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Adalbert Stifter: Witiko - Kapitel 105
Quellenangabe
typefiction
booktitleWitiko
authorAdalbert Stifter
year1997
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-12375-3
titleWitiko
pages3
created19990819
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1865
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Am Morgen des nächsten Tages feierte der Pfarrer von Friedberg den Gottesdienst. Ein Teil der Krieger war in der Kirche, ein Teil vor derselben. Nach dem Gottesdienste segnete der Pfarrer die Schar. Dann zog dieselbe von Friedberg auf dem Wege gegen Prag dahin. Sehr viele Menschen begleiteten sie weit, und riefen ihnen Glück zu, und sangen Lieder.

Als sie in Prag angekommen waren, zeigte ihnen der Lagermeister den Platz zu ihrem Lager an. Es waren noch viele Lager da, und sie sahen, daß noch immer Menschen herzu zogen. Und an vielen Stellen übten sich Scharen in Waffen.

Als die Zeit verflossen war, welche der König zur Sammlung der Krieger bestimmt hatte, las er die tauglichsten aus, und bestimmte sie zum Zuge. Die andern, deren Zahl sehr groß war, mußten, wenn sie bereits Krieger waren, zur Hut des Landes bleiben, oder, wenn sie erst jetzt mit Waffen herbei gekommen waren, wieder in ihre heimatlichen Wohnungen zurückkehren.

Die Männer, welche Witiko aus dem Walde nach Prag geführt hatte, wurden alle aufgenommen, und Witiko erhielt wieder den Befehl über sie.

Am siebenundzwanzigsten Tage des Monates Mai im Jahre des Heiles 1158 erfolgte der Auszug aus Prag.

Die Weiber vieler Krieger, welche früher mit ihren Männern die Lieder von der Belagerung Mailands gesungen hatten, kamen jetzt herzu, und küßten noch einmal mit Tränen ihre Gatten, und reichten ihnen die Kinder zum Küssen.

Der Zug ging aus der Stadt Prag an dem Ufer der Moldau ihrem Wasser entgegen in der Richtung gegen Sonnenuntergang dahin.

Der König ritt an der Spitze des Zuges. Er war jetzt in einem schöneren Waffenschmucke als in dem Kriege in Mähren, weil es nicht ein innerer Krieg war. Neben ihm ritt Daniel, der Bischof von Prag. Er hatte die Priester und Kapellane Deslaw, Peregrin, Detleb, Vincentius, Otto und noch andere mitgenommen. Dann ritt auch sein Bruder Diepold neben ihm. Weiter zurück ritt Gervasius, der Propst vom Wyšehrad und Kanzler des Königs war, dann ritten noch hervorragende Herren und Krieger. Die untergeordneten Führer waren bei ihren Abteilungen.

Am dreißigsten Tage des Monates Mai war der Zug in Bohnik angekommen. Dort legte der Bischof Daniel zur Ehre Gottes und zum Heile der Unternehmung in der Kirche, welche Gervasius gebaut hatte, Überbleibsel von Heiligen nieder. Der König und die Herren der Kirche und der Länder und die Krieger wohnten der heiligen Handlung bei, und der König schrieb seinen Namen als Zeuge in die Pergamente.

Dann ging der Zug wieder weiter.

Als er über die Grenze von Böhmen gekommen war, wurde er wie im Kriege eingerichtet.

Er ging gegen die Stadt Regensburg, und mitten durch sie hindurch. Der Kaiser war vor der Stadt Augsburg, und sammelte dort sein Heer. Der König ging aber nicht zu ihm, sondern, weil es so bestimmt war, gegen Freising, und von Freising mittagwärts in das Land Tirol. Dort ging der Zug an Wilten vorüber, und weiter bis an den Fluß Etsch. An den Wassern der Etsch ging er mittagwärts fort. Oberhalb der Stadt Bern, die die Welschen Verona nannten, bauten die Männer aus Schiffen eine Brücke über die Etsch, die auch dem Kaiser dienen sollte, und zogen über dieselbe an das rechte Ufer. Sie zogen an Verona vorüber, und kamen an den Gardasee. Dort machten sie ein Lager, und schlugen die Ölbäume und Granatäpfelbäume zu Verzäunungen, zu Pferdeställen, zum Bereiten ihrer Speisen, und zu anderen Dingen nieder. Das rosenrote Banner des Königs Wladislaw wurde in dem Lager aufgerichtet.

Der Kaiser Friedrich zog dann mit seinem Heere desselben Weges, auf dem Wladislaw gezogen war. Bei ihm waren die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln, die Bischöfe von Eichstätt, Verden, Würzburg und andere, und Fürsten und Herren des Reiches. Indes der Kaiser durch Tirol zog, gingen der Herzog von Österreich und der Herzog von Kärnten durch Friaul. Bei ihnen waren fünfhundert ungarische Reiter. Friedrich, der Herzog von Schwaben, führte die Schwaben und Franken an den See von Como. Berthold, der Herzog von Zähringen, führte die Burgunder und Lothringer über den großen Berg des heiligen Bernhard.

Da Wladislaw an dem Gardasee lagerte, kamen Gesandte von der Stadt Verona zu ihm, und baten ihn, er möchte das Gebiet verschonen, weil dasselbe samt der Stadt Verona zu dem Kaiser stehe, und er möge lieber gegen die Stadt Brescia ziehen, welche mit den Mailändern im Bunde sei. Zur Verpflegung des Heeres wollen sie viel Geld zahlen. Der König Wladislaw willfahrte ihnen.

Im Anfange des Heumonates brach er sein Lager ab, und zog gegen Brescia. Die Männer fanden vor der Stadt ein ebenes Land voll Korn und anderer Früchte. In diesem Felde stellte der König sein Heer in Schlachtordnung, und ging so bis vor die Stadt. Die Krieger derselben kamen aber nicht heraus. Daher machten die Männer des Königs ein Lager, und nahmen Getreide, Vieh, und was sie erreichen konnten, als Beute. Vieles davon wurde durch Männer nach Böhmen gesendet. Die Bewohner der Stadt ergriff Verzagnis, und auf die Fürsprache des Bischofes Daniel gestattete der König, daß der Kardinal Odo und die Konsuln der Stadt zu ihm als Abgesandte kämen. Sie kamen, und baten, der König möchte ihnen die Gnade des Kaisers wieder verschaffen. Sie brachten dem Könige große Geschenke. Wladislaw verspricht ihnen, ihre Bitten zu erfüllen. Indessen blieb er aber in dem Lager vor der Stadt, und harrte der Ankunft des Kaisers und der andern Züge.

Es kam nun zuerst Friedrich, der Herzog von Schwaben. Da die Männer Wladislaws schon zwei Wochen in dem Lager vor Brescia gewesen waren, kam der Kaiser. Der König zog ihm mit seiner Macht entgegen, der König und der Kaiser begrüßten sich, und die Krieger des Kaisers und die Krieger Wladislaws bezeugten einander ihre Freude.

Dann kamen die andern Züge.

Der König Wladislaw bat nun für die Bewohner von Brescia um Frieden. Der Kaiser gewährte ihn. Die Bewohner von Brescia brachten Geschenke, zahlten sechstausend Mark Silber, stellten Geiseln, und schworen, eine hinreichende Zahl von Kriegern mit dem Heere des Kaisers gegen Mailand zu senden. Gegen diese Dinge nahm der Kaiser die Stadt wieder in seine Gnade auf.

Nun kamen auch von den andern treuen Städten des lombardischen Landes Kriegesscharen herbei, und es kamen die treuen Lehensträger mit ihren Männern von den Burgen.

Als das ganze Heer versammelt war, gab und verkündete der Kaiser die Kriegesgesetze. Sie waren strenge, daß das Heer in Zucht erhalten werde, und siegesfähig sei. Er sprach zu den versammelten Fürsten und Herren von seinem Stuhle: »Ihr sehet, daß ich nicht Beute und Gewinn suche, noch andern diese Dinge gestatte, sondern daß ich gekommen bin, um das Recht und den Frieden herzustellen. Ich kenne die Übel des Krieges, und habe ihn nicht aus Herrschsucht und Grausamkeit begonnen. Wenn wir die Schmach von Mailand ertrügen, würde man nicht unsere Güte preisen können, sondern uns der Fahrlässigkeit zeihen. Wir tun nicht Unrecht, sondern wehren Unrecht ab, und ihr müsset mit allen Kräften helfen. Wer den Kaiser höhnt, höhnt euch, was dem Kaiser entrissen wird, wird euch entrissen, daher werdet ihr eher alles tun, als daß diese aufrührerische Stadt sagen dürfe, sie habe uns ausgeartet gesehen, und uns die Rechte und Ehren geraubt, welche unsere Vorfahrer errungen und behauptet haben. Daß aber Gerechtigkeit sei, werde ich die Abgesandten der Stadt Mailand, die ich vorgeladen habe, hier empfangen, und wenn die Stadt zur Erkenntnis gekommen ist, und wenn ihre Vorschläge angenommen werden können, dann ist das Recht und der Frieden gewahrt.«

Die Fürsten und Herren riefen dem Kaiser freudig zu, und gelobten, seine Weisungen genau zu befolgen, und die Rechtsgelehrten des Lagers sagten, es sei gut, daß man eine solche Stadt nicht ungehört verdamme.

Es kamen die Abgesandten der Stadt Mailand.

Sie sprachen: »Die gute und getreue Stadt Mailand bringt der Hoheit des Kaisers, welcher der König des italienischen lombardischen Bodens ist, ihre Huldigung und ihre Unterwürfigkeit dar. Die gute und getreue Stadt Mailand hat nie die Rechte des Königs verhöhnt oder sie verletzt. Der König hat das Recht, die obersten Lehen zu verleihen, er hat das Recht, die Lehensträger zusammen zu rufen, er hat das Recht, auf den Reichstagen Gesetze zu geben, er hat das Recht, Richter und Notare zu ernennen, seine Stellvertreter abzuordnen, und zu verlangen, daß sein Heer im Lande verpflegt werde. Die gute und getreue Stadt Mailand hat das eifrige Verlangen, daß diese Rechte im aufrechten Bestande sind. Der fränkische König Karl hat die römische Kaiserkrone von dem Heiligen Vater empfangen. Er hat das longobardische Reich erobert, hat den longobardischen König entsetzt, und ist selber der longobardische König geworden. Und dann sind in später Zeit die Könige der Deutschen die Nachfolger Karls geworden, sie haben von dem Heiligen Vater die römische Kaiserkrone erhalten, und haben sich zu Königen des lombardischen Landes gemacht. Aber die Könige waren selten in dem Lande, und die Herren in den Schlössern übten ihren Willen und ihre Gewalt. Da halfen sich die armen Städte selber. Ihre Bürger sammelten sich Kenntnisse und Mittel, schlossen sich an einander, führten mit Ausdauer die Waffen, daß ihnen die Herren nicht schaden konnten. Sie gaben sich seither Satzungen, für die sie ihr Leben einsetzten. So ist es in vielen geworden, und so ist es in der guten getreuen Stadt Mailand geworden. Und weil es so ist, so sollten sie von der Wahl ihrer Könige nicht ausgeschlossen sein, sie sollten auf den Reichstagen zu den Gesetzen mitwirken, und es sollte ihnen gegen ihren Willen kein Stellvertreter des Königs, kein Richter, kein Notar, kein Konsul, kein Oberer gesetzt werden. Dem Könige werden die Mailänder dann stets reiche Geschenke senden, sie werden ihm ein hinreichendes Geld zur Bestreitung der Landeskosten geben, und sie werden, wenn er im Lande ist, zu seiner Hofhaltung und zur Verpflegung seines Heeres nach Kräften und nach Einsicht beitragen. Sie werden immer demütige Untertanen sein, und die Fürsten seines Reiches mit großen Geschenken und Ehrenbezeugungen bedenken, daß das alles in Vollziehung kömmt.«

»So hängt ihnen tote Hunde um den Hals, und jagt sie aus dem Lager«, rief Friedrich, der Herzog von Schwaben.

»Richte nicht du allein«, sagte der Kaiser.

Dann sprach er zu den Abgesandten: »Ihr habt recht geredet, da ihr gesagt habt, wie die Herrschaft an die deutschen Könige gekommen ist. Ihr habt schlecht geredet, da ihr gesagt habt, wie sie geübt werden soll. Den König wollt ihr wählen, der König soll Gesetze geben, die ihr wollt, der König soll Obere einsetzen, die ihr wollt, und der König soll empfangen, was ihr ihm gebet. Wer ist dann der König? Ihr redet von der Hilfe, die ihr euch selbst gewähren mußtet. Sind die Übel nicht entstanden, weil die Macht der Könige zu schwach geübt wurde? Daher die wilden Kriege gegen die Herren im Lande, die Kriege der Städte unter einander. Sind die Kriege durch die Könige oder durch euch entstanden? Ihr wollt frei von Bedrückung sein, und bedrückt andere. Seid ihr nicht grausamer gegen Lodi gewesen, als je ein fremder Kriegsmann? Meint ihr, ich habe vergessen, daß ihr bei meinem Heimzuge aus Rom mit denen von Verona im Einverständnisse eine Brücke bautet, die unter meinem Heere brechen sollte, und daß ihr mich in den Engpässen überfielet, damit ich umkomme? Meint ihr, ich habe vergessen, daß ihr Tortona, das ich zerstört habe, sogleich wieder hergestellt und in euern Bund gezogen habt, daß ihr meine getreue Stadt Pavia bekämpft und ihr einen Vorsteher von Mailand gegeben habt, daß ihr meinen Markgrafen von Montferrat bekriegt und seine Schlösser erobert habt, daß ihr Brescia und Piacenza in euern Bund wider mich genommen habt? Und soll ich es vergessen, daß ihr vor meinen Ohren jetzt die Fürsten zu gewinnen strebt, daß sie euch zu Sinne sind?«

Darauf antwortete einer der Gesandten: »Wir wissen nichts von dem Verrate bei Verona, wir haben denen von Tortona, weil sie baten, nachbarliche Hilfe geleistet, und haben uns gegen die, welche uns unterdrücken wollten, gewehrt. Wir sind nichts anders als treue Untertanen des Königs gewesen. Was die Kriege der Städte gegen einander betrifft, so ist das in Freistaaten so, sie haben ihre Liebe und ihren Haß für sich.«

»Du hast das Wort gesagt«, sprach der Kaiser, »ihr seid Freistaaten, und ein Freistaat ist kein Untertan. Ist die Stadt Mailand die getreue, und bedarf sie des Schutzes, so rufe sie den des Königs, wie die andern treuen Städte getan haben. Ihr habt hier Worte der Herrschaft gesprochen, habt ihr nicht auch die der Unterwerfung?«

»Wir haben nach Auftrag die demütigen Bitten der Unsern vor unsern König gebracht«, sagte der Abgesandte.

»So sind wir fertig«, sprach der Kaiser. »Hochwürdiger Erzbischof von Mainz, wie nennt man das, was Mailand übt?«

»Empörung«, sagte der Erzbischof.

»Und du von Köln?« fragte der Kaiser.

»Empörung«, antwortete der Erzbischof von Köln.

»Und du von Trier?« fragte der Kaiser.

»Empörung«, antwortete der Erzbischof von Trier.

»Und ihr andern?« fragte der Kaiser.

»Empörung«, riefen alle.

»So müssen wir mit unserm Heere weiter vorgehen, ob die von Mailand andern Sinnes werden«, sagte der Kaiser, »ihr Abgesandte aber gehet von hinnen. Hocherlauchter König von Böhmen, erlauchter Herzog von Österreich, ich bitte euch, befehlet Männer aus euern Heeren, welche diese da ungefährdet aus dem Lager bringen.«

Der König von Böhmen sandte zu Witiko, der Herzog von Österreich zu Chunring.

Beide kamen mit Scharen, und führten die Abgesandten Mailands hinweg.

Und von diesem Augenblicke an wurde der Zug gegen Mailand gerüstet.

Wladislaw, der König von Böhmen, brach zuerst sein Lager ab, und war mit seinen Männern an der Spitze des Heeres.

Man zog im Anfange nach Blancanuga, und von dort zog man gegen Cassano, wo die große Brücke über den Fluß Adda war. Da die Heere an den Fluß gekommen waren, sahen sie, daß die Brücke zerstört worden sei, und die Kundschafter sagten, es seien schon vor langer Zeit auch alle andern Brücken in der Gegend hinweg genommen worden.

Der Kaiser lagerte also an der zerstörten Brücke, und tausend Schritte von ihm abwärts lagerte der König von Böhmen, sein Bruder Diepold und der Bischof Daniel. Die übrigen Fürsten und Herren hatten weiter rückwärts ihre Stellen.

Die Wasser der Adda waren von Regengüssen hoch angeschwollen, und auf dem jenseitigen Ufer waren von dem mailändischen Heere wohl über tausend schwer geharnischte Männer, und es war eine große Menge von Bogenschützen und Schleuderern. Und wie Krieger von beiden Heeren sich an den Ufern einander gegenüber zeigten, sendeten die Mailänder Pflöcke, Lanzen, Pfeile, Lagerbolzen aus ihren Schleudergeräten herüber.

Der Kaiser versammelte den Rat der Fürsten. Von der großen Brücke war nur der Teil zerstört, der sich an dem Ufer der Feinde befand. Es wurde beschlossen, von den Brückengegenständen, welche bei dem Zuge waren, und von dem Holze von Bäumen und Häusern, und wo man es bekäme, das wieder herzustellen, was zerstört worden war. Es sollten Schleudergeräte aufgerichtet werden, aus denen Wurfdinge auf die Feinde, die gegenüber wären, gesendet würden, daß unter diesem Schutze leichter an der Brücke gearbeitet werden könnte. Indessen sollte an dem Ufer eifrig gespäht werden, ob sich nicht eine Furt für die Reiter oder sonst ein günstiger Umstand für den Übergang entdecken ließe.

Am dreiundzwanzigsten Tage des Heumonates ritten Witiko, bei dem Urban und Mathias waren, dann Odolen, Welislaw, Bogdan, Sezima, Bohuš, Beneda und Bernard, der Sohn des Mannes Sobeslaw, zu dieser Spähe.

Aber sie konnten nichts entdecken.

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