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Winternächte

Arthur Fitger: Winternächte - Kapitel 2
Quellenangabe
authorArthur Fitger
titleWinternächte
publisherSchulzesche Hof-Buchhandlung und Hof-Buchdruckerei
yearo.J.
printrunVierte Auflage
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180828
projectid886d2abe
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Lieder vom Maurergesellen.

Buchschmuck

Der Dichter.

Ade ihr glatten Schranzen,
Ihr klugen Fraun und Herrn;
Ich schnüre meinen Ranzen
Und folge meinem Stern.
Im Staub entlang am Bergeshang
Schreit ich im Glanz der Sonnen;
Und mit den Lerchen bringt mein Sang
Dem Himmel Dank,
Daß endlich ich entronnen.

Einen jungen Handwerksgesellen
Hol ich im Wandern ein;
Wir lagern an der Quellen
Und teilen Brod und Wein.
»Ich bring es dir, du bringst es mir,
Herr Bruder, was wir lieben!
Schlaft ein mit Gott, mein' Herzenszier;
Mit Satan Ihr,
Frau Meist'rin, böse Sieben.«

Die Lieder stehn nicht stille,
Unendlich quillt der Schatz;
Ich sing beatus ille
Wie weiland sang Horaz.
Des Mondes Pracht im Blau der Nacht
Gebeut uns, auszuschreiten;
Der Nachtigallen Lied erwacht,
Da wandelt sacht
Die Muse mir zur Seiten.

*

Winterwandrung.

Nicht mir hab ich gebaut;
Dies Dach wird eines Andern,
Wer's Glück hat, holt die Braut
Und kauft Brabant und Flandern.
Ade, ade, du schmuckes Haus,
Ich greif zum Stab und zieh hinaus,
Muß weit und weiter wandern.

Muß wandern kreuz und quer,
Durch Stadt und Dorf mich winden;
Mein Säckel wird so leer
Und Wams und Stiefel schwinden.
Ich hab gebaut so manches Dach;
Das eigne Haupt zu bergen, mag
Ich nun kein Plätzchen finden.

Kein Meister, der mich dingt,
Wo ich auch zugesprochen;
Der arge Winter bringt
Die langen Feierwochen.
Die Welt wird still, die Arbeit ruht,
Ich armes heimathloses Blut
Muß rings vergeblich pochen.

Schon streicht ein harter Frost
Auf dem bereiften Rasen.
Und scheltend kommt aus Ost
Ein Schneewind hergeblasen,
Die wilden Wanderschwäne schrein,
Ach Gott, wie bin ich gar allein.
Allein auf fremder Straßen!

Doch Herz, dein Trost ist nah!
Wenn jede Thür verschlossen,
Du zählst den Herrgott ja
Zu deinen Zunftgenossen.
Der Meister, der die Kuppel baut,
Die sterndurchflammt dort oben blaut,
Der wird dich nicht verstoßen.

*

Trinklied.

Der König Rhampsenit
Der schalt: »Das Wetter schlage drein!
Im neuen Keller zehrt's
Ja stark an meinem Edelwein:
Dies Faß klingt hohl, das Faß klingt leer!
O weh, mein rothes Rothweinmeer
Ist schmählich ausgetrocknet!«

Geduldig, alter Herr!
Ihr rathet doch die Ursach nicht;
Im neuen Keller sind
Vielleicht nicht alle Wände dicht;
Vielleicht, daß sich der Maurergesell
Vom Faß versteckt, an sicherer Stell'
Ein Schlupfloch frei gelassen.

Der König Rhampsenit
Der schalt: »Mir ist mein Wein zu lieb;
Mein Kind soll Wache stehn
Und lauern auf den durstgen Dieb.
Ich glaube nicht, daß Kellerluft
Ein ganzes Oxhoft ausgesupft;
Ich glaub an Menschengurgeln.«

Aegyptens Finsterniß
Rühmt schon das alte Testament,
Zumal wenn in der Nacht
Im Keller keine Lampe brennt.
Sieht's ein Prinzeßlein da so hell,
Daß das nun just ein Maurergesell,
Der ihr so zärtlich koset?

Der König Rhampsenit
Der schalt: »o weh, das kommt davon!
Ich wollt, der durstge Dieb
Wär auch nur gleich mein Schwiegersohn;
Trinkt meinen Wein und zahlt dafür
Mit 'nem gesunden Enkel mir –
Mein Kronprinz soll er werden.«

»O König Rhampsenit,
Mit Gunst, – ich bin ein Maurergesell,
Nun bau ich auf dein Wort
Und bau mein ganzes Glück mir schnell.
Mir schmeckt ein rother Wein – mit Gunst –
Und rother Mund; was braucht es sunst
Zum König und zum Ehmann?«

*

Christfest.

Mein Lieb, ich bin ein armer Fant;
Das Glück ließ mich im Stich;
Nicht Geld noch Gut, nicht Rang noch Stand,
Nichts hab ich als die harte Hand
Und dich, mein Lieb, und dich.

In Buden kramt das Weihnachtskind
Goldring und Kettlein auf,
In Band und Tüchern spielt der Wind;
Doch nicht ein einzig Angebind
Für dich ist mir zu Kauf.

Nichts hab ich dir, ich armes Blut,
Zu geben, Nichts hab ich;
Doch nicht um Mammons reichstes Gut,
Nicht um Venedigs Herzogshut,
Ums All nicht gäb' ich dich.

*

Mein Schatz.

Ich frage nach Euch, Herr Meister, nicht,
Nach Euch nicht, Herr Polier;
Mein Schatz ist nur ein armer Gesell;
Doch tausend mal schöner als Ihr.

Und wenn ich in seinem weißen Habit
Auf schwindlem Gerüst ihn schau,
Die sonnigen Wolken über ihm
Und des Himmels unendliches Blau,

Da denk ich, wie einst der Patriarch
Im Traume die Engel gesehn
Auf goldenen Staffeln vom Himmel zur Erd',
Von der Erde zum Himmel gehn.

Mein Schatz, mein herzallerschönster Schatz
Ist Einer aus jenem Schwarm,
Und den ganzen Himmel bringt er mit
Herunter in meinen Arm.

*

Fechten gehen.

Mein' Gurgel dorrt zu Aschen
Ob großen Durstes Pein;
Und ach, so leer die Taschen,
Und ach, so voll die Flaschen
Wohl auf und ab am Rhein.

Herr Wirt will mir nicht borgen;
Ade, du feister Gauch;
Pfui, solchen Sonntagmorgen
Vergeizen und versorgen
All um den eignen Bauch!

Da reicht mir an der Schwelle
Frau Wirthin sacht den Krug:
»Trink aus, trink aus, Geselle,
Und von verbotner Quelle
Schmeckt doppelt gut ein Zug.«

Und durch die Gartenpforte
Wer schleicht mir hinterdrein?
O Krüglein süßer Sorte!
Süß Mündlein, süße Worte,
O jung Wirtstöchterlein!

Was harrt am Weinbergsgäßlein
Wo Burggetrümmer ragt?
Ein Krug schier wie ein Fäßlein,
Ein Mädel wie'n Prinzeßlein,
Rück zu mir, junge Magd.

Von Wirten grobes Keifen,
Von Fraun und Mädchen Gunst!
Im Wandern und im Schweifen
Das flüchtge Glück zu greifen,
Das ist des Fechters Kunst.

*

Nacht.

Mein Tagewerk hab ich vollbracht
Wetteifernd mit tausend Händen;
Aber die Nacht, die einsame Nacht,
O weh, wie will sie enden!

Ein Schlafgemach hab ich gebaut,
Gar traulich dämmernde Zelle,
Heut Abend führte die scheue Braut
Der Jungherr über die Schwelle.

Ich lieg auf harter Streu allein,
Schon krähen von fern die Hähne:
O wüßtest du, Herzliebste mein,
Wie ich nach dir mich sehne.

Gab Gott, der Herre, dem Glauben Macht,
Auf daß er Berge verrücke;
Was baut die Liebe nicht eine Nacht
Von mir zu dir eine Brücke?

Eine Brücke hoch über Thal und Fluß –
Wie wollt ich sie schnell überschreiten
Und trunken von deinem Willkommenskuß
Nicht Junker noch König beneiden!

*

Die Gräfin.

Und hängt in Lappen ihm der Hut,
Und starrt die Faust von Schrunden;
In seinem Aug' ein Zauber ruht,
Alle mein stolzer Grafenmuth
Ist jählings überwunden.

Es fuhr wie Eisen eines Schwerts
Durch meine zitternde Seele;
Sag' an, ob Glück, sag' an, mein Herz,
Oder ob unsäglicher Schmerz
Dir Rast und Frieden stehle.

Ihr Zofen und ihr Schranzen all',
Schweigt mir von Rang und Würde!
Die Lieb' ist wie die Nachtigall,
Nicht süßer singt sie vor Grafen Hall'
Als vor des Schäfers Hürde.

Nicht Wappen und Ahnen schüren an
Die herzverzehrenden Gluten;
Und ob ich Kron' und Tron gewann, –
Vor lauter Liebe, du liebster Mann,
Will mir die Seele verbluten.

*

In der Fremde.

Schwalben mit Lenzesgruß
Ziehn über Thal und Fluß;
Meerfahrt ist aus;
Fliegende Maurerzunft
Fröhlich der Wiederkunft
Baut sich ihr Haus.

Ich auch bin Wanderns satt,
Habe so manche Stadt,
Manch Schloß geschaut;
Kaiserlich Prunkgemach,
Kaufherren Giebeldach
Hab ich gebaut.

Wenn im Gerüst ich steh,
Dach über Dach ich seh,
Schlot über Schlot;
Leis in des Windes Hauch
Kräuselt sich blauer Rauch
Im Morgenrot.

Rings wie ein Opferduft
Steigt's in die helle Luft
Friedlich und sacht:
Für unser täglich Brot
Dank sei dir, Herre Gott,
Dank dargebracht.

Ach wann ist mir's gewährt,
Daß ich den eignen Herd
Endlich mag baun;
Daß ich zum Flammenscheit,
Stab meiner Wanderzeit,
Dich mag zerhaun?

*

Die Spinnerin.

Rolle, liebe Spindel, rolle,
Dreh den Faden weich wie Seiden,
Dreh den Faden fein, als solle
Sein Gespinst den König kleiden.

Webe, liebes Schifflein, webe
Linnen, weiß wie Schwangefieder,
Daß es glänzend rein umgebe
Meines Liebsten schöne Glieder.

Glücklich Linnen, in der Nähe
Ruhst du täglich seinem Herzen,
Während ich daheim vergehe,
Ach, in Sehnsucht und in Schmerzen.

Raun ihm meine Liebesgrüße
Weilt er bei der Gräfin droben;
Sag ihm, daß ich tausend Küsse,
Tausend Thränen eingewoben.

*

Die Frau.

Das war die junge Markgräfin,
Die lockt' ihn hinter die Thür,
Sie bot ihm in venedischem Glas
Den süßesten Malvasier.

Sie bot ihm ihre schneeweiße Hand,
Die roten Lippen zumal,
Sie sank in Staub auf ihre Knie
In flehender Liebesqual.

Laßt ab, laßt ab, Frau Markgräfin;
Der Mann, und der ist mein,
Er trinkt das Wasser unsres Borns
Viel lieber als Euren Wein.

Laßt ab, laßt ab, Frau Markgräfin;
Der Mann ist mir vertraut,
Und seinem Weibe bricht er nicht,
Was er gelobt der Braut.

Laßt ab, laßt ab, Frau Markgräfin;
Ein Zauber ihn an mich bind't:
Ich schüre sein Feuer, ich nähe sein Kleid,
Ich wiege sein weinendes Kind.

*

Hochzeit.

Beim Pfarrer sind wir nicht gewesen;
Was ging sein Segensspruch uns an?
Wir sprangen dreimal über'n Besen
Und hielten uns als Weib und Mann.

Wir luden keine Herrn und Damen,
Und kein Bankett hat uns umtobt,
Doch Sonne, Mond und Stern vernahmen,
Wie wir uns Treu' um Treu' gelobt.

Wir wechselten nicht güldne Ringe;
Wir gaben Lieb' um Liebe hin;
Doch beut kein reichres Brautgedinge
Der König seiner Königin.

*

Am Abend.

Laß mich fromm die Lippen senken
Auf die Schwielen deiner Hand;
Denn ein ewig Meingedenken
Hab ich selig drin erkannt.

Keuchtest, mir ein Heim zu schaffen,
Unter deiner Steine Last;
Gönntest mir zu lieb den straffen
Sehnen keine Ruh noch Rast.

Drängten sich die Werkgenossen
Frierend kellerwärts zum Wein,
Du in Regensturm und Schlossen
Hieltest aus und dachtest mein.

Sie beim ersten Vesperläuten
Warfen von sich Kell' und Joch;
Letzte Dämmrung auszubeuten,
Schwingest du den Hammer noch.

Abendrot ist längst versunken,
Längst schon Stern an Stern entglomm,
Und ich rufe sehnsuchtstrunken
Durch die Dämmrung: Komm, o komm!

Komm, o komm zur warmen Stätte,
Träum hinweg der Sorgen Wust,
Komm, du müder Mann, und bette
Weich dein Haupt an meine Brust.

*

Daheim.

Dem Kaiser hab ich sein Losier
Gebaut, Gemach und Säle;
Die Säulen waren von Porphyr,
Von Gold die Capitäle.
Und als vollbracht
Des Werkes Pracht,
Man wies mich auf die Gassen;
O weh mir, hätt'
Ich bei Bankett
Und Tanz mich blicken lassen!

Am Dom hab ich dem Erzbischof
Den hohen Chor erhoben,
Des harten Quaders rohen Stoff
Zum Sterngewölb verwoben.
Nun ragt der Bau
Ins Himmelsblau,
Nun klingeln hundert Pfaffen,
Indeß hab ich
Gar ketzerlich
In Kirchen Nichts zu schaffen.

Nun bau ich mir mein eigen Dach,
Das letzte hinterm Thore;
Da prangt nicht Saal noch Goldgemach,
Nicht Wölbung noch Empore.
Doch bricht mein Weib
Des Brotes Laib,
Und lallt mein erster Bube,
Nicht Prunkpalast
Noch Tempel faßt
Das Glück der engen Stube.

*

Sorge.

Hab in meinen Wanderjahren
Laut durchjubelt manche Nacht,
Manchen Gruß dem sonnenklaren
Morgen zechend zugebracht.

Zapft, Frau Wirthin, zapft das Beste,
Euren ganzen Keller bringt;
Fraget keiner doch der Gäste,
Ob der letzte Heller springt.

Singt den Rundreim, Kameraden:
Heute hier und morgen dort,
Will das Glück uns reich begnaden,
Treibt's uns in die Ferne fort.

Aber nun? – Die Vögel singen,
Die ihr Nest gebaut, nicht mehr;
Ach, und tausend Sorgen schwingen
Dunkle Flügel um mich her.

Längst verschlissen, längst in Lumpen
Wanderschuh und Reisehut,
Und der hochbeschäumte Humpen
Längst im Scherbenwinkel ruht.

Doch mein Leben blüht und pranget
Und ich bin ein selger Mann,
Wenn mein Kind nach Brot verlanget,
Und ich Brot ihm reichen kann.

*

Ratspalast.

Jetzt mag der Hammer ruhn,
Rasten die Kelle;
Brechet die Rüstung nun,
Säubert die Schwelle.
Ratspalast, Ratspalast,
Zeigst nun im Sonnenglast
Giebel und Dächer,
Saal und Gemächer.

Schmucklos verlassen wir,
Roh das Gebäude;
Maler, nun bringet ihr
Farben und Freude;
Wirker, entrollt und spannt,
Teppiche von Brabant;
Bildner, Sculpturen
Reiht in den Fluren.

Doch ob in Freskenglanz
Hallen sich weiten,
Ob bis zum Zinnenkranz
Statuen schreiten, –
Schmuck und Gezierden all
Schirmen nicht vor dem Fall;
Wir liehn dem Werke
Dauer und Stärke.

Wir fügten in den Grund
Die Quaderriesen,
Die ihr so zierlich bunt
Decket mit Fliesen;
Wir für die Götterwelt
Wölbten das Deckenfeld,
Wir sind's, die halten
Eure Gestalten.

Ratspalast, Ratspalast,
Prangst nun vollendet;
So vielen Meistern hast
Ruhm du gespendet,
Wenn unsre Schwielenhand
Modert im tiefen Sand
Ruhmlos, vernichtet,
Die dich errichtet.

*

Tagewerk.

An des Turmes Giebelblättern,
Dran der Blitz herniederfuhr,
Wag ich meißelnd aufzuklettern,
Wegzutilgen seine Spur.

Unten tief verstummt das Brausen,
Das sich durch die Gassen preßt;
Diese Schwindelhöhn behausen
Schwalben nur in kühnem Nest.

Hör ich eure Schwingen pfeifen?
Ist's ein Dämon, der mir droht?
Schnell, ihr Schwalben, mögt ihr schweifen;
Schneller fliegt als ihr der Tod.

Dieser Sehnen, dieser Knochen
Ehernes Gefüge liegt
Drunten schon vielleicht gebrochen,
Eh' ihr nochmals mich umfliegt;

Und die Kraft in meinen Adern
Und des Herzens trotzger Muth
Raucht an des Portales Quadern
Dunkel auf mit meinem Blut.

Doch ihr Gaffer, die mit Beben
Nach mir blickt und bangem Graun,
Müßt in mir von eurem Leben
Nur das Ebenbild erschaun.

Hartes Mühn, verzweifelt Wagen,
Kurzes Glück für lange Qual;
Und die Staffeln, die uns tragen,
Ach, wie schmal, wie schwindlig schmal!

*

Der Meister.

Mit Lorbeer haben um die Wette
Sie mein gebleichtes Haupt umkränzt,
Und eine güldne Ehrenkette
An meinem Halse prunkend glänzt.

Sie haben Fackeln, haben laute
Gesänge lobend mir geweiht,
Und was ich sann, und was ich baute,
Rühmt meinen Namen alle Zeit.

Da seh ich dich. – Auf hartem Pfühle
Von Schutt und Spähnen schlummerst du
Und athmest in der Mittagsschwüle
Gelassen die ersehnte Ruh.

Dein Weib, das Speis' und Trank dir brachte,
Zur Seite legte sie dir zart
Dein schlafend Kind und schmiegte sachte
Sein Haupt in deinen falben Bart.

Nun hütet sie in Wächters Weise
All ihres Lebens Schatz und Hort
Und wedelt euch mit grünem Reise
Die gier'gen Fliegen scheuchend fort.

Ich schau dich an – ach mir verzehren
Verhaltne Tränen Herz und Sinn,
Und allen Ruhm und alle Ehren
Gäb ich im Tausch mit dir dahin.

Buchschmuck

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