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Wie es euch gefällt

William Shakespeare: Wie es euch gefällt - Kapitel 18
Quellenangabe
typecomedy
booktitleEin Sommernachtstraum ? Der Kaufmann von Venedig ? Viel Lärm um nichts ...
authorWilliam Shakespeare
translatorAugust Wilhelm von Schlegel
year1979
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20635-6
titleWie es euch gefällt
pages245-247
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Zweite Szene

Ein anderer Teil des Waldes

Jacques und Edelleute des Herzogs in Jägerkleidung treten auf

Jacques. Wer ist's, der den Hirsch erlegt'?

Erster Edelmann. Ich tat es, Herr.

Jacques. Laßt uns ihn dem Herzog vorstellen, wie einen römischen Eroberer, und es schickte sich wohl, ihm das Hirschgeweih wie einen Siegeskranz aufzusetzen. Habt ihr kein Lied, Jäger, auf diese Gelegenheit?

Zweiter Edelmann. O ja, Herr.

Jacques. Singt es; es ist gleichviel, ob Ihr Ton haltet, wenn es nur Lärm genug macht.

Lied.
Erste Stimme. Was kriegt er, der den Hirsch erlegt?
Zweite Stimme. Sein ledern Kleid und Horn er trägt.
Erste Stimme. Drum singt ihn heim:
Ohn allen Zorn trag du das Horn;
Ein Helmschmuck war's, eh du geborn.
 
(Dieser Zuruf wird im Chor von den übrigen wiederholt.)
 
Erste Stimme. Deins Vaters Vater führt' es.
Zweite Stimme. Und deinen Vater ziert' es.
Alle. Das Horn, das Horn, das wackre Horn
Ist nicht ein Ding zu Spott und Zorn. (Ab.)
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