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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 16
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Der Vater is was wor'n.

        Der Bauer vom Holzhof,
Der spielt gern an Herrn;
Drum möcht er bei'r Gmoawahl
Halt aa ebbas wer'n.

Wia er zu der Wahl geht,
Am Irta z' Mittag,
Schreit er seine Buab'n:
»Paßt's auf, was i sag;

Kumm i nei in Ausschuß,
Na gebt's amal acht;
Na sag i, daß d' Muatter
Enk Küachl heut bacht.«

»Geh weiter – sagt d' Bäurin –
Mach eana net's Mai;
I wett, bei die G'wählten
Bist doch net dabei.«

Drum wird von die Kinder
Am Hoamweg er g'stellt –
»»Was is nacha, Vata,
Ham's di iatza g'wählt?««

»Ja, freili« – so sagt er
Voll Gift und voll Zorn,
»Dös san mir die rechten –
A Dr . ck bin i wor'n!«

Wia d' Buam dös hör'n,
Geht's z'ruck in oam Saus;
Der Muatter wird geschrien,
Vor s' dort san am Haus:

»Glei bachst uns iatzt Küachi,
Dei G'wett hast verlor'n;
Der Vata hat's grad g'sagt,
A Dr . ck is er wor'n!«

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