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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 56
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Dös glaabst.

            Die Felsen meistens Ecken ham
Und san aa ziemli hart;
Doch blüh'n auf eana Almarausch.
Und's Edelweiß, so zart.

Dö suachen si' akrat den Platz,
Weil s' dort so leicht net raabst,
Was schö und rar, versteckt si' gern
Mei'r Lebta' scho – dös glaabst.

Gar schroff und rauh, wia d' Felsen selm,
Der Boar die Leut oft scheint,
Doch find'st Humor und G'müat dazua
Drinn in sei'm Herz, bal's leint.

Die viel'n Tanz, dö mag er net,
Is grob aa, wenn's verlaabst,
Doch hast an eam an wahren Freund,
Wenn Not am Mann – dös glaabst.

Voll Liab hängt er am Vaterland
Und an sei'm Fürstenhaus;
Steht ei dafür mit Guat und Bluat,
Halt wia a Felsen aus.

Und kummat gar a Feind in's Land,
Na sagat er: den staabst
Und daß er's richti b'sorgen that,
Da buck Di net – dös glaabst.

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