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Was will das werden? Zweiter Theil

Friedrich Spielhagen: Was will das werden? Zweiter Theil - Kapitel 2
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Spielhagen
titleWas will das werden? Zweiter Theil
publisherVerlag von L. Staackmann
printrun6. Auflage
year1895
firstpub1885
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20151204
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Sechstes Buch.

I.

An dem Bach, da, wo er eine Viertelstunde unterhalb des kleinen Badeortes aus dem Walde tritt, standen zwei junge Leute auf einer erhöhten Stelle des Ufers und ließen ihre Angelleinen in dem hier ziemlich tiefen Wasser schwimmen. Der starke Strom führte die Leinen binnen einer halben Minute regelmäßig so weit, daß sie dieselben wieder herausnehmen und mit weitem Schwunge bachaufwärts schleudern mußten. Dies monotone Spiel mochten sie wohl bereits seit zwei Stunden getrieben haben, ohne daß währenddessen ein anderes Wort, als etwa ein kurzes, welches das gemeinsame Geschäft betraf, über ihre Lippen gekommen wäre. Jetzt schnellte der Größere von den beiden, der weiter bachaufwärts stand, seine Leine, an der »beinahe« ein Fisch gehangen hätte, nur daß der schlaue im letzten Augenblick vorgezogen, »wieder nicht zu beißen«, zum vielhundertstenmale leer aus dem Wasser und sagte gähnend: Sie wollen wirklich nicht. Ich denke, wir hören auf!

Hören Sie auf! erwiderte der so Angeredete; ich will nicht Lamarque heißen, wenn ich nicht der Peller das versprochene Gericht mit nach Hause bringe.

Ich hätte gewiß nichts dagegen, sagte der andere, da Sie mich dazu eingeladen haben. Aber was nicht sein soll, das ist eben nicht.

Es soll sein, und deshalb wird es sein; sagte Lamarque.

Wenn Sie noch eine halbe Stunde bleiben, können Sie sich selbst davon überzeugen.

Wüßte nicht, daß ich etwas versäumte, wenn ich bleibe; sagte der andere, sich in das Moos streckend, welches die Wurzeln der Rieseneiche mit einem dicken Teppich überspann. Ist auch hier so viel schöner als in dem langweiligen Nest. Was ich sagen wollte, Lamarque, Sie spielten gestern abend wirklich –

Ausgezeichnet, superb, ich weiß. Aber so gern ich mich loben höre, zumal von Ihnen, bitte, jetzt weiter kein Wort!

Wie, kein Wort?

Denken Sie, daß man angeln und konversieren kann zu gleicher Zeit? Sehen Sie, den hätte ich gehabt, wenn ich aufgepaßt hätte. Verdammt! das kommt von dem Schwatzen.

Der Kleine hatte den beschädigten Köder erneuert und warf abermals seine Leine aus. Der andere legte die Hände unter den Kopf und fing an, in das mächtige Laubdach über ihm hinaufzustarren.

Die jungen Leute waren die beiden »Liebhaber« des Sommertheaters, das sich seit acht Wochen in dem kleinen Badeorte etabliert hatte; Lamarque war der erste; ich der zweite.

Ich sollte morgen eine größere Rolle in einem alten Benedix'schen Stück spielen und begann, mir meinen Text im stillen herzusagen. Ich fand, daß mir kein Wort fehlte – nicht einmal ein Stichwort – und daß ich mir den Rest schenken könne. Ueberdies hatte über mir eine Amsel angefangen zu singen; und die Sonne, die im Untergehen war, warf einzelne Streifen durch das Laubdach, so daß hier und da ein Stück Ast, ein Konvolut Blätter in tiefem Purpur glühten, während aus den dichten Massen schon die Dunkelheit »mit hundert schwarzen Augen sah«. Und ich hatte noch keine zwei Minuten so hinaufgeblickt, als ich Zeit und Ort und den Gefährten und das Stück morgen und alles vergessen hatte und im Geist bei den Liebenden der Novelle war, an der ich in meinen Mußestunden schrieb, und darüber grübelte, ob ich die entscheidende Scene nicht, anstatt im Zimmer, im Walde spielen lassen könne, – in einem Eichwald, wie dieser. Nur daß ich dann die Entdeckung des Handels durch den eifersüchtigen Sekretär – ich müßte denn –

Und so spann ich weiter an den bunten Fäden meines Gewebes, während droben die Purpurglut verlosch, die Amsel sich den Unterschlupf für die Nacht längst gesucht hatte, und Lamarque wortlos weiter angelte, bis er plötzlich mit einem hellen Juchzer die tiefe Stille und meine Träume unterbrach. Erschrocken fuhr ich in die Höhe und griff mir an die Stirn, denn das Blut war mir von dem langen Liegen in den Kopf gestiegen, und vor meinen Augen schwammen große blaue Wolken.

Was gibt's?

Das versprochene Abendessen! Sehen Sie!

Ich sah nun wirklich: fünf oder sechs größere und kleinere Fische, die in dem Korb, welchen er mir triumphierend hinhielt, zappelten.

Sie sind ein Tausendkerl, Lamarque; sagte ich.

Pah! sagte er; ich habe nur Ausdauer. Das ist alles.

Das ist auch alles; sagte ich, oder doch viel, sehr viel.

Freilich. Wenn Sie –

Lamarque brach ab, nahm seine Angelrute auseinander, den zugedeckten Korb unter den Arm, und wir machten uns auf den Rückweg am Ufer des Baches hin durch den schweigenden Wald.

Sie wollten vorhin etwas sagen, Lamarque. Sie fingen an: Wenn Sie –

Ich weiß es nicht mehr.

Haben Sie Ihre Rolle so schlecht gelernt, daß Sie nicht einmal auf den Souffleur weiter spielen können? Soll ich Ihnen den ganzen Text bringen?

Wenn Sie können –

Ich glaube. Sie wollten sagen: Wenn Sie Ausdauer hätten, wären Sie kein so schlechter Schauspieler.

Oder doch: ein besserer.

Das kommt auf eines heraus.

Nicht ganz. Sie sind kein schlechter Schauspieler; aber Sie könnten ein guter sein, wenn –

Mir nicht eben alles fehlte, was zu einem guten Schauspieler gehört; zu einem, wie Sie, zum Beispiel.

Lassen wir mich aus dem Spiel! Was meinen Sie, was zu einem guten Schauspieler gehört und Ihnen fehlt?

Soll ich Ihnen das wirklich explizieren, Lamarque? Es ist sehr einfach. Ich brauche bloß aufzuzählen, was Sie haben, und die sämtlichen Requisiten zu dem betreffenden guten Schauspieler sind beisammen.

Na, dann schießen Sie meinetwegen los! Was habe ich denn?

Zuerst, was Sie sich ja selbst zusprechen, Ausdauer. Und welche Ausdauer! Andere wären schon längst vor den Schwierigkeiten, mit denen Sie zu kämpfen hatten, kopfscheu geworden und hätten die Flinte ins Korn geworfen. Sie haben mir selbst gesagt, Ihre Schulkenntnisse seien über Lesen, Schreiben und Rechnen nicht weit hinausgegangen –

Wie sollten sie? unterbrach mich Lamarque. Ich ging in die Bürgerschule eines kleinen polnischen Nestes. Mein Vater – hieß übrigens eigentlich Markus – Jude selbstverständlich – war Barbier. Er brauchte mich im Geschäft von meinem zehnten Jahre an. Als ich sechzehn war, lief ich ihm weg –

Um Schauspieler zu werden – ganz recht. Weil Sie den unwiderstehlichen Drang hatten – das ist das zweite zu der Ausdauer – und doch eigentlich dasselbe mit jener. Denn wohnte Ihnen nicht früher und später dieser unwiderstehliche Drang inne, hätten Sie eben nicht die Ausdauer gehabt, Ihre schwache, dünne Stimme – piepsende, sagten Sie – so zu schulen, daß Sie sich jetzt eines starken, wohlklingenden, vor allem unermüdlichen Organs erfreuen und einer Pronunciation, der man Ihre halb polnische Abkunft nicht im geringsten mehr anmerkt. Dasselbe Kunststück haben Sie mutatis mutandis –

Was heißt das?

In anderer, wenn auch ähnlicher Weise mit Ihrem Körper fertig gebracht, der, nach Ihren eigenen Worten, anfangs gebrechlich und doch ungelenk war, und jetzt die Kraft und Elastizität selbst ist, so daß Sie mit ihm machen können, was Sie wollen. Nun kommt das Dritte, das freilich die Hauptsache ist: Ihr für mich und alle Kunstverständigen, die Sie gesehen haben, staunenswertes Talent, Ihr theatralisches Genie: die reine, ganz spontane und momentane schauspielerische Intuition –

Was ist das nun wieder?

Eine Anschauung von dem darzustellenden Charakter, ohne daß Sie über denselben: sein Wesen, seinen Gehalt, seine psychologische, oder gar historische Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit lange nachzudenken brauchen.

Oho, Sie meinen, ich denke gar nicht!

Keineswegs, nur daß Ihr Denken über einen Charakter mit dem inneren Nachschaffen desselben Hand in Hand geht. Und das innere Nachschaffen auch wieder sofort in das äußere Nachbilden, Herausformen, die schauspielerische Darstellung mit einem Worte, übergeht, so daß im Grunde die Rolle, wenn Sie beim letzten Worte angekommen sind, auch eigentlich schon fertig ist.

Das ist wahr, sagte Lamarque. Ich muß mich manchmal selbst wundern, wie ich dazu komme, und wie fix das geht. Aber ich vergreife mich auch manchmal.

Gewiß, wenn auch sehr selten. Und selbst dann kann man Ihnen nicht gram sein, weil das etwa Unrichtige, sagen wir: in der Anlage Verfehlte, das Sie bringen, tausendmal interessanter und wertvoller ist, als das schulmäßig Richtige anderer Leute. Sehen Sie, Lamarque, das sind Sie. Brauche ich Ihnen nun noch zu sagen, was und wie ich bin?

Lamarque antwortete nicht. Wir gingen eine Weile schweigend nebeneinander hin; plötzlich rief er:

Sagen Sie mir nur das Eine: weshalb sind Sie Schauspieler geworden?

Ich mußte lächeln: in dieser Frage lag das ganze Urteil des Mannes über mich und die Verfehltheit meines Berufes. Aber er sagte mir ja nichts, was ich nicht längst gewußt hätte, und mit einer Heiterkeit, die doch nicht ganz ohne Wehmut war, erwiderte ich:

Weil man mir so lange eingeredet hatte, ich habe Talent zum Schauspieler, bis ich es am Ende selbst beinahe glaubte. Beinahe, nicht ganz; und wären meine Verhältnisse nicht gar so mißlich gewesen, ich hätte mich doch wohl noch im letzten Augenblicke besonnen. Aber meine Situation war zu langem Besinnen nicht angethan. Sehen Sie: es sind nun eben fünf Jahre her, da war ich einmal nach Hamburg verschlagen. Ich hatte nach Amerika gewollt; daraus wurde nichts. Nach einer schlimmen Nacht, in welcher der leibhaftige Teufel mit mir sein Spiel zu treiben schien – Sie brauchen sich dabei nichts Arges zu denken – ich kam leidlich unschuldig, wie ich hineingeraten, aus seiner Küche heraus – war ich einen ganzen Tag freudlos, ziellos und auch bis auf ein weniges mittellos in den fremden Gassen umhergeirrt mit diversen Selbstmordsanwandlungen, denen ich aber glücklich widerstand. Der Abend fand mich in Sankt Pauli – Sie kennen Hamburg nicht? – nun, das ist eine Vorstadt, in welcher sich so ziemlich auf einem Platz alles zusammendrängt, was im Genre der sogenannnten Volksbelustigungen von den Cafés chantants bis zu den Karussels und den Buden mit der größten Dame der Welt, oder dem Schafe mit zwei Köpfen und so weiter geleistet werden kann. Ich hatte da so wenig zu suchen, wie überall sonst in der großen Stadt, aber ich war einmal da, und das bunte Treiben zerstreute mich doch ein wenig und lenkte mich vor allem von jenen tristen Hamletsphantasien ab, die jetzt, wo die Sonne zur Rüste ging, in Erinnerung der furchtbaren verlebten Nacht, sich wieder stärker zu regen begannen. So trieb ich mich da herum, innerlich einem verlaufenen Hunde ähnlicher, als irgend einem anderen lebenden Wesen, wenn ich auch hier und da stehen blieb und mir irgend eine Wunderlichkeit oder Abenteuerlichkeit dieser tollen Welt scheinbar aufmerksam betrachtete; oder ebenso an den Schaubuden eine und die andere der Affichen las, die denn freilich manchmal ebenfalls wunderlich und abenteuerlich genug lauteten. Zum Beispiel folgende, die ich aus guten Gründen im Gedächtnisse behalten habe, und die Sie sich mit den nötigen Absätzen untereinander gedruckt denken müssen. Felicia-Theater. Dreizehntes Gastspiel der kleinen Minnehahah – der Liebling Amerikas. – Das geehrte Publikum wird gebeten, während des Gastspiels der kleinen Minnehahah nicht zu rauchen. – Viertes Auftreten des australischen Original-Bauchredners Mister S. Sidney mit seinen acht Automaten in sechs verschiedenen Sprachen. – Zum ersten Male: Badekuren, Lustspiel in einem Akte von G. zu Putlitz.

Nicht wahr, die Zusammenstellung ist originell? Wenigstens interessierte sie mich, vielleicht nur deshalb, weil mein Lehrer mir die Rolle des Reinhold in den Badekuren eingeübt und auf dem kleinen Probiertheater, auf welchem ich meine praktischen Studien machte, ein paarmal hatte spielen lassen. Wie ich noch so da stehe und den Zettel lese – es war an der Hinterseite des Kunsttempels neben der Ausgangsthür – wird diese Thür geöffnet; ein plumper kurzer Mann tritt auf die Schwelle und blickt, die Hände auf dem Rücken, vor sich hin mit einem verdrießlich-nachdenklichen Gesicht. Plötzlich wendet er sich zu mir, der ich noch immer bald die Affiche ansehe, bald den Mann, ohne mir bei dem einen mehr zu denken, als bei dem andern, und fragt mich in grobem Ton: Sind Sie Schauspieler? Ob ihn mein unbärtig jugendliches Aussehen zu der Frage bewogen hat, oder nur der Umstand, daß ich so eifrig die Affiche zu lesen schien – ich weiß es nicht. Und auch nicht, warum ich mit Ja antwortete. Ich bin überzeugt, es ist die reine Zerstreutheit gewesen, und ich hatte, der Wahrheit gemäß, Nein sagen wollen. – Können Sie den jungen Kerl da in dem Stück da spielen? fragt er weiter, mit der roten Hand auf den Zettel schlagend. Diesmal konnte ich mit einiger Ueberzeugung Ja sagen. – Dann sind Sie mein Mann! ruft der Dicke, jetzt mit strahlendem Gesicht. Kommen Sie herein, wie Sie gehen und stehen! Sie finden alles! Rönner ist gerade von Ihrer Statur; es wird Ihnen passen, als wär' es Ihnen auf den Leib gearbeitet.

Ich mochte dazu wohl ein recht verdutztes Gesicht gemacht und der Mann das für eine Abneigung, auf den Handel einzugehen, gehalten haben. Er ließ sich deshalb zu einer Erklärung herbei. Herr Rönner habe sich vor zehn Minuten krank melden lassen – werde wohl mit der Krankheit nicht weit her sein – sei überhaupt ein unzuverlässiger Patron, der Musjö Rönner. Aber herbeizuschaffen sei er nicht; die Möglichkeit, ihn zu ersetzen, oder ein anderes Stück zu geben, ebenfalls ausgeschlossen, und die kleine Minnehahah und Mister Sidney hielten für den Abend nicht vor. Ich solle meine Gastrolle nicht umsonst geben. Und wenn ich dem Publikum gefalle und ich meine Ansprüche nicht zu hoch spanne, so sei ich sein Mann nicht bloß für heute abend; und der Teufel möge den Bummler, den Lumpen – nämlich den Herrn Rönner – holen!

Nun, ich hatte wahrlich nicht die Absicht, einem anderen armen Unglücksraben sein Stück Brot wegzunehmen, aber so waren doch wenigstens der Abend und die Nacht untergebracht, denn der Mann hatte mir freies Quartier in dem Hause selbst zugesagt; und die Stelle an der Außenalster, die mir für mein Valet aus dieser Welt ganz besonders geeignet schien, war ich sicher, auch morgen wieder zu finden. Ich schlug also ein und spielte den Reinhold nicht schlechter und nicht besser, als ich ihn heute noch spielen würde. Das Vorstadtspublikum war in seiner Sonntagslaune, überhäufte den »Gast« mit großmütigem Beifall; mein Patron umarmte mich nach der Vorstellung, lud mich zum Abendessen im Kreise der Familie, und – die deutsche Bühne hatte einen schlechten Schauspieler mehr.

Blieben Sie lange in Hamburg?

Kaum ein Vierteljahr. Mein Patron war ein roher Trunkenbold, der heute mit seinen »Künstlern« Brüderschaft trank und sie morgen ein gut Teil schlechter behandelte, als Mister Sidney seine Automaten. Doch hatte ich mir während der kurzen Zeit einige Routine angeeignet, ein kleines Repertoire geschaffen, und fand leicht ein neues Engagement. Seitdem bin ich noch auf sieben oder acht anderen Bühnen gewesen, ohne irgendwo festen Fuß fassen zu können.

Oder zu wollen, rief Lamarque. Ich behaupte noch einmal, es liegt nur an Ihnen, wenn Sie, ich will nicht sagen, ein Ludwig Devrient oder Seydelmann, aber doch ein guter Schauspieler sind.

Ich habe die Hoffnung definitiv aufgegeben, erwiderte ich; und, offen gestanden, der Gedanke, der mich früher allerdings begeisterte, hat jetzt jeden Reiz für mich verloren. Auch bin ich entschlossen, daß dies mein letztes Engagement sein soll.

Ja, aber was wollen Sie denn anfangen?

Ich weiß es selbst noch nicht. Ich weiß bloß, ich möchte eine Thätigkeit, der ich wirklich gewachsen, und von der ich überzeugt wäre, daß bei derselben, und sei sie noch so gering, wirklich etwas, und sei es noch so wenig, zum Vorteil und Nutzen der anderen Menschen herauskäme. Und eine, bei der man die leidigen Gedanken, die sich nur immer um unser eigen Ich drehen, los würde und Zeit und Geistesfreiheit behielte, an die anderen und ihr Wohl und Wehe zu denken; – zum Beispiel die Thätigkeit eines Handwerkers.

Im Fest der Handwerker?

Nein, in der hausbackenen Wirklichkeit.

Als ob ich ein Wort von dem Unsinn glaubte! – So – da wären wir! Ich will nur schnell die Fische zur Peller bringen. Sie kommen doch sicher?

Gewiß!

Also auf Wiedersehen in einer Stunde etwa!

Auf Wiedersehen!

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