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Wanderjahre in Italien

Ferdinand Gregorovius: Wanderjahre in Italien - Kapitel 44
Quellenangabe
typetractate
booktitleWanderjahre in Italien
authorFerdinand Gregorovius
year1997
publisherC. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
addressMünchen
isbn3-406-42803-7
titleWanderjahre in Italien
created19990121
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1856
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Unter den Besuchern der Villa zeichnete sich der Leipziger Ernst Platner aus als ein Mann von Studium und Bildung. Er erkannte in Rom, wohin er schon im Jahre 1800 als Maler gekommen war, daß er seinen Beruf verfehlt habe, und wandte sich literarischer Tätigkeit zu. Auf Niebuhrs Aufforderung widmete er diese der römischen Stadtbeschreibung, und in ihr sind viele das Mittelalter betreffende Partien von ihm verfaßt. Er war im Jahre 1823 diplomatischer Agent Sachsens in Rom geworden: als er dort 1855 starb, erhielt seine Stelle der Maler Thürmer, ein schöner, aber mit einem kleinen Verdruß von Natur behafteter, und vielleicht diesem zum Trotz sehr selbstgefälliger Mann. Daß Maler damals in Rom diplomatische Posten erhielten, war immerhin ein Zeugnis sowohl für die idyllischen Zustände jener Zeit in der Ewigen Stadt, als für die Achtung, welche dort die Künstler genossen. Freilich waren diese Stellungen sehr bescheidener Natur. Allein diese sächsischen Konsuln durften doch behaupten, daß sie seit Rubens die ersten Maler seien, die es zu einer diplomatischen Karriere gebracht hatten.

Viele andere Künstler, die Brüder Riepenhausen, Overbeck und Veit, Führich, Riedel, Rhoden, Flor, die Engländer Gibson und Macdonald, die Römer Camuccini und Tenerani, sah der König in seiner Villa, eifrig an ihren Arbeiten teilnehmend. In den Nischen der Außenwände seiner Glyptothek ließ er die Statuen Canovas, Thorwaldsens, Teneranis und Gibsons aufstellen, sowohl um ihre Verdienste zu ehren, als zum Denkmal seines persönlichen Verkehrs mit diesen Meistern in Rom.

Die Villa Malta verwaltete für den König sein langjähriger Vertrauter Martin Wagner, mit dem er seit 1810 einen lebhaften Briefwechsel unterhielt. Sie blieb nach wie vor ein Anziehungspunkt für die deutsche Künstlerwelt, aber nur soweit das ihr strenger Kustos erlaubte. Eine kleine Bibliothek zum Gebrauch der Künstler, wozu der König den Grund gelegt hatte, war in ihr aufgestellt. Diese mehrte sich durch ein Vermächtnis aus der Nachlaßschaft des Prinzen Heinrich von Preußen, jenes Bruders Friedrich Wilhelms III., welcher sein Leben in Rom im Bette liegend zwischen hoch aufgeschichteten Bücherhaufen zugebracht hatte. Moltke war im Jahre 1845 kurz vor des Prinzen Tode bei ihm als sein Adjutant, und damals entwarf er seine noch heute geschätzte topographische Karte der Umgegend Roms. Auch diesen herrlichen, unsterblichen Mann hat die Villa Malta in ihren Räumen gesehen.

In einem Nebengebäude besaß Wagner sein großes, düsteres Atelier, welches mit der Zeit zu einem Museum aufgesammelter, auch wertvoller Altertümer geworden war. Ursprünglich war Wagner Maler gewesen und als solcher im Jahre 1804 nach Rom gekommen; aber ein gelungener Friesentwurf zum Eleusinischen Feste Schillers, den er gemacht hatte, war dem Kronprinzen Ludwig gezeigt worden und hatte diesen bestimmt, dem talentvollen Künstler Aufträge zu ähnlichen plastischen Werken zu geben. Das erste war ein Relief für die Reitschule in München im Jahre 1821, dann folgten der große Walhallafries und die Figuren für das Siegestor.

Die Verdienste, welche sich Wagner in der Kunstwelt erst durch die glückliche Gewinnung, dann durch die geschickte Zusammensetzung der Aegineten erworben hatte, seine langjährigen Bemühungen für die Münchener Antikensammlungen, seine Vertrauensstellung zum König Ludwig, seine Lebenserfahrungen, die gründlichen Kenntnisse im Gebiete der Künste, endlich seine Beziehungen zu vielen namhaften Meistern machten ihn in Rom zu einer künstlerischen Autorität. Er war ein scharfsinniger Mann von gewiegtem Urteil. Rahl hat sein Bildnis gemalt, welches sich in der Neuen Pinakothek befindet; es ist idealisiert, denn das Angesicht Wagners hatte, zumal im Alter, die Züge eines Zynikers oder Satyrs. Eine Kernnatur in rauher Schale, ein aufrichtiger Ehrenmann, aber derb bis zur Grobheit. Wer ihn nicht kannte, fürchtete ihn. Seine Art wird, wenn auch in scherzhaft greller Übertreibung, durch eine Anekdote gezeichnet, die noch in Rom unter ältern deutschen Künstlern fortlebt. An den äußern Stadtmauern gibt es von Strecke zu Strecke hölzerne Gehege, in welche sich Fußgänger flüchten können, wenn sie dort hochgehörnten Campagnaochsen begegnen, die von Hirten zu Pferde dahergetrieben werden. Eines Tages ging Wagner an den Mauern spazieren, und der witzige Maler Riedel kam ihm zufällig entgegen. Sobald Riedel ihn erblickte, schlüpfte er in das nächste Gehege, wo er jenen schweigend vorübergehen ließ. Beide Freunde brachen darauf in ein schallendes Gelächter aus.

Mit den zunehmenden Jahren wurde Wagner immer mehr ein mürrischer Einsiedler in der Villa und diese selbst stiller und weniger zugänglich. Sie belebte sich nur, sooft der König zum Besuche kam, aber auch dann nur mit immer schwächeren Erinnerungen der Vergangenheit. Die Zeiten und die Menschen änderten sich. Der Schwerpunkt der neuen deutschen Kunst, welcher im Anfange des Jahrhunderts in Rom gelegen war, befand sich nicht mehr hier, sondern im Vaterlande, wohin ihn zum Teil Ludwig selbst verlegt hatte. In München hatten Klenze, Ohlmüller, Gärtner, Schnorr, Cornelius, Kaulbach, Schwanthaler, Rottmann und andere seine Ideen ausgeführt oder sie waren noch damit beschäftigt. In Dresden, in Düsseldorf, in Berlin schaffte man eifrig, ohne einen mehr als zufälligen Zusammenhang mit Rom. Hier aber waren die ehemaligen Genossen der genialen Jugendzeit alt geworden oder fortgezogen oder ins Grab gesunken. Koch starb im Jahre 1839, Reinhardt 1847. Thorwaldsen verließ Rom im Jahre 1838 und starb in Kopenhagen 1844. Cornelius arbeitete in München und Berlin, und erst im Jahre 1853 kehrte er nach Rom zurück, wo er bis 1861 in seiner geräumigen Wohnung im Palast Poli ein zurückgezogenes Leben führte. Eine jüngere Generation hatte den deutschen Künstlerverein gestiftet, der im Palast Simonetti auf dem Corso seinen Sitz nahm.

Der gesunde Sinn Wagners konnte nicht mit manchen Richtungen übereinstimmen, durch welche der König, dessen Größe als Schöpfer einer neuen Kunstepoche er bewunderte, seine Regierung verdunkelte. Man mag sich vorstellen, wie tief ihn jene Verirrungen bekümmerten, welche die Thronentsagung Ludwigs nötig machten.

Der königliche Privatmann besuchte seither Italien und seine römische Villa Jahr für Jahr, von seinem alten Freunde Seinsheim und dem geistreichen Grafen Pocci begleitet; doch von Herzen froh ist er dort nicht mehr gewesen. Die Revolution des Jahres 1848 hatte auch in das Leben Roms einen tiefen Einschnitt gemacht. In die neue Zeit konnte sich keiner der alten Gefährten mehr recht finden. Wagner starb im Alter von 81 Jahren am 8. August 1858 in der Villa Malta. Seine Sammlungen und sein Vermögen, durch rastlose und ehrenvolle Arbeit erworben und in einem diogenisch bedürfnislosen Leben gemehrt, vermachte er seiner Vaterstadt Würzburg.

Einige Zeit vor seinem Tode gab mir der ausgezeichnete Mann einen Beweis seines Vertrauens, indem er mich aufforderte, sein Leben zu beschreiben. Ich mußte diesen Antrag ablehnen, obwohl ich erkannte, daß eine Biographie Wagners als Gemälde der deutsch-römischen Kunstwelt seiner Epoche eine lohnende Aufgabe sein könne. Im Jahre 1866 hat Ludwig Urlichs in Würzburg eine kleine, aber sehr lehrreiche Schrift: «Johann Martin Wagner, ein Lebensbild», veröffentlicht.

Nach dem Tode dieses Künstlers wurde Kustos der Villa Peter Schöpf, ein Bayer von Geburt. Im Jahre 1847 hatte er jene Bildsäule Konradins für die Kirche del Carmine in Neapel ausgeführt, welche von seinem Lehrer Thorwaldsen schon 1838 modelliert worden war. Auch durch andere Arbeiten war er vorteilhaft bekannt geworden. Seine schlichte, sympathische Persönlichkeit erwarb ihm viele Freunde unter Römern und Deutschen.

Am 13. Oktober 1863 empfing er in der Villa den König Max, welcher einen römischen Winter im Besitztum seines Vaters zubringen wollte. Um die Staaten des neuen Italien zu vermeiden, welches er noch nicht anerkannt hatte, war er von Nizza zu Schiff nach Civita Vecchia und von dort mit der Eisenbahn nach Rom gefahren. Hier begrüßten ihn als die Opfer der großen Revolution, welche die Völker Italiens endlich vereinigte, seine aus Neapel vertriebenen Verwandten, der Exkönig Franz und dessen Gemahlin, die Tochter des Herzogs Max von Bayern. Der Sohn fand ein anderes Rom, als jenes gewesen war, in welchem sein Vater sich zu hohen künstlerischen Entwürfen begeistert und die glücklichsten Tage seines Lebens zugebracht hatte. Die Stadt war zwar noch vom Papste beherrscht, aber bereits tief aufgeregt und schon des nahen Augenblickes gewiß, wo auch sie sich mit dem italienischen Vaterlande vereinigen durfte. Es war nicht die Zeit für den König Max, unter den Ruinen des Altertums und in Kunstmuseen ungestört sich selbst zu leben. Schon in der ersten Woche des Dezembers rief ihn jene schleswig-holsteinische Krisis in sein Land zurück, welche auch für Deutschland der Beginn nationaler Wiedergeburt sein sollte. Der König gab ein Abschiedsdiner in der Villa, und hier sprach er die Hoffnung aus, bald nach Rom wiederzukehren. Sie erfüllte sich nicht, denn wenige Monate darauf starb der edle Fürst, am 10. März 1864, ein Mäzen wie sein geistvoller Vater, doch nicht mehr auf dem Gebiete der Kunst, sondern dem wichtiger gewordenen der Wissenschaft.

Der König Ludwig hat seine Villa zum letzten Male im Jahre 1867 besucht und dort einige Zeit einsam gelebt. Er trug damals Schöpf auf, Thorwaldsens Merkur in Marmor auszuführen. Sein nahes Ende ahnend, nahm er Abschied vom geliebten Rom, von den vatikanischen Museen, von seiner römischen Vergangenheit. Am Abend vor seiner Abreise trank er aus dem Brunnen Trevi, von tiefer Wehmut ergriffen, so daß er weinen mußte. Der alte schöne Aberglaube, daß man nach Rom wiederkommt, wenn man beim Scheiden von der Ewigen Stadt aus jenem Wasser getrunken hat, bewahrheitete sich diesmal nicht. Der König starb zu Nizza am 29. Februar 1868. Von allen deutschen Fürsten, so viele deren die Geschichte kennt, hat keiner ein ähnliches, ausschließlich auf den Idealen des Kunstschönen gegründetes Verhältnis zu Italien und Rom gehabt. Vielleicht darf man behaupten, daß kulturgeschichtliche Wirkungen dieser Art, welche von dort her auf deutsche Geister seit Winckelmann ausgegangen sind, mit jenem Könige ihren Abschluß gefunden haben. Noch einige Jahre blieb die Villa Malta in ihren hergebrachten äußern Verhältnissen, obwohl das Lebenslicht in ihr mit Ludwig erloschen war. Wie in der Vergangenheit wurden jetzt wieder ihre Räume vermietet. Eine Zeitlang wohnte daselbst der bayerische Gesandte Graf Taufkirchen. Die Umwälzung aller Dinge in Rom nach dem Falle der päpstlichen Regierung im September 1870 und die Verwandlung der Ewigen Stadt in die Hauptstadt Italiens machten es endlich den Erben Ludwigs I. wünschenswert, ein Besitztum zu verkaufen, welches unpraktisch geworden war.

In den deutschen Künstlerkreisen hegte man einen Augenblick lang die Hoffnung, daß der preußische Staat oder das Deutsche Reich die Villa erwerben werde, um in ihr eine Akademie oder doch Ateliers für deutsche Künstler einzurichten. Für den letzten Zweck würde sie ausgereicht haben, für den ersten aber doch zu klein gewesen sein.

Am 19. Juni 1873 ging die Villa in den Besitz des Grafen Leon Bobrinski über, welcher seit vielen Jahren Rom zu seinem Aufenthalt gewählt hatte, gleich seinem Freunde, dem Grafen Stroganow, und dieser hat sich in der Via Gregoriana unweit des von Humboldt und Kestner bewohnten Hauses einen schönen Palast aufgebaut. Die Villa Malta, erst skandinavisches, dann deutsches Besitztum, ist jetzt russisch, und der Pincio ein Quartier für russische Aristokraten geworden, so daß die deutschen Traditionen dort verblassen. Selbst das berühmte Denkmal deutscher Kunst aus der Epoche ihres jugendlichen Aufschwunges in Rom, die Freskogemälde in der Casa Bartholdy, werden dort verschwinden, da man sie als nationale Urkunde deutscher Kunstgeschichte nach Berlin bringen wird.

Nach dem Verkauf der Villa mußte Schöpf die Stätte verlassen, wo er so viele Jahre seines Lebens zugebracht hatte. Er zerschlug in Verzweiflung die Gipsmodelle seines Ateliers; bald darauf ist der treffliche Künstler in Gram gestorben.

Der Graf Bobrinski hat die Villa mit großem Kostenaufwand umgebaut. Ihr Aussehen ist so sehr verändert, daß man Mühe hat, ihre ehemalige Gestalt wiederzuerkennen, wie sie Bilder aus Ludwigs Zeit von Quaglio und Alston in der Neuen Pinakothek zeigen. Sie hat zwar nicht den Charakter der Villetta verloren, welchen sie ihres geringen Umfangs wegen behalten mußte, aber doch ihre alte Einfachheit eingebüßt. Mehrere Räume sind neu gebaut. Das obere Geschoß des Turmes ist durch romanische Säulenfenster verschönert, der große Saal mit einem reichen Plafond geschmückt und mit vornehmer Wohnlichkeit ausgestattet. Unten ist eine auf Marmorsäulen ruhende Halle erbaut, deren Fußboden mit köstlicher Steinmosaik bedeckt ist. Der schönste Schmuck dieser Halle ist ein kunstvoller Marmorkamin, welchen der Graf aus dem Palast Altemps erworben hat. Einen solchen Luxus hat das bescheidene Landhaus nie zuvor gesehen. Selbst die Pferde edelster Rasse stehen in einem Stall, der einem Saal gleicht.

Eine breitere Rampe führt jetzt zwischen blühenden Ranken und Gebüschen aufwärts in den sorgsam gepflegten Garten und zum Säulenportal der Villa. In diesem Garten erinnern noch die Fontäne, einige ehrwürdige Bäume, hohe alte Lorbeeren, die Pinie, drei Palmen, von denen zwei vom König Ludwig gepflanzt worden sind, an die alte Zeit. Überall umschlingen Rosen die Baumstämme. Der liebenswürdige Besitzer ist ein Rosenzüchter von Passion; mehrere hundert Arten hat er dort kultiviert, und seine Prachtexemplare erregen auf den Blumenausstellungen die Bewunderung der Kenner.

So ist die Villa Malta zur Villa Bobrinski geworden, doch bei all ihrer neuen, geschmackvollen Ausstattung trägt sie noch immer einen unverwüstlichen Zug idyllischer Heimlichkeit.

Neben ihr nach der Porta Pinciana hin steht noch unverändert die hohe Mauer der Villa Medici mit einem großen Portal, und am Ende der Via Pinciana liegt noch heute wie zur Zeit Goethes vor der innern Stadtmauer ein verwilderter Raum, wo Steinmetzen ihre Werkstätte aufgeschlagen haben. Auch das alte Stadttor Belisarischen Angedenkens ist noch immer in Efeu und Grün begraben. Aber der Villa Malta gegenüber hat sich alles verändert die hohen Mauern und die einst weltberühmten Gärten der Ludovisi sind gefallen und für immer zerstört.

Das Gemälde dieser Zerstörung hätte es wohl verdient, durch die Kunst auf die Nachwelt zu kommen. Wenn sich ein Salvatore Rosa gefunden hätte, so würde er ein klassisches Bild davon entworfen und dasselbe «Verwüstung eines Paradieses» genannt haben. Der Umbau Roms konnte Künstlern viele Szenen solcher Art darbieten. Zwei von ihnen haben einen unauslöschlichen Eindruck auf mich gemacht: der Anblick der zerstörten Cestischen Brücke mit ihren Trümmermassen vom Mond beleuchtet und jener der Villa Ludovisi, wo Schwärme von Arbeitern wie Zigeuner im Walde an Feuern lagerten, wo sie dann ihr Zerstörungswerk trieben, Bäume und Büsche fällten, Hermen, Statuen und Vasen niederlegten, Hügel abtrugen, Wege ausgruben, Karren und Wagen mit Schutt beluden oder sie unter Staubwolken hinwegführten.

Bald wird ein neues Stadtviertel auf dieser Seite der Villa Malta alle Reize ländlicher Stille vernichtet haben. Ich will deshalb nicht behaupten, das die Axt des Spekulanten auch über dem ehemaligen Besitztum Ludwigs von Bayern schwebt. Heute aber sieht es aus, als habe sich die Villa Malta in den Schutz der Villa Medici geflüchtet, an welche sie grenzt, und solange dieses herrliche Eigentum Frankreichs dauert, wird vielleicht auch jene fortbestehen.

 

Ich habe diese Blätter im Jahre 1888 geschrieben; ein Jahr später wurde die Porta Pinciana wieder geöffnet, und an die Stelle der ehemaligen Villa Ludovisi ist bereits das neue Stadtviertel mit breiten Straßen und Plätzen getreten.

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