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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 30
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Der Tölzer Martl.

            Wia's halt geht – der Tölzer Martl
Fahrt mi'm Floß die vorig Woch,
Weil er d' Reib viel z' kurz hat g'nomma,
An a so a Bruckenjoch.

Deratwegen ham s' 'n ozoagt,
Und der Martl kimmt vor's G'richt;
Aus dem bisserl Onistößen
Wird a Kriminali-G'schicht.

Hin und her thuan s' reden, fragen,
Bis der Staatsanwalt steht auf,
Der am Martl, paragraphweis',
Haut a Mordstrumm Straf na nauf.

Der reißt's Maul auf, net grad d' Augen,
Was der Staatsanwalt all's woaß;
»Geh' her auf!« sagt er dazua na,
Denn iatzt wird er aa scho hoaß.

»Du mit Deine Paragraphen –
Dö kost leicht sag'n, bal s' derschnaufst –
Fahr mal oochri auf der Isar,
Werst glei seach'n, ob it dersaufst!«

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