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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 55
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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A 'brat'ne Ant'n.

                A Boar und no a Preuß dazua
San kumma in's Quartier;
A brat'ne Ant'n finden s' da,
Und schiab'n oo mit ihr.

»Weeßt wat?« sagt da der schlaue Preuß,
»Det Vieh reicht nur für een';
Wer heute Nacht am schönsten träumt,
Soll haben es alleen.«

Am Boar is recht und alle zwoa
Ham bis zum andern Tag
Na g'schnauft und g'schnarcht – da lüag i net,
Als wia a Brettersag.

In aller Fruah schreit scho der Preuß:
»Du, Bayer, heute Nacht
Hab ich im Wagen, ganz von Gold,
Die schönste Fahrt jemacht.

Da kam mit lauter Engeln ich
Hinauf in Himmelshöh'n,
Nun sag mal, wie jefällt Dir das?
War dieser Traum nicht schön?«

»»Dös wollt i moan!«« sagt der dazua,
»»Und übrigens no wahr;
I hab Di selber fahren g'seg'n,
Bis einigroast bist gar.

Na hab i denkt: Was thuast iatzt da?
Mit dem is scho vorbei –
Drum bin i bei der Nacht no auf,
Und hab d' Ant' 'gessen glei!««

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