Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Hofmann >

Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 4
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
Schließen

Navigation:

Obaschlucka.

        »Was ma obaschlucka muaß all's
Heutzutag, auf dera Welt,
Is scho nimmermehr zum sag'n,
Wenn's so furtgeht. na is g'fehlt.

Woaßt an Lumpen aa, an großen,
Mog aa ganz schlecht oaner sei,
Haberfeld darfst nimma treiben,
Jahrlweis' sperr'n s' Di do ei.

Und dazua muaßt Steuern zahl'n;
Allwei bessa wird's Dir g'muckt;
Darfst koa Wörterl drüber sag'n,
Stad sei hoaßt's und obag'schluckt.«

»Recht hast, Selma,« sagt der Huber;
»Ja, i leg Dir gar nix oo;
Bals so furtgeht – merk Dir's, Spezi –
Druckt's mir selba 's Herz no oo.«

»Sixt und mir« – sagt hint der Woferl –
»Hätt's an Magen z'nachst dadruckt;
Drei Pfund Kas und sechs Paar Dicke
Hob i do z' schnell obag'schluckt.«

 << Kapitel 3  Kapitel 5 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.