Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Hofmann >

Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 14
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
Schließen

Navigation:

Net g'scheit – a Narr.

                      Wia z'nachst der Herr Bezirksamtmann
A Gmoa hat visitiert,
Hat ean der Bürgermoaster aa
Ins alte Schulhaus g'führt.

Parterr logiert der Straßenmoo,
A Bau'r wohnt in der Höh;
Der hat dahoam scho übergeb'n,
Spialt iatzt an Privatier.

Den fragt der Herr Bezirksamtmann:
»Was zahlen Sie pro Jahr?«
»»Vierz'g Markl,«« sagt er – »»dreiß'g waar gnua,
Denn's Geld is oamal z' rar.««

»Was, vierzig Mark ist noch zu viel?
Sie sind wohl nicht gescheit;
Vierhundert zahlt man in der Stadt,
Da fragen Sie die Leut!«

»»Ja, ha, so viel,«« sagt drauf der Bau'r
Der z'erst vor Schreck ganz starr –
Vierhundert Mark – geh weiter da,
Du warst glei gar a Narr!««

 << Kapitel 13  Kapitel 15 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.