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Wildanger

Franz von Kobell: Wildanger - Kapitel 2
Quellenangabe
typetractate
authorFranz von Kobell
firstpub1859
year1859
publisherJ. G. Cotta'scher Verlag
addressStuttgart
titleWildanger
created20050711
sendergerd.bouillon
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Vorwort.

Die folgenden Skizzen sollen die mannigfaltigen Arten des edlen Waidwerks, welches ich von Jugend auf, wenn auch nicht als Fachmann geliebt und getrieben habe, in Kürze charakterisiren, seine Reize hervorheben und in freien Umrissen seine Geschichte darstellen. Ich bin dabei keinem strengen System gefolgt; wie sich die Betrachtungen und Erinnerungen eben verknüpften, habe ich sie niedergeschrieben, gleichwohl war ich bemüht, nichts fehlen zu lassen, was von Interesse seyn und dem Ganzen eine gewisse Vollständigkeit geben konnte. Das Unternehmen hat eine größere Theilnahme erregt, als ich hoffen durfte, und zahlreiche Freunde, denen ich hiemit meinen Dank ausspreche, haben mich mit Beiträgen und Notizen unterstützt. Für die Geschichte der Jagd in Dentschland habe ich unter den neueren Werken vorzüglich das betreffende von Dr. G. Landau benützt, welches vor andern den großen Vorzug hat, daß es viele Briefe, welche die ältere Jagd besprechen, wörtlich mittheilt und dadurch eine farbige Darstellung gewinnt, wie sie ein bloßer Bericht der Thatsachen niemals erlangen kann. Für die specielle Geschichte der Jagd in Bayern waren es die Arbeiten des Pfarrers A. J. Jäckel in der Zeitschrift des zoologisch-mineralogischen Vereins zu Regensburg, welche mir, besonders über die Raubthiere und das Vorkommen des Federwilds, willkommene Beiträge geliefert haben. Aus den hiesigen Archiven der Hofjagdintendanz und aus alten Akten der ehemaligen Klöster Tegernsee und Benediktbeuern habe ich manches ergänzen können, gewiß aber ist vieles noch, namentlich im Staatsarchiv, verborgen, welches, mit der Zeit zu Tage gefördert, die Jagdgeschichte Bayerns wird vollständiger darstellen lassen, als es mir möglich gewesen ist.

München, im November 1858.

v. Kobell.


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