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Wörterbuch der Philosophie. Erster Band. A - Intuition

Fritz Mauthner: Wörterbuch der Philosophie. Erster Band. A - Intuition - Kapitel 9
Quellenangabe
typetractate
authorFritz Mauthner
titleWörterbuch der Philosophie. Erster Band. A - Intuition
publisherDiogenes
year1980
isbn3257208287
firstpub1910/11
correctorJosef Muehlgassner
secondcorrectorAlfred Wey
senderwww.gaga.net
created20150908
projectid5514122e
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absurd

heißt schon im Lateinischen wie heute: widrig, abgeschmackt, sinnlos. Eigentlich sagt es, mit etwas stärkerer Betonung des unangenehmen Gefühls, dasselbe wie das Wort paradox: was gegen den Schein ist, gegen den Augenschein; so absurdus: was die Ohren beleidigt. Die Wahrheit kann paradox sein, kann einem Individuum, einem Volke, einer Zeit absurd erscheinen. Ein Glaube ist dem Ungläubigen immer absurd. Wer einen Gegner ad absurdum führt d. h. ihn zu dem Eingeständnisse zwingt, daß die Konsequenz irgend einer Behauptung ein absurder, ein unangenehmer Satz wäre, der beruft sich im Grunde immer auf ein Vor-urteil.

 

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