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Wir waren alle verrückt

Gustav Hochstetter: Wir waren alle verrückt - Kapitel 3
Quellenangabe
typefiction
authorGustav Hochstetter
titleWir waren alle verrückt
publisherTheod. Thomas Leipzig
year1930
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140423
projectidc0956eef
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Erstes Schriftstück

Wie wirst Du, meine über alles geliebte Mutter, Dich freuen, weil ich als Deine gehorsame Tochter heute endlich beginne, meine Erlebnisse niederzuschreiben. So oft haben mich Deine Briefe gebeten, Dich nicht mit wenigen Zeilen abzufertigen, sondern Dir über meine Freuden und Leiden ausführlich zu berichten, alles – alles zu berichten, so offen und so gründlich, wie ich es beim Verlassen der Heimat Dir versprochen habe. Glaube mir, immer war in mir der gute Wille, aber ich fühlte, daß ich für meinen allerersten Bericht einer besonderen Stimmung bedurfte. Die ist nun über mich gekommen. Ich sitze hier im Atelier des berühmten Malers Erhard König, an des Künstlers Schreibtisch und habe viele große Bogen Briefpapier vor mir liegen, die ich für Dich mit meinen Berichten füllen will.

Der Meister des Pinsels sitzt zehn Schritte von mir, er arbeitet, er schaut herüber – mit großen Augen, und das hat seinen guten Grund, denn schreibend sitze ich ihm Modell und die einzige Bekleidung, die ich in dieser Stunde trage, sind ein Paar grasgrüne Saffianpantöffelchen. Als ob ich in einem Revuetheater auftreten sollte! Den größten Spiegel seines Ateliers hat Erhard König so gestellt, daß ich, zur Seite blinzelnd, mich darin sehen kann; laß mich Dir denn sagen, meine über alles geliebte Mutter, – denn ich weiß, daß Du es gern hörst –: ich bin noch immer so schön wie vor fünf Jahren, als ich sechzehn zählte, und Dir mein erstes, ach, so harmloses Abenteuer berichtete. Meine Arme und Beine sind prall, schlank, weiß. Meine Brüste sind zierliche, feste Halbkugeln mit zarten, rosigen Krönchen. Mein Gesicht ist frisch, glatt, lachend. Meine Augen strahlen von so viel Feuer, daß ich fast glaube, mich an ihrem Spiegelbild erwärmen zu können. Meine ungeschmückten Ohren erscheinen mir als zwei kleine Schmuckstücke. Und meine Haare, die ich hoch frisiert trage, weil mich das noch größer und noch schlanker erscheinen läßt, sind blonder als je, von einem Blond, das ein wenig ins Rötliche spielt. »Dein Feuerkopf leuchtet,« sagt Erhard in diesem Augenblick begeistert zu mir. Der Maler kann von mir nicht begeisterter sein als ich von mir begeistert bin. Und trotzdem bin ich nicht eitel, ich bin mir nur meiner Schönheit bewußt. Wie sollte ich das nicht sein, da ich nun schon so viele Jahre hindurch erlebe, daß die klügsten, besten Männer mich jeder anderen Frau vorziehen.

Stundenlang kann ich so sitzen. Ohne Kleider. Ich bin zum Nacktsein erschaffen. Ist nicht die Nacktheit der einzige menschenwürdige Zustand? Halt, das ist eine Übertreibung. So stolz ich auf meinen unbekleideten Körper bin, genau so stolz bin ich auch darauf, geschmackvolle Kleidung mit meinem Ich so erfüllen zu können, daß das Kleid und mein Körper eine reizvolle Einheit bilden. Ich freue mich, wenn ich mich während des Anziehens in hundert verschiedenen Formen finde, und in jeder meinem Auge eine angenehme Erscheinung biete. Es ist mir eine Genugtuung, im großen Abendkleid in einen festlich beleuchteten Saal zu treten. Ich fühle mich unbeschreiblich wohl, wenn ich im modischen Pelzmantel über die winterliche Straße schreite. Aber am herzhaftesten fühle ich doch mein Ich, wenn ich hüllenlos bin – und ein Spiegel in der Nähe ist. Erhard König sagt, von allen Frauen und Männern, die er je malte, wollte noch niemand so lange ohne Kleider bleiben. Aber er sagte auch, daß er nie – weder gemalt, gemeißelt, noch lebend – einen so vollkommenen Körper gesehen habe wie meinen.

Ich glaube es ihm.

Denn etwas Besonderes muß an mir sein. Wie käme es sonst, daß jeder Mann, dem ich nur eine einzige Stunde geschenkt habe, aber auch jeder ausnahmslos, darauf besteht, mich vor Gesetz und Altar zu seiner Frau machen zu wollen.

Ich weiß: Du freust Dich, das zu lesen. Du hast mich dazu erzogen, daß ich vor allem meine Schönheit pflege. »Mach aus dir, was du machen kannst!« war Dein Wort, als ich die Heimat verließ, und ich denke an Deine Mahnung, meine über alles geliebte Mutter, O, wie hab' ich Dich lieb um all die Güte, die Du mir erwiesest und erweisest! Gab es je eine Mutter, zu der ihr Kind mit tieferer Dankbarkeit aufschaute, als ich zu Dir? Gab es je eine Tochter, die sich mit ihren tiefinnersten Gedanken und Gefühlen – und wenn sie noch so verirrt und verwirrt waren – ihrer Mutter vollkommen erschließen durfte wie ich Dir? Vor fünf Jahren ... mein erstes, mein sechzehnjähriges Abenteuer, Du lasest es mir an den Augen ab; und Deine Worte, die damals mein Vertrauen warben, waren so klar und wohlwollend, daß ich keine Scham, daß ich nur das volle Glück empfand, mich einer so guten, verstehenden Freundin offenbaren zu dürfen.

So ist es geblieben zwischen uns beiden, nicht wahr? Bei allen heimlichen Freuden, die ich mir gegönnt habe, war mir immer, als ob Du sie heimlich segnetest. Seit ich die Heimat verließ, gab es für mich nur eine einzige Stunde, von der ich nicht reden, an die ich nicht denken mag. Daß ich sie aus meinem Leben auslöschen könnte, diese einzige schreckliche Stunde!

Wie die Welt voll Lüge ist! Tun nicht alle Menschen so, als ob es möglich wäre, daß eine Frau auf der weiten Welt und im ganzen Leben nur einen einzigen Mann liebhat? Du, Mutter, und ich: wir sind aufrichtig zueinander. Wir bekennen, daß eine Frau, ohne sich selbst zu verlieren, mehr als einen Mann gern haben, ja, daß sie mehreren Männern wahrhaft und ehrlich von Herzen gut sein kann. Was aber freilich zuallerletzt gerade diejenigen Männer begreifen wollen, denen sie ihre Liebe zuwendet. Muß mir die Schweiz mißfallen, weil mir Tirol gefällt? Muß ich die Nordsee verabscheuen, weil ich die Ostsee liebe? Aber jedermann fühlt sich verpflichtet, verachtungsvolle Mißbilligung zu heucheln, wenn ich andeute, daß eine Frau zwei Männern gleichgroße, gleichechte Liebe entgegenbringt. Nur Du, Mutter, und ich: wir verstellen uns nicht voreinander, wir verstehen uns und verstehen die Welt!

Die Welt! Was ist sie anders geworden in den fünf Jahren, die ich sie kenne! Und nun gar die schreckliche Inflationszeit jetzt, wie wirbelt sie alles durcheinander! Die feschen jungen Herrn, mit denen ich damals den Karneval vertanzte – was ist aus ihnen allen geworden? Schon jahrelang hat keiner mehr etwas von sich hören lassen, da seit meiner Flucht aus Hannover keiner mehr meine Adresse wußte, nur als einziger Ernst Frieseck, der jetzt bei seinem Vater auf der dreitausend Morgen großen Ritterklitsche sitzt und mir jeden Monat mindestens zweimal schreibt, daß ich unbedingt seine Frau werden muß. Ich, der die Weltstadt zu klein ist, als »Heimchen am Herde« auf einem einsamen Gut! Der liebe Junge ist verrückt. Aber er ist rührend. Er schickt mir seit vier Jahren jeden Monat all seine Ersparnisse, damit ich »ein bißchen besser leben kann«. Seit er auf der Klitsche sitzt, schaut ihm der gestrenge Alte Herr scharf auf die Finger. Aber ein bißchen was schickt er mir immer noch jeden Monat. Ich habe Mühe genug, vor Erhard König die Ankunft des Geldes geheim zu halten. Und ich will doch den braven Ernst Friesack nicht durch eine »verweigerte Annahme« kränken, ihn, der in seinen Briefen, mich immer als seine Braut und als seine »kleine Frau« anredet. Kürzlich fand Erhard, als er mich besuchte, solch einen Brief. Um eine Szene zu vermeiden, behauptete ich, der Brief sei ein Jahr alt. Erhard sah nach dem Datum. Und denk Dir, welches Glück ich mit meiner kleinen Notlüge hatte: der Brief war von einem der ersten Januartage, und Ernst hatte sich tatsächlich, wie einem dies am Jahresanfang so leicht unterzulaufen pflegt, um ein Jahr geirrt und die alte Jahreszahl geschrieben.

Wie froh war ich, als ich den Maler beruhigt sah. Ich herzte ihn und küßte ihn. Es ist mir manchmal unfaßbar, wie lieb ich ihn habe. Soll ich Dir erzählen, wie wir einander kennengelernt haben? Da muß ich weit ausholen. Also, erinnere Dich, liebe Mutter: als ich sechzehnjährig aus der Pension kam, brachtet Ihr mich als Volontärin in das größte Damenhutgeschäft Eurer Stadt. Ich lief am ersten Tag davon und selbst Vaters Schläge trieben mich nicht wieder in den Laden. Ich schämte mich damals zu sehr, Euch den Grund meiner Flucht einzugestehen; bald darauf als ich Dich verstehen lernte, erzählte ich Dir die Geschichte. Soll ich Dich daran erinnern? Es war so gewesen: mein Chef hatte mich nach der Bahnstraße geschickt, dort sollte ich in Nummer 11 einen Hut abliefern. Ich hatte keine Ahnung davon, daß dies Haus ein verrufenes war. Wie ich in der Diele sitze und auf den Betrag der quittierten Rechnung warte, kommt ein rot aufgedunsener Mann mit dickem, weißem Schnurrbart, ich sehe ihn noch vor mir, und will mich küssen. Ich stürze auf die Straße, sie war menschenleer, er nach und will mich nicht loslassen. Ich schreie laut um Hilfe. Ein paar Frauenköpfe werden an den Fenstern sichtbar und lachen mich aus. Ich war in höchster Verzweiflung, kratzte und biß um mich, aber der Eisgraue war stärker als ich und ließ nicht los. Da tritt aus dem Photographenladen gegenüber ein Herr, der ein paar viereckige Paketchen trägt. Die läßt er fallen, daß ihr gläserner Inhalt klirrend zerbricht, springt zu uns heran und treibt mit einem kräftigen Schlag dem Eisgrauen den Hut tief ins Gesicht, so daß der Alte für eine Minute die eigene Kopfbedeckung als Binde vor den Augen fühlt. Der Eisgraue läßt mich los. Ich rannte, was ich konnte, und traute mich nie wieder in die Straße. Das ist nun fünf Jahre her. Vor einem halben Jahr sitze ich in Berlin in der Untergrundbahn einem Herrn gegenüber, der die gleichen viereckigen Paketchen bei sich hat wie damals mein Retter in der Bahnstraße unserer Heimatstadt. Ich denke an jene Paketchen, die damals klirrend zur Erde fielen. Ich sehe mein Gegenüber genauer an. Meine prüfenden Blicke reizen ihn, sich mir vorzustellen. Er gibt mir seine Karte: »Erhard König, Kunstmaler«. Ein Wort gibt das andere, er lebte damals in unserer Stadt, er, er war mein Retter gewesen. Kurz nach meinem Abenteuer in der Bahnstraße hatte sich Erhard verheiratet, er zeigte mir aus seiner Brieftasche das Bild seines einjährigen blonden Jungen und das Bild der jungen Frau, einer marmorkalten, schwarzhaarigen, junonischen Schönheit. Seine Frau sei verreist, erzählte er, und nachdem wir eine Nachmittagsstunde im nächsten Café verplaudert hatten, lud er mich ein, am folgenden Abend mit ihm eine Theaterpremiere zu besuchen.

Ich freute mich, einen festlichen Abend an der Seite eines bekannten Künstlers zu verbringen. Er hatte im Café mir über meine schlanke Figur – »kein Gramm zu viel, kein Gramm zu wenig« – und über mein schönes Gesicht so eigenartig liebe Worte gesagt, daß ich mir nachts vor dem Einschlafen seine Sätze zu wiederholen versuchte. Kein Zweifel, ich gefiel ihm. Wem hätte ich je nicht gefallen, wenn ich gefallen wollte! Und hier wünschte ich es besonders. Ich zog mich für den Abend unseres nächsten Zusammenseins äußerlich einfach an, darunter aber meine kleidsamste Hemdhose aus rosa Seidenbatist. Die Uraufführung im Theater dauerte jedoch lange und Erhard König mußte noch auf ein paar Nachtstunden zu einem Atelierfest. So blieb nur noch zum knappsten Imbiß in einem nahen Restaurant Zeit. Es kam keine rechte Stimmung auf. Unter meiner Haustür, beim Abschied, drückte mir Erhard einen Kuß auf die Lippen. Wir wußten beide nicht recht, was wir mit diesem Kuß eigentlich sagen wollten. Ich hatte die Empfindung, daß Erhard mich für ein dummes kleines Mädel hielt. Mit einer nichtssagenden Redensart verabschiedete sich der Maler, ohne einen zweiten Kuß zu begehren. Wütend warf ich in meiner Stube die rosafarbene Hemdhose fort. Ich hatte sie heute vergebens angezogen.

So nüchtern verlief mein erster Abend mit Erhard. Der Maler ließ tagelang nichts von sich hören. Er hatte durchblicken lassen, daß mit Rücksicht auf die baldige Heimkehr seiner Frau Schreiben und Telephonieren ihm unerwünscht sei. Es verdroß mich, daß ich auf diese Weise glatt abgeschnitten war von dem Verkehr mit meinem Retter aus Eurer Bahnstraße. Da geschah es, daß ich – zum erstenmal in meinem Leben – einem Mann nachgelaufen bin ... wenn auch nur telephonisch. Er hatte erzählt, daß er im Verlagshause einer Bilderzeitschrift, deren Mitarbeiter er war, ab und zu Redaktionssitzungen mitmache. Ich erkundigte mich zuerst durch den Fernsprecher beim Verlagssekretariat nach dem Zeitpunkt der nächsten Sitzung. Als diese im Gange war, klingelte ich an und verlangte Herrn König zu sprechen. Ich fragte ihn offen und gerade: »Was wird nun aus uns?« und ich war glücklich, als aus dem Apparat die Frage zurückkam: »Darf ich Sie morgen vormittag um elf Uhr besuchen?«

Zwischen diesem Augenblick und Erhards Besuch lag bei Tag und Nacht keine Stunde, in der ich mir nicht den Kopf darüber zerbrochen hätte, wie ich es anfangen sollte, um dem Maler nicht wieder als dummes kleines Mädel zu erscheinen. Ich setzte meinen Ehrgeiz darein, dem Künstler bei diesem Besuch auf jeden Fall vollkommen den Kopf zu verdrehen. Um neun Uhr früh stand ich auf. Ich schaute mich in meinem Zimmer um. Wird er nicht unangenehm überrascht sein, zu sehen, wie bescheiden ich wohne? Eine kleine, möbliert gemietete Stube, gerade Raum bietend für einen einfachen Waschtisch, ein kleines schmales Bett und einen winzigen Schreibtisch an der einen Längswand, für das schreckliche Vertikow, die Chaiselongue und den Kleiderschrank an der anderen Längswand. Die beiden schmalen Zimmerseiten sind dort von der Tür, hier von dem einzigen Fenster, fast voll ausgefüllt. Aber es gibt viel Nettes in dem kleinen Zimmer: die vielen schönen Kissen auf der Chaiselongue – meine Kissen! nicht von der Wirtin! – die gestickten Bezüge des Bettes – meine Bezüge! nicht von Frau Sebastian! – die glitzernden Fläschchen und Büchschen auf dem Waschtisch und, mein Stolz: das einladende weißblaue Teeservice auf dem Paneelbrett über der Chaiselongue. Ich tue dem Zimmer Unrecht, es ist viel größer, richtig, richtig, es hat ja noch Platz für den vierbeinigen Mahagonitisch, auf dem meine schöne Spitzendecke liegt, und hat sogar noch Platz für den gobelinbezogenen großen Klubsessel und für die beiden Rohrstühle. So groß ist mein Zimmer! Freilich: auf und ab marschieren kann man nicht darin, man kann nur in kurzen Bogen und knappen Schlangenlinien um die Möbel herumgehen. Der Maler wird bald genug merken, daß ich nicht des Zimmers wegen hier wohne, sondern weil Frau Sebastian und ihr altes Faktotum, die Laura, für mich sorgen, als ob sie meine leibeigenen Sklavinnen wären.

An diesem Morgen tat ich unheimlich viel von dem teuren, duftigen Badesalz in die häßliche, große sebastiansche Blechwanne. Ich blieb mollig lang in dem lauen Wasser, frühstückte genießerisch langsam und arbeitete dann gemächlich an meinen wohlgepflegten Fingernägeln herum, bis sie funkelten und dufteten. Es war noch immer erst zehn Uhr. Ich zog die rosa Hemdhose wieder an, die seit jenem Theaterabend im Vertikow gelegen hatte, ich habe immer mindestens drei verschiedene Garnituren im Gange, eine einfache, eine mittlere und eine hochelegante. Das war die beste, die ich überhaupt besaß. Noch immer war es erst zehn Uhr. Da schlüpfte ich in meinen weißen, weiten, weichen Bademantel, setzte mich in meinen gobelinbezogenen Klubsessel und sann darüber nach, wie ich den Maler bezaubern könnte.

Der Zufall kam mir zu Hilfe. Während meine Armbanduhr noch immer auf zehn zeigte, war's in Wirklichkeit schon elf. Mein Chronometer war wieder einmal stehen geblieben. Es pochte an die Tür; ich denke, es ist Frau Sebastian und rufe ein frohes, langgezogenes »bitte«. Erhard tritt ein. Es wäre eine Lüge, wenn ich behaupten wollte, daß ich in Verlegenheit geraten sei. Ich tat auch nicht so. Ich wußte: ich war schön in diesem Augenblick, ich las es in seinen Blicken. Er fragte nicht wie noch was, er sank vor mir nieder, er küßte meine Kniee.

Und ich lachte vor Freude hell auf.

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