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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 22
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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A Traam.

                      In der Stadt drinn, auf der Dult,
Hab i a Bildl g'seg'n;
A bißl z' teuer war's mir grad,
Sunst hätt i's recht gern mög'n.

Der Holofernes war da drauf,
Doch ohne Kopf, weil den
Die Judith grad in Sack hat g'steckt,
Wenn er aa bluati g'wen.

Heut Nacht kummt mir dö G'schicht im Traam;
Da war dö Judith i;
I schleich mi mit'm Sabel stad
Zum Holofernes hi'.

Der Kopf war auf oan Stroach herunt,
Und weil koa Sack net do,
Pack i an Schädel bei die Haar,
Und schiabet nacha oo.

Doch wia den ersten Schritt i mach,
Da schimpft ganz laut der Kopf:
»Du Lackl!« – sagt er – i wach auf –
Und hab die Alt beim Schopf.

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