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Adalbert Stifter: Witiko - Kapitel 63
Quellenangabe
typefiction
booktitleWitiko
authorAdalbert Stifter
year1997
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-12375-3
titleWitiko
pages3
created19990819
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1865
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Dann sprach sie wieder: »Der Vater ist nach Böhmen geflohen. Der Herzog Boriwoy ist ihm nachgezogen, und hat ihn dann ehrerbietig behandelt. Er geleitete ihn zu seinem Schwager Wipprecht von Groitsch. Wipprecht von Groitsch geleitete ihn weiter, bis er an den Rhein kam. Bei Koblenz sammelte er ein neues Heer. Mein Bruder zog auch an den Rhein, und es standen wieder die Männer des Sohnes gegen die Männer des Vaters. Da schickte mein Bruder Boten an den Vater, welche die Worte melden mußten: Auf die heilige Weihnachtzeit ist ein Reichstag nach Mainz angeordnet worden, ich bitte meinen Vater demütig, daß wir vorher zusammen kommen, und bereden, was unserer beiden Sache ist, und daß wir uns versöhnen. Der Vater kam zu der Unterredung, und als er den Sohn erblickte, flossen Tränen aus seinen Augen, und er sagte: Heinrich, um Gott des Allmächtigen willen bitte ich dich, lade nicht die Tat auf dich, die weder in diesem Leben noch in jenem Leben verziehen wird. Wir müßten beide verzweifeln. Mein Bruder fiel auf die Erde, und faßte die Knie des Vaters, und sagte, er bereue alles, was er gegen ihn getan habe, er bitte um Verzeihung, er werde gehorsamen, der Vater möge sich mit der Kirche versöhnen, und beide wollen sie auf den Reichstag nach Mainz gehen, und dort die Versöhnung besiegeln. Der Vater verzieh. Dann sagte mein Bruder, er wolle nach Mainz gehen, und dort alles vorbereiten, der Vater möge indessen warten. Er ging fort, der Vater wartete. Er kam wieder zurück, und schwor, er sei bereit, für den Vater Leib und Leben zu opfern, und er wolle ihn weiter geleiten. Sie zogen fort, und kamen bis gegen Bingen. Ein jeder hatte dreihundert Begleiter. Auf dem Wege wurden die Begleiter meines Bruders immer mehr. Vor Bingen sagte er: Vater, meine Besorgnis wächst, daß Euch der Erzbischof von Mainz wegen des Bannes nicht in seine Stadt einlassen werde. Bleibet in Bingen, und feiert dort das Weihnachtfest, ich werde nach Mainz gehen, und für Euch wirken. Der Vater antwortete: Heinrich, Gott richtet zwischen mir und dir, ich vertraue auf dich. Mein Bruder schwor zum dritten Male, daß er das Leben für den Vater lassen wolle. Er zog nach Mainz, der Vater nach Bingen. Aber in Bingen wurde er von Männern meines Bruders Heinrich, welche dort waren, und von Männern Gebharts, des Bischofes von Speyer, welche sich zu ihnen gesellt hatten, umringt, die Männer des Vaters wurden besiegt, und er wurde gefangen genommen. Und in der Haft wurde ihm des Leibes Bedürfnis und Bequemlichkeit versagt. Und es kamen dann von Mainz die Erzbischöfe von Mainz und Köln, der Bischof von Worms, und der Markgraf von Meißen. Sie sagten zu dem Vater: Gib die Kleinode heraus, die Krone und den Purpur und den Ring, daß wir sie deinem Sohne Heinrich bringen. Mein Vater fragte: Wo ist das Recht zu dem Begehren? Sie sagten: Weil du priesterliche Stellen für Geld verkauft hast, weil du in dem Banne bist, und weil alle im Reiche an Leib und Seele Schaden leiden, so wollen der Heilige Vater und die Fürsten dich deiner Würde entsetzen. Der Vater rief: Du, Rothart, Erzbischof von Mainz, du, Friedrich, Erzbischof von Köln, und du, Adalbert, Bischof von Worms, was habt ihr mir für eure Stellen gegeben? Sie antworteten: Nichts. Der Vater sagte: Nun also bin ich hierin gerechtfertigt; denn ihr hättet mir viel für eure Stellen zahlen müssen. Euch aber sage ich, beflecket diese Stellen und die kaiserliche Würde nicht. Wollen die Fürsten über die andern Dinge einen Entschluß fassen, so werde eine Frist zur Untersuchung gesetzt, und werde ich schuldig befunden, so werde ich selber die Krone von meinem Haupte nehmen. Die Abgesandten sagten, eine Frist werde nicht gewährt, der Kaiser müsse sogleich willfahren. Darauf entfernte sich der Vater aus dem Gemache, und kam dann wieder in dasselbe zurück, angetan mit dem Purpur, die Krone auf dem Haupte, und den Ring an dem Finger. Er sprach: Der Kaiser hat sonst dem Verbrecher Frist und Gehör bewilligt, dem Kaiser werden sie nicht bewilligt. Wohlan, so nehmet, wornach euch gelüstet. Als er dieses gesagt hatte, standen die Boten, und regten sich nicht. Da sprach der Markgraf von Meißen: Unser König Heinrich hat gesagt, wenn der Kaiser schnell einwilligt, so kann sein Leben gerettet werden. Der Erzbischof von Mainz sagte: Wenn wir den Würdigsten auf den Kaiserstuhl setzen dürfen, warum sollen wir den Unwürdigsten nicht absetzen dürfen? Und da dieses gesprochen war, nahmen sie dem Vater die Krone von dem Haupte, zogen ihm den Ring von dem Finger, und entkleideten ihn des Purpurs. Er aber rief: Herr, ich leide für die Sünden meiner Jugend. Ihr aber habt das Amt des Rächers nicht, und die Strafe wird euch ereilen wie den Verräter des Herrn. Und die Boten brachten dann die Kleinode nach Mainz, und die Fürsten und die Priester und die Abgesandten des Heiligen Vaters verlangten, der Kaiser solle nun kommen, soll Buße tun, und freiwillig dem Reiche entsagen. Der Bruder ließ den Vater nach Ingelheim bringen, die Fürsten und die Versammelten gingen auch dahin. Sie droheten dem Vater, und sagten, er solle die Herrschaft freiwillig niederlegen. Der Vater fragte: Wenn ich das tue, werde ich dann Ruhe und Sicherheit haben? Darauf antwortete Gebhart, der Bischof von Konstanz, welcher der Gesandte des Heiligen Vaters war: Nein, du wirst so lange nicht Ruhe und Sicherheit haben, bis du eingestehst, daß du an der Kirche und an ihrem Haupte gefrevelt hast. Der Vater sagte: So setzet ein Gericht aus Fürsten und Priestern zusammen, daß es untersuche und entscheide. Gebhart sprach wieder: Du bleibest lebenslang gefangen, wenn du dich nicht sogleich entschließest. Der Vater sagte: Und wenn ich bekenne, und wenn ich die Herrschaft niederlege, wirst du dann den Bann von mir nehmen? Gebhart antwortete: Das ist nicht in meiner Macht. Der Vater sagte: Wer die Beichte hört, muß auch lossprechen können. Gebhart antwortete: Das wird vielleicht der Heilige Vater tun, wenn du nach Rom pilgerst, und Genugtuung leistest. Nach diesen Worten fiel mein Vater auf die Knie, und rief: Um der Gnade und Barmherzigkeit des Himmels willen bitte ich euch alle um Milde und Gerechtigkeit, und an dich, Heinrich, mein Sohn, richte ich die Beschwörung, vollbringe nicht an mir das Unwürdigste und Entsetzlichste. Vielen Fürsten rannen nun die Tränen von den Wangen, Gebhart blieb bei seinen Worten, Heinrich, mein Bruder, sagte nichts, und blickte nicht auf den Vater. Da sprach der Kaiser: So entsage ich also dem Reiche, und werde der Kirche genügen, und nach dem Gebote der Verzeihung empfehle ich euch meinen Sohn. Sie wählten und weiheten dann darauf noch einmal meinen Bruder Heinrich zum Könige. Den Vater aber ließen sie nicht fort. Da eine Zeit vergangen war, bat er Gebhart, den Bischof von Speyer: Gib mir eine Pfründe in deinem Stifte, daß ich zum Chore gehen kann. Der Bischof verweigerte es. Und da der Vater dachte, daß sein Leben nicht sicher sei, so versuchte er die Flucht, und sie gelang ihm. Er floh nach Köln, und zog dann mit einem kleinen Geleite gegen Lüttich. Als sie auf dem Wege waren, hörten sie Jagdhörner, und der Herzog von Lothringen, den der Vater einmal abgesetzt hatte, trat ihm mit seinen Männern entgegen, und sagte: Du hast sehr unrecht an mir gehandelt. Der Vater antwortete: Ich leide jetzt dafür und für das andere. Der Herzog aber sagte: Ich will zu dir stehen, der du verfolgt bist. Und er ging darnach mit allen seinen Kriegsmännern zu dem Vater nach Lüttich. Und Köln und Jülich und andere Städte erklärten sich nun für den Vater, und es kam ein Kriegsheer zusammen. Da sandte nun mein Bruder Heinrich Boten zu dem Vater, ihn demütig zu grüßen, und zu sagen, daß er sich mit ihm aussöhnen, und daß er bei ihm in Lüttich das Osterfest feiern wolle. Der Vater antwortete: Ich vertraue dir nicht, ich bin an das Ende des Reiches gegangen, um Ruhe zu finden, und du bleibe fern, das Volk hier ist dir feindlich. Mein Bruder aber ging mit einem Heere gegen Lüttich, er wurde geschlagen, und rettete kaum sein Leben. Der Vater ließ einen Brief ergehen, darin stand: Ich klage Gott und den Heiligen mein Leid von der Kirche; aber ich will mich ihr unterwerfen, und ihr Genugtuung leisten, und so ist die Ursache gehoben, um die mein Sohn gegen mich ist, es müßte nur sein, daß er einzig nach der Gewalt strebt. Mein Bruder sammelte wieder ein Heer, und belagerte Köln durch lange Zeit, bis Hunger und Krankheit seine Leute dahin nahmen. Dann verließ er Köln, sammelte neuerdings Männer, und zog gegen Lothringen. Da kam eines Tages Burkhard, der Bischof von Münster, zu ihm, und sagte: Dein Vater, der Kaiser, sendet dir das Reichsschwert, welches damals nicht in Bingen gewesen ist, du sollst es hinfort führen; denn er ist am siebenten Tage des Erntemonates in Lüttich gestorben. Er läßt dich bitten, daß du ihn begrabest, und den Seinigen verzeihest. Aber Heinrich begrub den Vater nicht. Der Bischof von Lüttich begrub ihn christlich; aber er mußte ihn wieder ausgraben, weil er im Banne gestorben war. Die Leiche stand nun auf ungeweihetem Grunde auf einer Insel der Maas, und nur ein einziger Pilger aus Jerusalem betete und sang bei ihr. Dann wurde sie mit dem Willen meines Bruders in einem steinernen Sarge nach Speyer gebracht. Der Diener des Vaters, Erkenbald, wollte sie mit Priestern und Volk in der Kirche der heiligen Jungfrau Maria, welche der Vater gebaut hatte, begraben; aber der Bischof von Speyer gestattete es nicht. Von da stand sie fünf Jahre in einer ungeweiheten Kapelle. Nach dieser Zeit wurde sie begraben, und der Bruder feierte das Begräbnis. Er waltete nun fortan als das weltliche Haupt der Christenheit. Heute ist der Tag des Gedächtnisses an jenen Tag, an welchem mir endlich nach vielem Beten von Gott die Gnade verliehen worden ist, meinem Bruder gänzlich verzeihen zu können, was er an dem Vater gesündigt hat. Darum war feierlicher Gottesdienst, und darum erzähle ich davon. Es ist meinem Bruder auch die Gnade zu Teil geworden, seine Schuld noch hier ein wenig büßen zu können. Der Schoß seines Weibes blieb unfruchtbar, er wurde in den Bann der Kirche getan, und er starb in den Mannesjahren an einem kleinen Geschwüre, das sich vergrößerte, und ihn dahin raffte. Die deutsche Krone ist auf den Sachsen Lothar übergegangen. Rothart, der Erzbischof von Mainz, der den Namen von Hartesberg trug, starb drei Jahre nach dem Vorgange in Bingen, Adalbert, der Bischof von Worms, zwei Jahre darauf, Friedrich, der Erzbischof von Köln, der den Namen Ortenberg hatte, lebte noch über zwanzig Jahre, ist aber jetzt auch tot. Eben so ist jener Markgraf von Meißen dahin gegangen, der so schnell gestiegen ist, und dessen Geschlecht dann so Unglückliches erlebte.«

Agnes schwieg nun. Die Mutter Witikos nahm das Wort, und sagte: »Hohe Frau, lasse diese traurigen Dinge nicht in deinem Gemüte empor leben, sie sind vergangen, Gott hat sie geschehen lassen, und richtet über sie. Denke an die Gegenwart. Du bist verehrt wie eine der Frauen, die im Leben heilig gewandelt sind, das Volk in diesen Ländern heiligt das Andenken deines Gemahles, und du hast wohlgeratene Kinder. Der Kaiser Lothar, der Sachse, ist tot, und die Herrlichkeit der deutschen Königskrone ist auf das Haupt deines Sohnes Konrad gekommen, und auf die Königskrone wird die Kaiserkrone folgen. Das neue starke Geschlecht der Hohenstaufen wird von der Krone geziert, und ziert die Krone bis in Zeiten, die in der entfernten Zukunft sind. Dein Sohn anderer Ehe, Heinrich, herrscht als Markgraf in diesem schönen Lande, er hat sich die Witwe seines Feindes in Liebe verbunden, er wird den Herzoghut tragen, und die Österreicher werden mit den Hohenstaufen in Freundschaft des gleichen Weges gehen bis in die Zeiten, von denen ich gesagt habe.

»O Wentila«, entgegnete Agnes, »die traurigen Dinge leben nicht in meinem Gemüte empor, sie leben in demselben immer fort, und wenn sie auch vergangen sind, und Gott über sie richtet, so ist die Vergangenheit doch in mir, und ich bin in ihr. Und heilig kann ich nicht wandeln, ich kann nur für meine Sünden büßen, und für die Lebenden und Toten beten. Die Macht und die Kronen aber sind Dinge, welche tauglich sind, mit ihnen Gutes zu tun, sonst sind sie nichtig.«

»Und die Deinigen haben mit diesen Dingen schon Gutes getan«, sagte Wentila, »Konrad hat den wilden Krieg des trotzigen Mannes aus Bayern beendigt, er hat die Kraft des deutschen Landes viel befestigt, und wird sie noch mehr befestigen, und dann seine Augen auf Jerusalem und Bethlehem richten. Heinrich waltet in seiner Mark. Er wird der erste Herzog derselben sein, und die Dinge in den heiligen Ländern können durch ihn auch an Gedeihen gewinnen.«

»Mögen die Hohenstaufen die Macht immer zum Guten wenden«, sagte Agnes, »und durch sie nicht in Verwirrung geraten, wie die, welche die Macht vor ihnen gehabt haben. Ich habe Taten genug gesehen, die gepriesen worden sind, und Übles gestiftet haben. Wer seine Ehefrau liebt, seine Kinder in Gott erzieht, seine Habe ehrbar mehrt, und seine Untertanen schützt und fördert, hat rechte Taten getan. Und wer weiß es, ob es nicht eine bessere Tat ist, wenn wir hier dieses Tuch zum Dienste der Kirche sticken, oder auch nur zum weichen Fußtritte eines Greises, als wenn wir Herzogtümer eroberten oder zertrümmerten.«

»Hohe Frau«, sagte Wentila, »es sind der menschlichen Dinge unzählbare, wie es unzählbare Bäume und Kräuter gibt.«

»Sie sind«, sagte Agnes, »und Gott leitet sie. Witiko, meine Schwiegertochter hat von dir geredet, mein Sohn hat von dir geredet, und deine Mutter hat mir erzählt, wie gut du bist. Ich habe dich gesehen. Gehe jetzt mit deiner Mutter in ihre Kammer, und redet, wie ihr redet, wenn ihr allein seid. Bleibe bei uns und deiner Mutter auf dem Kahlenberge, so lange du willst. Gehe zu meinem Sohne Heinrich, und gehe zu den alten und zu den jungen Rittern, und sage dann in der Heimat deinen Freunden, wie es bei uns ist. Hecila, melde Kunigunden, daß sie den Vogt anweise, Witiko seine Wohnung zu zeigen.«

Eine von den zwei jungen Frauen erhob sich von ihrem Sitze, und ging aus dem Gemache.

»Du beurlaubest uns, erlauchte Frau«, sagte Wentila, »und wir entfernen uns.«

Sie stand von ihrem Sitze auf, und Witiko stand auch auf.

Er sprach, da er stand: »Nehmet noch einmal den Dank für die gute Aufnahme, hocherlauchte Frau, und den für die Gewährung der Beherbergung, ich werde ihrer in Gemeinschaft mit meiner Mutter pflegen, und mich bestreben, sie zu verdienen.«

»Genieße mit deiner Mutter«, sagte Agnes, »wie es ist, wenn Eltern und Kinder einig sind.«

Die junge Frau, welche aus dem Gemache gegangen war, kam wieder zurück.

»Du hast deinen Auftrag vollbracht, Hecila«, sagte Agnes.

»Es ist geschehen«, antwortete die Frau.

»Nun, so wollen wir, die wir zurück bleiben, wieder an die Arbeit gehen, und sie zu fördern suchen«, sagte Agnes.

»Gehabe dich wohl, hohe Frau«, sagte Wentila.

»Du auch«, entgegnete Agnes.

Wentila und Witiko neigten sich vor Agnes, und verließen das Gemach.

Sie gingen durch die Stube, in welcher die jungen Mädchen spannen, und als sie draußen waren, setzte Witiko die Lederhaube wieder auf sein Haupt.

Wentila geleitete Witiko durch einen Teil des Ganges, und führte ihn zu einer Tür. Sie öffnete dieselbe, und sie traten in ein Gemach, in welchem ein Mädchen saß, und nähte.

Das Mädchen stand auf, da die Mutter und der Sohn herein kamen.

»Sei gegrüßt, Lutgart«, sagte Witiko.

»Seid gegrüßt, hoher Herr«, antwortete das Mädchen.

Es ging zu einer Tür, und öffnete sie in eine zweite Stube.

»Sorge, daß wir nicht gestört werden«, sagte Wentila.

»Ich werde es tun, hochverehrte Frau«, antwortete das Mädchen.

Wentila führte Witiko in die zweite Stube, und das Mädchen schloß hinter ihnen die Tür.

»Lege deine Haube auf diesen Tisch, Witiko, und lege dein Schwert dazu«, sagte Wentila.

Witiko nahm seine Haube von dem Haupte, und legte sie auf den Tisch. Dann lösete er sein Schwert ab, und legte es zu der Haube.

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