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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 51
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Die großen Fisch.

          Ganz nah am Bach, glei drenterm Steg,
Der Veri hat sei Haus.
Die mehrern Hechten – sagen d' Leut –
Ziagt der vom Bach si' raus.

Der Fischer woaß, doch hilft's eam nix,
Weil er 'n nia dawischt;
Und Zeugen treibt er aa koan auf,
So viel der Veri fischt.

Grad in der Charwoch ziagt mi'm Netz
Der Fischer dort beim Steg –
Doch geht eam net a Schwanzl ei,
Der Moo, der is ganz weg.

Der Bua vom Veri schaugt eam zua,
Dös G'schäft dem Kloan' g'fallt;
Der Kerl macht si' glei dantschi aa,
Er is da, wia der Alt.

»Du, Fischer.« sagt er, »da fahr her,
Da drinn san s', unterm Gras;
Sixt! – schreit er, wia na 's Netz raufkummt –
Iatzt hat er aa scho was.

Dös san zwoa Bürschling und a Hecht;
Dö ham drei Pfund, bal's g'langt,
Doch bild' Dir Du fei drauf nix ein;
Mir ham scho größ're g'fangt.«

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