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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 57
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Auf der Eisenbahn.

        A Bauer steigt z' Murnau
In Schnellzug aa ei;
Am Kondukteur druckt er
A Markstückl nei.

»Du, weck mi na z' Weilheim,
Gel, sei fei so g'scheit,
Versammat i 's G'richt dort,
War's himmiweit g'feit.

Und wenn i net wach wer',
Na schmeiß mi no naus,
Denn d' Hauptsach is allwei,
Daß i doch bi drauß.«

Der Kondukteur g'hoaßt's eam –
Und wia der Zug geht,
Der Bauer scho schnarcht aa,
Er kümmert si' net.

Auf oamal wird g'halten;
»Wo san mir denn scho?«
»»Ja, z' Minka,«« sagt oaner –
Der Schlag trifft mein Moo.

An Bazi hoaßt er glei
An Herrn Kondukter;
Da kummt der Inspektor
Vom Bahnamt daher.

»»Na, hätt'n S' 'n g'weckt halt!««
Zum Schaffner der sagt,
Wia eam erst der Bauer
Sei Loadwesen klagt.

»»Iatzt ham S' an Spektakel
Und d' Grobheit dazua –««
»Der hört na scho auf,
Bal' g'scholten er gnua.

Der »Ander« hat geschimpft erst,
Sie, der Mensch war grob,
Den z' Weilheim statt seiner
I nausg'worfa hob.«

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