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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 12
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Der Eisschütz.

            Wenn aa net so nobi
Wia Schlittschuah und Ski,
Doch schö is mei Eisstock,
Und gern hob'n i.

Wia tanzt er auf Daub'n hi'!
A Maß ma dös hoaßt;
A schöni, a schwarze,
Weil's ganz droo is, woaßt.

Iatzt kummt na der Moar –
Hat g'fehlt – ja mein Herz,
Dös Maßl liegt z' schö doo,
Dös macht enk no Schmerz.

Der Patzer verschiaßt mi,
Trifft sunst nia an Stock;
Reizickt er si' aa no,
Do kriag i an Hock.

So, Mannerl – nimm d' Daub'n mit,
Na hamma s' erst recht –
Iatzt kimmt na der »eisern«,
Do wird mir glei schlecht.

Tragt's Bügeleisen außa,
Dö scheppern no mehr,
Oder nehmt's glei als Eisstock
A Tatschiblech her.

Verschiaß'n den Teufi,
Sunst g'friert er no oo –
So, dem host es g'muckt,
Du bist halt a Moo!

Möcht's der leicht dermaßln?
Mir war's ja grad gnua –
Ja, ausblieben is er,
Wenn's langt, um drei Schuah!

Iatzt hama scho neuni –
Drunt mach ma no aus;
Na ruckt's halt, es Freunderl,
Mit'm Zwanzgerl schö raus.

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