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Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten

: Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten - Kapitel 52
Quellenangabe
typefiction
authorverschiedene
titleWürttembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten
publisherHolland & Josenhans
addressStuttgart
year
firstpub
seriesWürttembergische Volksbücher
printrun12.-14. Tausend
editorWürtt. Evangel. Lehrer-Unterstützungs-Verein
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100621
projectided0e14cc
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VI.

Der Jäger von Hohenzollern.

Auf der Burg Zollern diente vor mehr als 500 Jahren ein frecher Jäger, welcher gerne ein guter Schütze geworden wäre. Er hörte sagen, daß man sicher schießen könne, wenn man imstande sei, mit drei Pfeilen nacheinander ein Kreuzbild in die Seite zu treffen; wenn man das gelernt habe, so treffe man alles, was man nur erreichen wolle. Er begab sich zur Heiligkreuzkapelle bei Hechingen, bei welcher früher ein Bildstock mit dem gekreuzigten Heiland stand. Als der Mensch zwei Pfeile abgeschossen und damit die Herzgegend getroffen hatte, schwitzte das Bild Blut aus. Als er nun auch den dritten Pfeil auflegte, sank der Frevler selbst bis an die Kniee in den Boden. Die Erde hielt ihn solange fest, bis der Scharfrichter kam, der ihn zur Strafe für seine Gottlosigkeit auf der Stelle enthauptete.

(Meier, A. H.)

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