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Wie es euch gefällt

William Shakespeare: Wie es euch gefällt - Kapitel 6
Quellenangabe
typecomedy
booktitleEin Sommernachtstraum ? Der Kaufmann von Venedig ? Viel Lärm um nichts ...
authorWilliam Shakespeare
translatorAugust Wilhelm von Schlegel
year1979
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20635-6
titleWie es euch gefällt
pages245-247
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Zweite Szene

Ein Zimmer im Palaste

Herzog Friedrich, Herren vom Hofe und Gefolge treten auf

Herzog Friedrich. Ist es denn möglich, daß sie niemand sah?
Es kann nicht sein! nein, Schurken hier am Hof
Sind im Verständnis mit und gaben's zu.

Erster Edelmann. Ich hörte nicht, daß irgendwer sie sah.
Die Fraun im Dienste ihrer Kammer brachten
Sie in ihr Bett und fanden morgens früh
Das Bett von ihrem Fräulein ausgeleert.

Zweiter Edelmann. Mein Herzog, der Hanswurst, den Euer Hoheit
Oft zu belachen pflegt', wird auch vermißt.
Hesperia, der Prinzessin Kammerfräulein,
Bekennt, sie habe insgeheim belauscht,
Wie Eure Nicht' und Tochter überaus
Geschick und Anstand jenes Ringers lobten,
Der jüngst den nervgen Charles darniederwarf;
Sie glaubt, wohin sie auch gegangen sind,
Der Jüngling sei gewißlich ihr Begleiter.

Herzog Friedrich. Schickt hin zum Bruder, holt den Braven her;
Ist der nicht da, bringt mir den Bruder selbst:
Der soll ihn mir schon finden. Tut dies schnell;
Laßt Nachsuchung und Forschen nicht ermatten,
Die törichten Verlaufnen heimzubringen. (Ab.)

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