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Adalbert Stifter: Witiko - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
booktitleWitiko
authorAdalbert Stifter
year1997
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-12375-3
titleWitiko
pages3
created19990819
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1865
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Witiko sagte: »Ich habe nie gewußt, daß hier ein solches Haus steht, obgleich ich schon in dem Walde gewesen bin.«

»Es ist sehr abgelegen«, antwortete Heinrich, »die Pfade gehen unten an der Mihel vorüber, und keiner geht herauf, der weiter in die Länder liefe, weil hinter dem Hause gleich der hohe Wald beginnt, über den kein Fußweg steigt. So ist es rückwärts umfangen von der Wand der Sessel und des Blöckensteins, und vor ihm geht der Forst bis zu der Mihel hinunter. Wenn einmal die Wälder gereutet werden, dann können es die Menschen von weitem her erblicken, da es hoch gelegen ist. Die Sesselwand und der Blöckenstein werden wohl nie gereutet werden, weil sie steil sind und nur Waldgrund haben, und dann wird es licht gegen die hintere dunkle Waldhöhe abstehen.«

»Ist das Haus schon lange da?« fragte Witiko.

»Ich habe es erbaut«, entgegnete Heinrich.

»Und warum habt Ihr es denn in den abgelegenen Wald gebaut?« fragte Witiko.

»Weil ich es so gewollt habe«, antwortete Heinrich, »einige bauen auf Weiden, andere auf Felsen, andere in Wälder, und wenn man einmal des Schutzes bedürfte, so ist dieses Haus sehr verborgen, und unbekannt. Ich bin öfter mit den Meinigen hier, wenn wir nicht anderswo zu sehr fest gehalten werden.«

»Es muß auch sehr anmutig hier wohnen sein«, sagte Witiko.

»Ja jetzt, und vielleicht auch in künftiger Zeit«, erwiderte Heinrich, »der breite Berg, der jenseits der Mihel liegt, wird einmal eine Ortschaft werden, weil er die Ursachen dazu hat, nämlich guten Boden und Verbindungen, es werden vielleicht dann auch an manchen Stellen rings herum Wohnungen ja sogar Kirchen entstehen, und dann, wenn Zeiten sind, die es weniger benötigen, daß der einzelne Mann sich um Schutz umschaue, mögen die weißen Mauern dieses Hauses weithin leuchten, und manchen einladen, zu kommen, und sich in ihnen zu vergnügen.«

»Möge das Haus viele hundert Jahre dauern«, sagte Witiko.

»Wenn die, welche nach mir kommen, so denken, wie ich«, antwortete Heinrich, »so wird es dauern. Es können Tage erscheinen, da die Macht und das Ansehen eines Stammes schwinden; aber sie können wieder auferstehen, wenn nur der Stamm selber nicht ausgelöscht ist. Eines Tages kann dieses Haus zerstört und dem Erdboden gleichgemacht werden; aber ein anderes kann an der Stelle sich erheben, und wenn einer meiner Nachkommen hier lebt, und wenn er Freude am Walten in Mitte seines Besitztumes hat, so wird hier eine Wohnung sein, die den Besitzern behaglich, und den Fremden, die mit offenen Herzen kommen, freundlich ist.«

»Ich denke wie Ihr«, sagte Witiko, kein Stamm kann untergehen, wenn seine Glieder recht sind, er sinkt und steigt, außer wenn Gott im Tode seines letzten Gliedes ihm ein Ende macht.«

»So ist es, wie es ist«, sagte Heinrich, »lasset uns weiter gehen.«

Sie gingen von dem Hügel durch ein Pförtlein des Gartens weiter dahin, und zwar ungefähr in einer Richtung, in der Witiko mit Bertha gekommen war.

»Da ist meine Wiese, die die Rinder nährt«, sagte Heinrich, indem er die Hand erhob, und herum wies. »Sie geht bis zu dem Walde, durch den Ihr gekommen seid.«

Sie schritten auf einem Wege der Wiese gegen Morgen zu.

»Und dort sind meine Felder«, sagte Heinrich, indem er auf den Strich wies, der hinter dem Hause dem Walde zu ging. »sie bringen, was das Haus bedarf und erheischt. Und die Quellen geben uns freigebig ihr Wasser und der Wald seinen Reichtum.«

Sie gingen in einem Bogen wieder gegen das Haus, und kamen an dessen Morgenseite, an die auch Witiko mit Bertha gekommen war. Er sah jetzt, daß neben der Tür, durch die er mit Bertha hineingegangen war, auch ein eisernes Tor in einer Mauer war, die von dem Hause hinweg ging. Heinrich führte ihn durch das Tor hinein. Sie gelangten in einen Hof.

»Hier sind Pferde«, sagte Heinrich, indem er Witiko gegen einen Stall führte, der rechts von dem Eingange war. Witiko trat in den Stall, und betrachtete die sechs Pferde, welche da standen, sehr genau.

»Hier sind Rinder«, sagte Heinrich, indem er Witiko zum Stalle daneben führte. Witiko sah hier zehn Kühe stehen, die gut und schön gebaut waren.

»Hier sind Zugtiere«, sagte Heinrich, da er Witiko zu einem weitern Stalle geleitet hatte. Drei Paare schwerer Ochsen standen in dem Stalle.

»Und dort sind Kälber und kleine Tiere und Geflügel«, sagte Heinrich, indem er auf weitere Gelasse nur so oberflächlich hinwies, ohne Miene zu machen, hinzugeben. Er führte Witiko quer über den Hof in das Haus, und im Hause durch den Gang in den Saal, in welchem er ihn empfangen hatte.

In dem Saale waren indessen Veränderungen vor sich gegangen. Der Tisch war mit Linnen bedeckt, es standen Gefäße auf ihm, und Teller und Eßgeräte waren auf ihn gelegt.

Nachdem die Männer eine Weile in dem Saale gewesen waren, ertönte eine Schelle.

Sehr bald öffnete sich die Tür von dem Gange herein, und mehrere Leute traten in den Saal. Es waren Knechte und Mägde. Sie stellten sich an den Tisch. Darauf kamen die Mutter und Bertha aus der Tür, die in das innere Haus führte. Sie hatten dieselben Gewänder an, wie früher. Jetzt tat Heinrich ein kurzes lautes Gebet, in das Antworten der Leute einfielen. Dann setzten sich alle an den Tisch. Heinrich saß obenan, Witiko wurde zu seiner Linken gewiesen, rechts saß die Mutter und dann Bertha. Weiter unten waren die Leute. Hierauf trugen zwei Mägde Speisen auf den Tisch. Auf das obere Ende wurden ein Rindsbraten Geflügel Fische und Kuchen gestellt, auf das untere der Lendenbraten eines jungen Schweines Sauerkohl und Brot. Am oberen Ende wurde in kleine feine Silberbecher Wein eingeschenkt, am unteren aus einem großen Eimer Bier in graue blaublumige Steinkrüge.

Am untersten Ende des Tisches erblickte Witiko den Krauskopf, der ihm mit lachenden Augen zuwinkte.

Heinrich munterte die, welche bei ihm saßen, zum Essen auf, und am untern Ende zerlegte einer den Lendbraten.

»Unser Gast hat gesagt, daß er nach Böhmen reiten werde«, sprach Bertha.

»Hast du ihn darum gefragt?« sagte Heinrich.

»Wir haben allerlei gesprochen, und gefragt, und da werde ich ihn auch wohl um dieses gefragt haben«, entgegnete Bertha.

»Einen Gast forscht man nicht aus, meine Bertha«, sagte Heinrich.

»Damals war er noch nicht unser Gast«, antwortete Bertha, »und er hat es mir gerne gesagt.«

»Ich habe es sehr gerne gesagt«, sprach Witiko.

»Wenn ich von dem Steine der drei Sesseln oder von dem Blöckensteine gegen das Land von Böhmen blickte«, sagte Bertha, so war es immer, als sei es in jenen Gegenden nicht so licht als auf unserer Seite der Berge.«

»Von dort blickt man in unser Land nach Mittag«, antwortete Heinrich, »und nach Mittag ist der Ausblick in allen Ländern freundlicher.«

»Ich weiß nicht, ob ich in Böhmen wohnen möchte«, sagte Bertha.

»Am freiesten und hellsten wohnte es sich wohl auf der Höhe des Waldes«, sagte Witiko.

»Die alten Böhmen haben ihre Burgen oder die Verbalkungen ihrer Zupen, in welche sie sich bargen, wenn ein übermächtiger Feind das offene Land durchstreifte, stets in der Ebene angelegt«, entgegnete Heinrich, sie bauten diese Vesten an Orten, wo Sümpfe waren, oder zwei Wässer zusammengingen, so daß nur auf einer Seite ein Eingang war, den sie durch starke Gräben wahrten. Gegen unsere Tage her wird sich wohl auch bei ihnen einiges geändert haben, wie ja die neuen Zeiten neue Sitten bringen.«

»Ich habe immer geglaubt, wo ein steiler Fels gegen Wasser vorgeht, das um ihn herum fließt, oder sich um ihn ausbreitet, daß er rückwärts nur mit einer schmalen Zunge an dem Lande hängt«, sagte Witiko, »das wird eine gute Wohnung sein, die leicht zu verteidigen ist. Ein großer Wald, der einem zahlreichen Feindeshaufen den Zugang wehrt, und ihm Nahrung versagt, könnte auch als Schutz dienen.«

»So ist ja dieses Haus gebaut«, entgegnete Heinrich.

»Mein Kind«, sagte Wiulfhilt, »wir Frauen, die wir abhängig sind, wissen nie, wo wir wohnen werden, und wo wir dann mit den Unsrigen wohnen, wird es uns doch gefallen.«

Das Mahl dauerte nicht lange, und als es aus war, und man sich erhoben hatte, tat Heinrich wieder ein Gebet, wie bei dem Beginne desselben, dann sagte er: »Wolfram, der junge Reitersmann, unser Gast, will die drei Sessel sehen, du wirst ihn zu denselben führen, und ihn, wenn er es wünscht, zu dem Blöckensteine, zum See, und wieder zu uns zurück bringen.«

Auf diese Worte antwortete der Krauskopf: »Ich werde es tun, Herr!«

Als das Geräusch, welches das Fortgehen der Knechte und Mägde verursacht hatte, geendet war, und der Hauswirt sein Gast und seine Angehörigen noch eine Weile bei einander gestanden waren, kam der Krauskopf, der sich entfernt hatte, wieder herzu, und sagte, daß er gerüstet sei. Er hatte jetzt das graue Mäntelchen um das braune Gewand, das er beim Essen angehabt hatte, trug eine Armbrust nebst Bolzenbeutel, und reichte Witiko einen Lanzenstock dar. Dieser empfing ihn, und sagte: »Ich danke für das Mahl, ich danke für die Sorge um meine Wanderung, und nehme den Antrag an.«

»Geht mit Gott, und kommt bald in meine Wohnung zurück«, sagte Heinrich.

»Benimm dich gut, Wolf«, sagte die Frau.

»Ihr dürft ihm schon trauen«, sagte Bertha zu Witiko, »er kennt den Wald und die Wege.«

»Es wird schon recht werden«, sagte Wolf.

Und so gingen alle bei der Tür des Vorsaales und bei der Eisentür auf den Sandplatz hinaus. Dort verabschiedete man sich, und die zwei Männer betraten ihren Weg. Sie gingen vom Hause gegen Mitternacht.

Hinter dem Hause war der Raum der Felder. Auf diesem Raume gingen die Männer fort. Der Krauskopf ging gegen Witiko herzu, und sagte: »Ich gehe recht gerne mit Euch.«

»Du gehst gerne mit mir?« fragte Witiko.

»Ja«, antwortete Wolf, »weil Ihr ein so schönes Pferd habt, und gut seid.«

»Du hast ja gesagt, wie du dir auch einmal eins erwerben wirst«, antwortete Witiko.

»Ja, wenn nur Krieg wäre«, antwortete Wolf.

»Krieg ist ja schier immer«, entgegnete Witiko.

»Und da ich gestern dem Wirte im Hauzenberg eine Wohltat erwiesen hatte, wenn ich nur hätte ahnen können, daß Ihr zu unserem Herrn reitet, ich wäre mit Euch gegangen, und hätte Euch den Weg gezeigt. Aber Euer Pferd ist ja gar nicht in unserm Stalle«, sagte Wolf.

»Ich bin nicht zu deinem Herrn geritten«, entgegnete Witiko, »und mein Pferd steht an der Mihel bei den Köhlern.«

»Bei den Köhlern ist ein schlechter Platz für Euer Pferd«, antwortete Wolf. »Weil ich alle Botschaften meines Herrn verrichte, so kenne ich viele Männer und ihre Pferde, aber keines der Pferde hat einen so schlechten Platz.«

»Ich bin für mein Pferd zufrieden, und habe selber Herberge bei den Köhlern genommen«, sagte Witiko.

»Weil Ihr so gut seid«, entgegnete Wolf.

Sie waren am Saume der Tannen angekommen, und gingen nun gegen Sonnenuntergang. Sie gingen hier wieder an mehreren solchen großen Steinen vorüber, die so ohne Zusammenhang auf dem Grunde lagen, als wären sie von Menschenhänden hergelegt worden. An einem dieser ungeheuren Steine lag ein Häuschen, das winzig gegen den Stein war.

»Hier wohnt Trude, die Singgespanin unsers Fräuleins«, sagte Wolf, »ihr Vater ist ein sehr armer Mann.«

Sie gingen an dem Häuschen vorüber, traten dann in den Wald, und gingen im Walde weiter.

Es tosete wieder ein Wasser zwischen Steinen und Felsen hernieder. Ein mäßiger Baumstamm war über dasselbe gelegt. Wolf lief hinüber, und sah auf Witiko zurück. Dieser ging über den Stamm.

»Ach, Ihr könnt das schon!« rief Wolf, »da wird alles gut werden. Seht, dieser Bach hadert in die Tiefe. Aber unten fast an der Mihel legt sich ihm eine Querwulst entgegen, und er muß halten, und macht einen mächtigen Teich, ehe er hinüber klettern, und jenseits in die Wiese hinab springen kann. Ich bin in ihm geschwommen. Einmal bin ich auch in der Donau hinüber und herüber geschwommen. Der Teich wird einmal entwischen. Er wird in der Lehmwand ein Loch bohren, und über die Wiese in die Mihel rinnen. Einstmals wird kein Mensch etwas von ihm wissen.«

Sie gingen nun in der Richtung zwischen Mitternacht und Abend unter großen Buchen und dann unter hohen Tannen in dem Walde fort. Nach einer Wanderung von einer und einer halben Stunde gelangten sie auf die Schneide des Waldes hinan zu dem Fels der drei Sessel, der aus dem Grase des Waldes über die Gipfel der Bäume empor ragte. Witiko kletterte über die Treppe empor, Wolf folgte ihm. Oben war ebener Stand und drei hohe Lehnen, über die man hinausblicken konnte. Witiko sah in das Land Bayern. Zu seinen Füßen sah er die großen Wälder, er sah dann den Inn die Isar und die Donau, und an dem Rande sah er die Berge der Alpen. Er wendete sich dann um, und sah gegen Mitternacht und Morgen auf die dunkeln Häupter der nahen Wälder, welche sich da erhoben.

Nach einer Weile sagte Wolf: »Wenn Ihr immer nach dem Lande Böhmen schaut, so wäre es besser, wenn wir auf den Hohenstein oder gar auf den Blöckenstein gingen, wo wir viel größere Stücke dieses Landes sehen können. Der Blöckenstein ist höher als die Felsen hier, und das meiste, was man vom Böhmenlande erblicken kann, erblickt man von ihm.«

Witiko schaute noch eine Zeit nach seiner Richtung, und sagte dann: »Gehen wir auf den Hohenstein.«

Sie stiegen von dem Fels hinab, und gingen eine kleine Strecke nach Mitternacht. Dort stand ein ähnlicher Fels. Es war der Hohenstein. Sie kletterten über eine gleiche Holztreppe hinauf. Von ihm sah Witiko die Berge des böhmischen Landes höher und breiter als von den Sesseln, auch sah er neue Waldlehnen emporstehen, aber weiter nichts von dem inneren Lande.

»Gehen wir auf den Blöckenstein«, sagte er.

Sie kletterten herab, und gingen nun in der Richtung gegen Morgen. Es war Tannengebüsch, es waren Wurzeln Moore Steine und Knieholz, durch das sie gingen. Nach zwei Stunden Wanderung war eine Höhe vor ihnen, die sie erklommen. Als sie auf der Schneide standen, sagte Wolf: »Wir stehen auf dem Blöckensteine.«

Hier sahen sie weite und breite Gelände gegen Morgen und Mitternacht; aber es war lauter Wald. Die Moldau war an manchen Stellen zu sehen, und glänzte matt in dem Lichte des Himmels. Witiko blieb stehen, und sah auf die Moldau hinab.

Wolf wies mit der Hand gegen links, und sagte: »Dort oben, wo der krumm gewölbte Wald steht, würden wir den Berg des reichen Gesteines sehen, wenn der Wald nicht wäre. Es sind Steine, in denen man Gold findet. Es wird das Gold auch in die Moldau abgeschwemmt, daß es unter dem Sande ist, und aus ihm heraus gewaschen werden kann. Sie haben an dem Berge jetzt Hütten gemacht, und wollen die reichen Steine heraus graben. Weiter unten wäre der Winterberg, wenn der gezackte Waldkamm nicht vorstände. Gerade hier hinab ist das Tal der Hirschberge, in welches der See seinen Bach abläßt. Und dann geht es gegen das Land hinaus, wir können es aber vor lauter Wald gar nicht sehen. Dorthin, gerade aus, ist der obere Plan. Dann würden wir, wenn der Wald nicht vorstände, den Wald des heiligen Thomas sehen, und dann ist nichts mehr als der Himmel.«

Während der Rede des Führers war Witiko gestanden, und hatte auf das Land vor ihm hinunter geschaut. Jetzt aber wendete er sich zum Gehen.

»Hier ist gleich noch der schwarze See«, sagte Wolf.

Die Männer gingen nun von der Stelle, auf der sie gestanden waren, noch ein wenig gegen Morgen und zugleich abwärts. Nach einer Weile standen sie an dem oberen Rande einer Felswand, welche in fallrechter Richtung nieder ging, und zu ihren Füßen einen finstern See hatte, der zwischen Felsen und Wäldern wie in einer Höhle unten lag. Der Wald faßte ihn ein, und seine Oberfläche zeigte nichts Lebendiges. Die Ufer an der Wand waren von herabgestürzten Bäumen gesäumt. Der junge Reiter trat auf eine Steinplatte, welche von der Wand weg gleichsam über den See vorragte, und schaute eine geraume Zeit hinunter. Nachdem er seinem Schauen ein Ende gemacht hatte, kehrte er wieder um, und schickte sich zum Gehen an.

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