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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 31
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Die fei Lisl.

          Huabers Lisl war a Jahr iatzt
In am Klosterl, in der Stadt;
»Schö is allwei,« sagt der Alte,
»Wenn der Mensch a Bildung hat.«

Hoam kummt s' wieder in d' Vakanz na,
Alles sie ganz hochdeutsch nennt;
G'sprocha hat s' ferm advokatisch,
's Bauernwerkzeug nimma kennt.

Wia's amal schö Wetter gewesen,
Geht sie aa mit naus in's Heu:
Liegt a Recha dort am Boden;
Fragt s' an Vater, was dös sei.

Tritt dabei mi'm Fuaß auf d' Zinken,
Daß dös Instrument schnellt auf:
»Sakra!« sagt s', »der Schinder-Recha
Haut mi grad auf's Maul da nauf.«

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