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Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten

: Württembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten - Kapitel 26
Quellenangabe
typefiction
authorverschiedene
titleWürttembergische Volksbücher - Sagen und Geschichten
publisherHolland & Josenhans
addressStuttgart
year
firstpub
seriesWürttembergische Volksbücher
printrun12.-14. Tausend
editorWürtt. Evangel. Lehrer-Unterstützungs-Verein
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100621
projectided0e14cc
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Sagen aus Nagold

I.

Gräfin Imma und Gerolts Schatz.

Vor vielen, vielen Jahren bewohnte das Schloß Hohennagold der reiche und mächtige Graf Gerolt, dessen Schwester an Karl d.Gr. verheiratet war. Eben dieser Kaiser schickte den Grafen nun wegen seiner erprobten Tapferkeit ins Bayernland, um es gegen die Avaren zu verteidigen. Ehe aber Graf Gerolt dorthin zog, ließ er tief in den Schloßberg hinein ein Gewölbe bauen und alle seine Schätze dorthin schaffen. Den goldenen Schlüssel zu der Türe übergab er seiner Tochter Imma. Nach vielen Jahren, als alle die um das Geheimnis von dem Gewölbe wußten, bis auf Imma gestorben waren, fiel der Graf in einer Schlacht gegen die Avaren und wurde auf der Insel Reichenau, die im Schwäbischen Meer liegt, begraben. Imma soll auf die Kunde von ihres Vaters Tod plötzlich gestorben sein. Ihr letztes Sinnen ging auf den verborgenen Schatz; darum sollte sie auch schweben, bis er gehoben würde.

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