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Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten

: Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten - Kapitel 31
Quellenangabe
typefiction
authorverschiedene
titleWürttembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten
publisherHolland & Josenhans
addressStuttgart
year
firstpub
seriesWürttembergische Volksbücher
printrun12.-14. Tausend
editorWürtt. Evangel. Lehrer-Unterstützungs-Verein
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100621
projectided0e14cc
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Der Werwolf in Thumlingen.

Aus dem Pferche des Orts wurde mehrmals eines der fettesten Schafe von einem Wolf entwendet. Dieser kam vom Dorfe her, brach in der Abenddämmerung ein, scheute den Schäfer nicht und eilte mit seinem Raub wieder zum Dorfe zurück.

Der erschrockene Schäfer zeigte die Sache an, aber da war niemand, der über den allgemein regen Glauben an Wolfsmenschen erhaben war, außer dem herrschaftlichen Jäger, der im Dorf seinen Sitz hatte. Dieser stellte sich insgeheim mehrere Abende hindurch auf die Lauer und sah dann einen ihm wohlbekannten Bürger des Orts daherkommen, unter einem auf dem Felde befindlichen Heuhaufen seine Kleider ablegen und dann zum Wolfe werden, der auf den Pferch zulief. Da empfing den Räuber eine volle Ladung aus der Jagdbüchse. Verwundet entrann der Angeschossene, und gefährlich verwundet lag am andern Morgen einer der Bürger des Orts in seinem Bette.

(Nach Birlinger, Alemannia 1875.)

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