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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 32
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Selbst erzeugt.

          Unser Pfarrer, der thuat beten,
Is dabei no Oekonom,
Kümmert viel si' drum um d' Viehzucht;
Hat sogar scho a Diplom.

Ganz a b'sonders Glück hat er da,
Darfst es glaab'n, mit die Säu;
Solche Fakl, wia der Pfarrer,
Hat koa Mensch im ganzen Gäu.

Kummt da neuli der Herr Bischof,
Bleibt beim Pfarrer über Nacht;
Der laßt si' net schlecht oschaug'n,
Hat zum Tisch a Spoosau bracht.

Narrisch schmeckt dem hohen Herrn dö
Und die andern g'lad'nen Gäst;
»Ja, Herr Pfarrer,« sagt der Bischof,
»Das war scho das Allerbest.

Thuan Sie mir den oanen G'fallen,
Sagen Sie, wo ham Sie s' her;
Denn a solches Fakerl z' kriagen –
O, dies hält fei oft recht schwer.«

Wia dö Spoosau lobt der Bischof,
Hat der Pfarrer si' verbeugt;
»Exzellenz, dös freut mi doppelt,
Denn dö hob i selbst – erzeugt.«

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