Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Hofmann >

Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 59
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
Schließen

Navigation:

San Prügel wor'n.

          A buachas Holz – zwoa Klafter fast –
Der Bauer fahrt in d' Stadt;
Recht schö wer'n eam dö Scheiter zahlt,
Weil's Holz an Preis no hat.

Zum Kaffa hat er heut grad nix,
Drum spannt er zeiti ei;
Doch kehrt er, weil's guat ganga hat,
Am Hoamweg nomal ei.

Beim Straßwirt find't a Gesellschaft er,
Ham um drei Zwanz'gerl zwickt;
Da thuat er nacha aa no mit,
Hat eam aa anfangs glückt.

Doch bald hat si' dös Blattl g'wend't,
Sei ganz Geld er verliert,
Und weil er na krakehl'n will,
Ham s' Strix'n eam spendiert.

Ganz narrisch kummt der Bauer hoam,
Hat über Schmerzen klagt,
Und g'scholten nacha wia a Türk,
Wia 's Wei vom Holz was sagt.

»Laß mi grad mit die Scheiter aus –
Ganz gifti schreit der Moo –
Dö Luader san zu Prügel wor'n,
Schau nur mein Buckl oo!«

 << Kapitel 58  Kapitel 60 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.