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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 25
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Er hat a Haar g'funden.

          Der Uhrensepp, a alter Schwed,
Lebt ganz für si' alloa;
Er arbeit' tagweis fleißi furt,
Na mag er nix mehr thoa.

Die Montag hat er allesamm
Rot im Kalender drinn;
An dene Tag bringt er nix z'samm,
Wenn er's aa hätt im Sinn.

So kummt aa heut scho in der Fruah
Zum Furtnerbräu er nei –
»Aha – sagt der, wia er 'n siecht –
Der Montag g'hört halt dei!«

»Na, Bruder,« sagt der Uhrensepp,
»Dö Sach is anders heut;
I war scho an der Arbeit dro,
Weil' s wirkli mi hätt g'freut.

Da fallt mir, wia i anfang grad,
Dös feinste Radl hi';
Zum Packa – weil dös so net geht –
Suach nach der Zanga i.

Doch wia i dö na nemma will,
War's mit mei'm Eifer gar;
Denn – iatzt no graust mir – nebendroo
Find i a Mordstrumm Haar.«

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