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Adalbert Stifter: Witiko - Kapitel 49
Quellenangabe
typefiction
booktitleWitiko
authorAdalbert Stifter
year1997
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-12375-3
titleWitiko
pages3
created19990819
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1865
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Indes diese Dinge geschahen, war es in Prag, wie es schon viele Tage vorher gewesen war. Das Schleudern gegen die Mauern dauerte, und die Verteidigung dauerte. Die Männer in der Stadt waren weniger, und die Männer vor der Stadt waren auch weniger. Die Mauern zeigten größere Beschädigungen, die Geräte der Feinde waren in geringerer Wirkungskraft, und die auf den Mauern auch.

Am fünften Tage des Brachmonates drängten sich so viele Feinde gegen die Stadt, daß die auf den Mauern meinten, kein einziger Mensch sei in dem Lager zurückgeblieben. Das Werfen aus den Schleuderstücken der Feinde wurde stärker, als es früher gewesen war. Sie schoben Gerüste und Geräte noch näher an die Stadt, obgleich sie da ohne Bergen waren, und harreten bei ihnen während des Werfens gegen sie aus. Diepold sandte an Geschossen in die Feinde, was er zu senden vermochte. Die Mährer änderten ihre Feuerwürfe. Da sie früher nur Branddinge gegen die Krieger auf den Zinnen geschleudert hatten, so ging nun ein brennender Pfeil in hohem Bogen gegen die Gebäude der Stadt. Dem Pfeile folgten bald mehrere, und Feuerballen gingen in die Luft. Die Feinde suchten auch an der schwächsten Stelle der Mauer empor zu klimmen. Diepolds Scharen drängten sich zur Verteidigung heran. Da, als es schon gegen den Abend ging, begann die Kirche des heiligen Veit zu brennen. Der Türmer ließ das große Banner des Herzogs Wladislaw nieder, und rettete es zu Diepold. Darauf faßte das Feuer das ganze Dach, und es ging eine breite Lohe gegen den Himmel empor. Und fast zur nämlichen Zeit begannen das Kloster und die Kirche des heiligen Georg zu brennen, und die Flammen gingen in die Lüfte.

Die Männer auf den Mauern wendeten ihre Angesichter dahin, und es war, als erstarrten sie.

Da sprang Dimut unter den Pfeilen auf eine hohe Stelle der Zinnen, streckte ihren blutenden Arm mit dem Schwerte empor, und rief: »Jetzt kommt der Retter, jetzt kommt der Retter, der Feind weiß es, und sendet uns das Zeichen. Er übt im Aberwitze der Verzweiflung Rache an den Heiligtümern. Unsere Heiligtümer sind nicht verloren, wir werden sie wieder aufbauen, sie werden schöner sein als früher, und mit der Weihe des Erzbischofes wieder hilfreich und gnadenreich; die aber an ihnen gefrevelt haben, werden mit zerrauften Haaren und mit entblößtem Armen auf der Erde liegen, und den Himmel um Barmherzigkeit anflehen, und den irdischen Richter um Gnade, daß er nicht zu hart strafe. Der Retter kommt, der Retter kommt.«

Sie schwang ihr Schwert freudenvoll um das Haupt, und hundert Männer riefen: »Der Retter kommt, der Retter kommt.«

Sie stieg von der Zinne nieder, und zwei Pfeile hingen an ihrem Panzer, und einen trug sie in der linken Hand.

Der Ruf verbreitete sich längs der Mauern.

Die Herzogin sendete Trompeter, die verkündeten: »Der Herzog Wladislaw kommt.«

Jetzt sah man den Bischof Otto mit seinen Priestern in kirchlichem Zuge heilige Kleinodien aus der Kirche des heiligen Veit gegen die Kirche der heiligen Jungfrau Maria tragen.

Da riefen sie: »Laßt uns hinaus gegen sie, laßt uns hinaus.«

Diepold antwortete: »Mit dem Herzoge gehen wir hinaus, jetzt wahrt die Mauern.«

Und die Männer stürzten noch eifriger zur Verteidigung vor.

Er aber ließ das große rosenrote Banner des Herzoges an einem hohen glatten Baume empor ziehen.

Nun regte alles, was in der Stadt Hände hatte, dieselben. Man warf nicht nur die Dinge des Krieges gegen die stürmenden Feinde. Pfeile, Bolzen, Pflöcke, Steine, Fäßchen mit siedendem Öle und ätzenden Flüssigkeiten, Brandpech, glühende Metalle und brennende Pfeile und Brandwerke, es wurde nicht nur, was von den Feinden herein kam, und tauglich war, wieder gegen sie gesendet, sondern man nahm jedes, was zu bewegen und zu zerreißen war, Mauertrümmer, Bausteine, Treppenstufen, Stücke, die man von Werken oder Gittern riß, Dachrinnen, Brunnenröhren, und was Hände fassen konnten, und warf es auf die Feinde.

Diese ließen nicht ab.

Endlich kam die späte Abenddämmerung dieser Jahreszeit, und die Feinde wichen von den Mauern, und gingen zurück, und gingen immer weiter zurück, und endeten ihr Werfen. Die Verteidigung hörte auch auf, und es war nach einer Stunde so stille, als ob nichts gewesen wäre, nur daß der Schein der Feuer, die sanfter brannten, gegen die Luft empor leuchtete.

Der Bischof Otto hielt nun mit seinen Priestern unter dem freien Himmel ein Dankgebet. Dann ging er in die Kirche der heiligen Jungfrau Maria, und betete mit ihnen dort wieder, und es beteten die Krieger mit.

Man konnte nun die Sorge für die Verwundeten und die Toten anwenden. Es hatten viele Menschen das Leben verloren, auch solche, die aus der Stadt und nicht von den Kriegern waren. Dobromil, ein edler Mann aus dem Morgen des Landes und Ded, aus dem Mittage, hatten ihren Tod gefunden.

Die Herzogin ging zu der Brandstelle der Kirche des heiligen Veit, und fragte, was man denn von den Heiligtümern und wichtigen Dingen zu bergen im Stande gewesen sei. Die, welche die Rettung der Kirche und die Löschung des Brandes versucht hatten, sagten, daß manches schnell fortgeschafft worden sei, daß man es in verschiedene Plätze gebracht habe, daß man aber nicht erkennen könne, was gerettet worden sei, und was das Feuer verzehrt habe.

Hierauf konnte man die Ruhe, die mit der Sicherheit möglich war, suchen.

Die kurze Nacht ging bald vorüber.

Als sich der erste Schein des Morgens lichtete, spähten Menschen nach jeder Richtung. Und da es endlich hell geworden war, sah man, daß das Lager der Feinde leer sei, und daß die Nähe und die Ferne um die Stadt und die Burgflecken leer sei. Kein Feind war zu erblicken, und kein Retter war zu erblicken. Im Lager der Feinde standen die Geräte da, es standen Reihen von Gezelten, und es lagen Dinge des Krieges und andern Gebrauches umher.

Die Männer auf den Zinnen erhoben einen Siegesruf, und die Menschen in der Stadt riefen ihn nach, und die in den Burgflecken auch, daß man die Stimmen von oben herab und von unten hinauf zu hören vermochte.

Kundschafter kamen und sagten, daß die Feinde abgezogen seien.

Da ertönten, als die Sonne sich erhob, die Glocken der Kirche der heiligen Jungfrau Maria, die Glocken der Kirche am Teyn, und es ertönten die Glocken in den Burgflecken, die Glocken der Kirchen im Wyšehrad, und in allen Kirchen wurden Gottesdienste gefeiert.

Fabian, der Zupan vom Wyšehrad, sandte Boten an Diepold, die sagten, daß die Burg dem Herzoge unverletzt sei.

Nun wurde gerufen, daß man hinaus gehen, und das Lager der Feinde plündern solle. Diepold aber verweigerte es; er ließ die Tore und die Mauern besetzt, und sandte wieder Kundschafter aus.

Die Männer zeigten sich nun von den Mauern die Stellen, wo gekämpft worden war, wo arge Geschosse gestanden waren, und was sonst die Feinde getan hatten.

Gegen Menschen, die sich in dem Lager blicken ließen, befahl Diepold einige Steine zu werfen. Darauf gingen sie fort.

Die Kundschafter kamen wieder, und sagten, das Heer der Feinde sei im Eilwege in der Richtung nach Mähren.

Diepold ließ nun das Brückentor öffnen.

Da es zwei Stunden nach dem Mittage war, sprengten Reiter vom Abende her gegen die Stadt, welche rosenfarbene Fähnlein auf den Lanzen trugen. Sie ritten ein, und meldeten, daß der Herzog Wladislaw am Abende dieses Tages mit seinen Scharen in Prag eintreffen werde, daß der König Konrad ihm mit einem großen Heere folge, und morgen kommen werde. Die Feinde seien schon eine Tagereise weit von Prag entfernt, und würden sich auflösen.

Diepold ließ die Kunde allen seinen Kriegern mitteilen, und die Herzogin ließ sie in der Stadt und in den Burgflecken ausrufen.

Diepold sendete Leute zur Hut in das verlassene Lager der Feinde.

Am Nachmittage war der Weg nach dem Petrin hin mit Menschen gefüllt.

Gegen die Abendzeit, ehe die Sonne den Berg Petrin rot färbte, sah man in ihrem Scheine vom Abende her unzählige Lanzen funkeln. Sie wogten auf und nieder wie von Reitern getragen, und näherten sich, und man erkannte dann das blaue Banner und die rosenfarbenen Fähnlein, und in der Mitte die große rote Fahne. Es war die Schar Wladislaws, des Herzogs von Böhmen und Mähren.

Ein luftbewegender Ruf erhob sich weit draußen jenseits des Berges Petrin, und ging an allen Menschen bis in die Stadt hinein. Das große rosenrote Banner auf den Zinnen der Stadt rückte nun bis an die Spitze seines Tragbaumes empor.

Der Herzog Wladislaw ritt mit den Seinigen sehr langsam auf dem Wege an der Moldau zwischen der Menschenmenge gegen die Stadt Prag dahin. Sein Schwert war in der Scheide und sein Haupt entblößt. Nur der Schmuck der blonden Haare war auf demselben und um die Stirne. Alle Glocken der Stadt und der Burgflecken begannen zu läuten. Neben dem Herzoge ritt in schöner Rüstung der Bischof Zdik, dann ritt Welislaw in schönem Gewande, Odolen in schimmerndem Ringleinpanzer, Witiko mit besonders schönem Kleide geziert, die zwei Hofkapläne in Rüstungen, und Zupane und Wladyken und andere Führer. Viele deutsche Jünglinge hatten sich dem Zuge beigesellt, Wolfgang von Ortau mit dreien seiner Freunde zu Witiko, Rudolph von Bergheim mit drei Freunden zu Welislaw, Hanns vom Wörthe mit fünf Freunden zu Odolen, und Adalbert von der Au, und Werinhart von Hochheim, und der junge Graf Heinrich von Rineck. Da der Herzog gegen die Stadt kam, warfen Knaben in schönen Kleidern und schöngekleidete Mädchen Blumen und Zweige auf den Weg, und das Volk warf grüne Reiser und Kränze, und sang Lieder.

An dem Brückentore harrete Otto, der Bischof von Prag, mit seinen Priestern, mit den Priestern der Burgflecken und den Jungfrauen des heiligen Georg, dann der Propst vom Wyšehrad mit seinen Priestern, dann die Äbte mit ihren Priestern, und dann die Herren des Hofes.

Da Wladislaw vor dem Bischofe angekommen war, stieg er von seinem Pferde. Der Bischof begrüßte ihn mit dem Zeichen des Segens, und er und die Priester und die Jungfrauen sprachen die Begrüßungsworte. Wladislaw antwortete dem Gebete mit der Kirchensprache, dann grüßte er den Bischof, und küßte seine Stirne. Dann bestieg er wieder sein Pferd, und zog im Geleite aller, die da waren, und in dem Geleite seines Heeres in die Stadt empor.

Da er zu den Trümmern der Kirche des heiligen Veit gekommen war, stieg er wieder von dem Pferde, kniete vor der Kirche nieder, und tat ein Gebet. Dann ritt er zu der Kirche der heiligen Jungfrau Maria, ging in dieselbe, und betete.

Hierauf ritt er gegen die Zinnen der Stadt. Dort standen alle Krieger, welche die Stadt verteidigt hatten. Als er zu ihnen gekommen war, stieg er von dem Pferde, schritt zu dem Baume, auf welchem das große Banner war, berührte den glatten Schaft, und rief: »So beginnt mein Befehl und meine Macht wieder über alle, die in Prag sind.«

Dann wendete er sich gegen die, welche neben dem Banner standen.

Da war Diepold, der Befehler der Verteidigung, und es waren alle Führer, und hinter ihnen alle Unterführer, und hinter diesen die Krieger. Die Herzogin stand unter den Führern.

Wladislaw verlangte sein Pferd.

Man führte es herzu, er bestieg es, und stellte sich mit ihm gegen die Männer. Dann zog er sein Schwert aus der Scheide, und begann mit demselben das Grüßen.

Er grüßte zuerst Diepold, indem er das Schwert tief senkte, dann grüßte er den alten Bolemil, der aufrecht da stand, er grüßte den alten Wšebor und den alten Preda, dann Lubomir und Diwiš, dann die Führer, dann die Herzogin Gertrud und Dimut, die neben der Herzogin stand, und dann weiter alle die Unterführer.

Die gegrüßt worden waren, dankten mit dem Schwerte.

Dann grüßte der Herzog mit seinem Schwerte weithin ausholend das ganze Heer der Verteidiger. Dann das Schwert in seiner Rechten haltend sprach er: »Männer, Freunde, Brüder, Kampfgenossen! Seid gegrüßet in dem Herrn. Wir sind wieder vereinigt. Gott hat alles gewendet. Kein Feind ist mehr vor der Stadt und in dem Lande, und es ruht der Kampf. Lob, Preis und Ehre allen, die dazu gewirkt haben. Ihr habt im Mute der Helden diese Stadt geschirmt, und mit Herzen der Männer ausgedauert. Lob und Dank euch allen. Lob und Dank denen, die Lob und Dank nicht mehr hören können, weil sie den Tod herrlicher Krieger gefunden haben; Lob und Dank denen, welche Wunden an ihrem Körper tragen, denen sie für das Recht entgegen gegangen sind; Lob und Dank auch dem edlen Herzoge Sobeslav, der diese Mauern so gefestigt hat, daß sie euch die Stadt verteidigen halfen; Lob und Dank allen Vorgängern, die den Schutz des Herzogstuhles gepflegt haben; Lob und Dank denen, welche aus dem ganzen Lande sich zu mir gesellt und die Macht so erhöht haben, daß die Feinde vor ihr flohen, und Lob und Dank denen, die dem Feinde den Mut genommen haben: das größte Lob und den größten Dank aber dem, ohne den alles vergeblich gewesen wäre, dem großen dem gerechten dem allmächtigen Gott. Ihr habt ihm schon gedankt, ich tat es auch schon, vereinigt werden wir ihm morgen danken, wenn das erste Licht scheint. Morgen kömmt der König Konrad, empfanget ihn als Gast, nicht als Hilfsgenossen; denn es ist keine Schlacht mehr. Er wird den Kirchenfesten beiwohnen, und dann in sein Land zurückkehren. Und nun noch einmal: Gruß und Dank. Für heute abend lade ich alle Führer und Unterführer zum Mahle in die Hofburg. Albero, der Erzbischof von Trier, hat Wein und der König Konrad allen Bedarf in die Stadt geschickt. Teilt den Männern auf den Wällen aus und den Leuten in der Stadt, die Mangel haben. Nach der Kirchenfeier kommet morgen in den Saal der Hofburg, daß wir kurz einen kleinen Entgelt für alle die Mühe beraten. Ich gehe jetzt in mein Haus, geleitet mich, wenn es euch gefällt, und zum dritten Male: Gruß und Dank.«

»Gruß und Dank«, riefen alle Männer einstimmig, und schlugen an ihre Schwerter.

Der Herzog steckte sein Schwert in die Scheide, wendete sein Pferd, und begann mit seinem Geleite den Zug in die Hofburg. Die beiden Heere begleiteten ihn, wie der Raum es zuließ.

Da sie an dem Hofe angekommen waren, hingen an dem Tore Blumengewinde, und es standen schöngekleidete Jungfrauen mit Blumenkränzen und Blumensträußen vor dem Volke da, und Gras und Laub und Blumen bedeckten den Boden. Eine aus den Jungfrauen sprach zu dem Herzoge Wladislaw Begrüßungsworte, und reichte ihm einen Strauß.

Der Herzog nahm den Strauß, und dankte ihr.

Dann sangen alle Jungfrauen einen Begrüßungsgesang.

Der Herzog dankte gegen alle hin.

Da es stille geworden war, stieg er von seinem Pferde, ging zu der Herzogin, faßte sie an ihrer Hand, küßte sie auf die Stirn, und sprach: »Hocherlauchte und vielliebe Frau! Ich habe Euch auf den Mauern als Führer begrüßt, und begrüße Euch jetzt als Herzogin. Ich führe Euch von dem Kriegsplatze in Euer Haus, und seid bedankt für das, was ihr über Euer Geschlecht getan habt.«

Hierauf wendete er sich zu Diepold, schloß ihn in die Arme, und sprach: »Sei gegrüßt, mein lieber Bruder, gehe unter mein Dach ein.«

»Sei gegrüßt«, sagte er dann zu Bolemil, und nahm seine rechte Hand.

Dann reichte er die Hand an den Bischof und die Äbte, an Diwiš, Lubomir und an mehrere.

»Sei gegrüßt, Jungfrau«, sprach er zu Dimut, »du bist so tapfer als schön, wir sind in deiner Schuld, und Rowno wird dich nicht zu hart strafen.«

Die Führer des Heeres des Herzogs näherten sich denen der Verteidigungsscharen, reichten die Hände, und gaben Grüße.

»Du schöner Krieger«, sagte Welislaw zu Dimut, »du fängst ja die Pfeile der Feinde mit den Händen?«

»Durch das Wunder eines Heiligen, den ich nicht kenne«, sagte Dimut, »ist ein Pfeil ohne Schaden zwischen mein Panzerhemd und den Kleiderärmel gedrungen, und ich habe mir den Pfeil aufbewahrt.«

»Wenn ich ein hoher Mann dieses Reiches wäre«, antwortete Welislaw, »würde ich dich um den Pfeil bitten.«

»Und wenn du ein hoher Mann des Reiches wärest«, entgegnete Dimut, »würde ich dir den Pfeil nicht geben.«

Der Herzog aber führte nun die Herzogin im Geleite seines Bruders Diepold, der Führer, der Hofherren und der Frauen in den Herzogshof.

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