsen ausgescharrt und abgefressen. Man hat nichts als Ärger davon, besser also, sich nicht erst die Mühe zu machen. Nur in der Gegend des Hottergrabens steht eine Reihe melancholischer struppiger Weidenbäume, die jeden Herbst ihrer Krone beraubt werden, um Reisig zu gewinnen.

Das herrschaftliche Kastell selbst war außerhalb des Dorfes in ziemlicher Entfernung erbaut worden, um mit den ärmlichen Bauernhütten in keine Berührung zu kommen. Ein besonderer Weg, der sich seitwärts von der Straße abzweigte und mit einer Pappelallee eingefaßt war, führte dahin. Wer auf der gewöhnlichen Straße fuhr, sah nur von weitem das kolossale Gebäude mit zwei Seitenflügeln, mit altväterischen Erkern und weit voneinander abstehenden Fenstern. Auf dem Fries balancierten Statuen von verwittertem Sandstein, welche die Arme so ausstreckten, als flehten sie, ihnen eine Leiter zu bringen, damit sie endlich herabsteigen können.

Von Zeit zu Zeit taucht dann noch hier und dort ein langes Gebäude auf, das wird eine Wirtschaftstanya sein, denn auch diese durften sich nicht in der Nähe des Kastells befinden.

Das ungeheuere Schloß enthielt wenigstens achtzig Zimmer und jedes Zimmer war möbliert, mit Teppichen und Bildern versehen, als ob jedes einzelne bewohnt wäre.

Hinter dem Kastell dehnte sich ein großartiger englischer Park aus mit künstlichen Ruinen und Wasserfällen; die Platanen und Kastanienbäume waren zu riesiger Größe herangewachsen auf diesen humusreichen Gründen; das üppige Reihgras an den Ufern der regulierten Bäche reichte einem Manne bis an die Brust und alle Gewächse waren hier noch einmal so groß als anderwärts. An den englischen Park stieß ein ausgedehnter Wildgarten, zwischen dessen mächtigen Baumstämmen prachtvolle Gold- und Silberfasane lärmend aufflogen; in dem üppigen Gras weideten rudelweise schlanke Hirsche, die so zahm waren, daß sie den Reiter ganz nahe herankommen ließen, und wenn Gesellschaft im Park war, neugierig die Köpfe über den Zaun streckten; ja sie ließen sich oft soweit herab, aus dem Wildgarten zu desertieren und die Mais- und Hirsefelder der Unterthanen mit ihrem Besuch zu beehren.

In der ganzen Umgebung des Kastells atmete man eine ganz andere Luft, als in der übrigen Gegend; hier war die Vegetation reich, verschwenderisch und in der heißen Saison that es so wohl, unter dem duftigen, kühlen Schatten der breitblätterigen Platanen einen Blick hinauszuwerfen auf die gelbe, ausgebrannte Landschaft, auf der eine schwüle Backofenluft liegt, die jedes lebende Gewächs von der Krone bis zur Wurzel hinab versengt ...

... Welch anderes Schauspiel bietet sich jetzt dem Reisenden dar, wenn sein Weg ihn durch die Szentirmayschen und Karpáthischen Herrschaften führt.

Von der unabsehbaren Schilfwildnis ist keine Spur mehr. Geradlinige Kanäle, welche nach geometrischer Berechnung die Fläche durchschneiden, leiten das überflüssige Wasser in die Flüsse und sind an gewissen Stellen mit Schleußen Versehen behufs einer rationellen Wiesenberieselung. Wo sonst undurchdringliches Gestrüppe war, stehen jetzt prangende Saaten auf regelmäßigen Tafeln, und wo sonst auf trostloser Haide der Durchfahrende bald den Gestank des Seegrases, bald den erstickenden Staub verwünschte, den der Wind in Mund und Augen trieb, werden jetzt seine Geruchwerkzeuge angenehm affiziert von dem Duft, den die mit dem Blütenstaub der nahen goldgelben Rapsfelder geschwängerten Lüfte ihm zutragen.

Die ganze Landschaft ist verändert. Ganze Wälder kanadischer Pappeln bedecken die einstmaligen Serpentinen der Flüsse, die jetzt mittelst Durchstichen in ein gerades Bett gezwängt sind, und wenn jetzt die kleinen Theißdampfer dort an jener reizenden Insel anlegen, überblickt man eine ganze Reihe von Gärten bis hin nach Szentirma, zwischen denen auf dielenglatter Straße wohlhabende Landwirte mit ihrem kräftigen, feurigen Fünfgespann dahinrollen Ich hoffe, daß die Kritik mir diesen kleinen Anachronismus mit den Dampfern und ähnlichen Dingen nicht übel nehmen wird, wie ich denn Überhaupt gestehen muß, daß viele der hier beschriebenen Gegenstände vor der Hand noch in das Reich der frommen Wünsche gehören. Anm d. Verf..

Statt an regellos untereinander geworfenen Lehmhütten vorüber läuft jetzt die Straße durch schön gebaute Gassen und in der Mitte des Ortes, der Kirche gegenüber, erhebt sich ein elegantes Kastell. Graf Rudolph hat die altväterliche Burg mit ihren achtzig Zimmern, ihren großen, widerhallenden Gängen und zugigen Erkern verlassen und mitten im Dorf sich ein Wohnhaus gebaut, um welches herum binnen zehn Jahren ein ganzer Platz entstand, so daß der Ort ein weit städtischeres Aussehen gewonnen hat, als irgend eines jener Häuserkonglomerate des Alföld, welche den Namen Marktflecken führen.

Unter den Gebäuden zeichnen sich besonders aus: das Gemeindehaus, der Pfarrhof und die Schule, welche der Grundherr selbst hatte bauen lassen und die er sorgfältig in gutem Stand erhält; die Häuser haben alle ein so frisches Aussehen mit ihren grünen Jalousien und gastlich geöffneten Thoren; wie erst, wenn zwischen den Jalousien die Granataugen einer hübschen Bauerndirne herausblitzen.

Das alte Schloß steht jetzt leer; nur ein paar pensionierte Diener hausen dort und ein dem Trunke ergebener Beschließer, der zu nichts Besserem mehr zu verwenden war, als zu dem Amte, neugierige Fremde im Schloß herumzuführen und ihnen die alten Raritäten zu zeigen, mit denen der Geschmack des neuen Besitzers nichts mehr anzufangen weiß, für die er jedoch zu viel Pietät hegt, um auch nur ein Stück davon in fremde Hände übergehen zu lassen. Mögen sie dort bleiben als geschichtliche Merkwürdigkeit.

Graf Rudolph war auf ganz andere Bauten bedacht als seine Vorfahren; dort treibt der regulierte Bach eine Papiermühle, die unter der Leitung geschickter Hände steht; hier liefert ein Lehmgrund das Material zu einem Ziegelofen; jenes große Gebäude ist ein Kornsparmagazin, eine vernünftige Nutzanwendung des alten ägyptischen Mythus von den sieben fetten und sieben magern Jahren; seltsam, daß wir das, was die einfache Weisheit des Altertums längst gelehrt, die Aufbewahrung des Überflusses für Zeiten des Mißwachses, als eine Neuerung und Kuriosität anzuführen haben. Weiterhin, am äußersten Ende des Dorfes, erheben sich hohe, schlanke Rauchfänge aus roten Backsteinen, über die niedrigen Dachreihen dichte Rauchwolken ausströmend; da sind geschäftige Fabriken, die eine bereitet seinen Zucker aus einheimischem Pflanzenstoff, in der andern wird die Wolle unserer Schafe gesponnen und zu billigen und dauerhaften Stoffen gewoben; man heizt nicht mit Misttorf, sondern mit Steinkohlen aus der eigenen herrschaftlichen Grube, die auf dem Wasser zugeführt werden. Ein Industriezweig greift in den andern und die Folgen davon zeigen sich in der ganzen Umgegend; nirgends eine Spanne breit unbenutzter Boden, nirgends eine müßige Hand, selbst die zerstörenden Elemente sind zur Arbeit eingespannt. Auf der ganzen Herrschaft ist kein Faulenzer, kein hungriger Bettler und unter all der Pracht, welche die Wohnung des Grundherrn umgiebt, ist die schönste Zierde das Glück und die Zufriedenheit, die auf den Gesichtern der Unterthanen zu lesen.

Verzeihung, lieber Leser, daß ich dich mit solchen Details ermüde. Ich könnte dir viel romantischere Gemmen schildern, wir brauchten uns nur einige Meilen weiter zu bemühen, auf die benachbarten Pußten, wo der unwirsch gewordene Wind den » Teufelswagen« auf dem von zahllosen Rinderfußstapfen zerklüfteten Rasen weit, weit vor sich hertreibt; dort könnten wir stehen bleiben in der Mitte der Einöde und den melancholischen Brunnenschwengel beschreiben, der am Horizont hervorragt und auf dessen Spitze ein Adler sich niedergelassen hat, den am Rande des Sumpfes auffliegenden Storch und die feenhafte Fata morgana, die bei guter Laune uns in der Luft zeigt, was auf Erden nicht vorhanden, und wir könnten sagen, dieser Gegend fehlt es an allem, aber sie hat Poesie und indem ich jene Dinge beschriebe, würde ich nur meinem Dichterberufe treu bleiben. Aber das Leben tritt uns auf die Fersen. Der Besitzer der von der poetischen Fata morgana heimgesuchten Pußten ist ein Bettler und der Name der romantischen Brunnenschwengellandschaft heißt Armut und Elend. Mögen andere die Sumpfwildnis und ihre Bewohner besingen; es ist das ein trauriges Thema und der Dichter sollte sich weit mehr gelaunt fühlen, zu weinen in dieser trostlosen Einöde, wenn er bedenkt, welches Leben, welches Menschengewimmel hier sein könnte, für wie viele Dörfer und Städte da noch Platz wäre und wie viele glückliche Menschen auf diesen leeren Gründen, wo jetzt nur Disteln blühen – wenn alles wäre, wie es sein sollte – Gott den Herrn preisen könnten – in wohlklingender ungarischer Zunge.

Rudolph Szentirmays Ahnherren haben vielleicht einst dies Land mit ihrem teuren Blute erworben, wo jetzt ihre Enkel wohnen, und gewiß hat die Heldengeschichte dieser kostbaren Blutstropfen es verdient, einen Dichter zu finden; aber die kostbaren Schweißtropfen des Enkels, der aus der Wüste ein Kanaan hervorzaubert, verdienen sie nicht ebenso gezählt zu werden? – Wer, wie Rudolph Szentirmay, den edeln Grafen Stephan sich zum Vorbild nehmend, der Mitwelt mit aneiferndem Beispiel vorangeht und Opfer bringt, um die nationale Wohlfahrt zu fördern, ist der nicht ein ebensoguter Patriot, wie derjenige, der vor Jahrhunderten auf dem Schlachtfelde für das Vaterland geblutet?

* * *

Auf diesem geräumigen, heitern Edelhofe verlebte unser Zoltán seine Kinderjahre. Diese Bäume hier sind ebenso alt wie er; auf einem der Hügel des Parks hat er schon als dreijähriger Knabe zwei Ahornbäume gepflanzt. Unter diesen Bäumen stand eine kleine Bank und ein Tischchen; dort war sein Lieblingsplätzchen und das der kleinen Gespielen, die ihn liebten. Wer aber hatte ihn nicht geliebt?

Schon als Kind war er gescheiter, beherzter und kräftiger als alle seine Kameraden in gleichem Alter. Von den benachbarten Edelsitzen kamen die Söhnleins der Grundherren herüber nach Szentirma und nahmen Spiele vor mit dem kleinen Zoltán. Bei solchen Gelegenheiten war Zoltán immer der Führer der Schwächeren; sie spielten Krieg, Kongregation, Landtag: an wem das unterdrückte Recht immer seinen Fürsprecher und seinen Verteidiger fand, – das war unser Zoltán.

Als siebenjähriger Knabe versammelte er um sich einen Kreis von Bauernjungen, die älter waren als er; hielt ihnen weise Reden und teilte mit ihnen seine Butterschnitte; die Milchmeierei und die Speisekammer wurden von dem jungen Herrn Zoltán oft gebrandschatzt, um Vesperbrot zu requirieren. Das Taschengeld, die Geschenke sparte er sich zusammen und wenn die Schulprüfungen kamen, verteilte er unter die Dorfjugend Prämienbücher, die er von seinen Sparpfennigen gekauft hatte. So oft er hörte, daß einer seiner jungen Kameraden krank sei, schlich er zu ihm, heiterte ihn auf, brachte ihm Krankenspeisen und Arznei, und das alles that er insgeheim, damit nicht seine Pflegeeltern oder andere, wenn sie davon erführen, etwa glauben möchten, er wolle mit seinem guten Herzen sich prahlen, oder er affektiere vornehme Herablassung. O das Gefühl des Kindes ist der geradeste Weg zur Weisheit.

 << Kapitel 7  Kapitel 9 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.