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Wanderjahre in Italien

Ferdinand Gregorovius: Wanderjahre in Italien - Kapitel 33
Quellenangabe
typetractate
booktitleWanderjahre in Italien
authorFerdinand Gregorovius
year1997
publisherC. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
addressMünchen
isbn3-406-42803-7
titleWanderjahre in Italien
created19990121
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1856
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Nun finden wir in der Via Claudiana einen großen Saal, welchen der Ballgeber mit besonderem Fleiß geschmückt hat. Von der Decke herab läuft in vielen Gewinden nach allen Richtungen eine Blumengirlande zu den Wänden hin; sie trägt einen Kronleuchter. Es fehlt nicht an Gold- und Silberpapierstreifen und allerlei buntem Ampelwerk. Die Dekoration hat etwas Ländliches; der Boden des Saales ist schwarz wie die Erde und ziemlich ungleich. Auf einem kleinen Orchester stimmen schon die Musiker Mandoline und Hackbrett, rings an den Wänden aber sitzen die Modelle, diesmal in höchster Regsamkeit und Festfreude. Viele kamen eben vom Corso, wo sie in demselben Kostüm auf gemieteten Stühlen an den Palästen saßen und Blumensträußchen empfingen oder austeilten. Die Mütter begleiten ihre Töchter auf den Ball als Schutzgeister; wie überhaupt kein unverdorbenes Mädchen unter den Modellen (denn es gibt deren auch solche), ohne die Mutter neben sich zu haben, im Privatatelier Figur macht.

Die Ballgesellschaft ist ziemlich bunt, denn auch Masken untergeordneter Art finden sich vom Corso ein, und bald wird der Saal von Fremden jedes Landes angefüllt, welche die Modelle wollen tanzen sehen. Der natürliche Anstand und die gefällige Weise des Benehmens dieser armen Mädchen ist überraschend; der von Natur feine Takt des italienischen Volks erstreckt sich durch alle Schichten der Gesellschaft. Wenn dieser Ball, auf dem in ausgelassener Lust Modelle tanzen, bis an die helle Morgensonne währte, so würde der Zuschauer sich niemals durch eine Frivolität beleidigt, noch überhaupt die Schranken des Wohlanständigen überschreiten sehen.

Es herrscht die volle frische Tanzlust der Jugend, welche allein diese jungen Leute zu beseelen scheint, und es ist ein Genuß, ihren graziösen Bewegungen wie dem Ausdruck von Leidenschaft und höchster Befriedigung zu folgen. Wer noch keinen südländischen Nationaltanz sah, sondern nur die charakterlosen modischen Tänze oder die Abgeschmacktheit der Ballette kennt, erfreut sich an dieser Pantomimik eines lebendigen Tanzes, wie ihn das Volk aufführt. Die gut zustimmende Musik der Mandolinen mit ihren etwas kapriziösen, krausen Klängen, das bunte Kostüm von Purpur und Gold, von Grün und Rot, die schönen jugendlichen Formen der Tänzer und Tänzerinnen, die edelgebildeten klaren Römergesichter – das alles gibt eine vortreffliche Zusammenwirkung, und oft sind diese verschlungenen Tanzarabesken dieses Verketten und Auflösen, diese anmutigen Neigungen, dieses Winken, Enteilen, Sichsuchen, dieses Hinschweben mit wechselnder Stellung gleich einem reizenden Figurenrelief anzusehen.

Man tanzt vielerlei Tänze, einheimische wie fremde. Der römische Nationaltanz ist der Saltarello, welcher nur von einem Paar zugleich ausgeführt wird. Er bewegt sich nicht in großen Linien, sondern in kleinen sehr raschen Takten und wird besonders mit dem Oberkörper getanzt. Er hat eine große pantomimische Lebendigkeit und etwas Bacchantisches, weniger Grazie in der Bewegung als Leidenschaft in den Schwingungen der hüpfend sich drehenden oder einen Halbbogen beschreibenden Körper. Die Mädchen tanzten auch die in aller Welt verbreitete Polka und versuchten sich selbst im Schleifer, welcher ihnen niemals gelang, denn dieser bewegt sich in horizontalen Linien, während das italienische Naturell viel eher die aufhüpfende und sprungweise Bewegung liebt. Der deutsche Tanz ist ein Tanz der Gemeinschaft und des Nebeneinander, der italienische eine Darstellung der schönen Körperform, ein Gegenübertanz und darum dramatisch.

Während also die jungen Römerinnen in einer ihrer schönsten Pantomimen erscheinen und eine gelungene Attitüde bilden, wollen wir schnell die Girandola aufsteigen lassen, um so auch unsern ganzen bunten Figurentanz, welcher doch mit einem Totentanz begann, wie sich gebührt, mit bengalischem Feuerwerk zu beschließen.

Ehedem stieg die Girandola am Tage nach der Beleuchtung des Sankt Peter vom Mausoleum des Hadrian auf, jetzt aber vom Monte Pincio, über der Piazza del Popolo, gegen welche die Fassade dieses herrlichen Spazierganges gekehrt ist. Man sagt, daß sie auf dem hohen Kastell einen weit prächtigern Anblick gewährt habe, und das ist wohl glaublich, weil sie von dort aus gleichsam über die Stadt selbst sich erhob. Indes macht die Girandola auch auf dem Monte Pincio eine über alles Vorstellen zauberische Wirkung.

Sobald ein Schuß vom Kastell das Zeichen gibt, donnern die Kanonenschläge auf dem Pincio, und nachdem erst einige Raketen aufgestiegen sind, schießt rauschend und sausend, wie eine vulkanische Eruption, unvermutet und gewaltsam der Feuerstrom der Girandola hinter der Fassade des Pincio hervor. Eine Riesengarbe oder eine ungeheure Palmenkrone sprühenden Feuers fliegt, von der Erde gleichsam ausgestoßen, zischend und knallend auf, breitet sich fächerartig über den Himmel aus und scheint ihn halb bedecken zu wollen. Das geblendete Auge hat nicht Zeit, in diesem Strahlenphänomen das Spiel der Einzelheiten zu verfolgen, die ganze erhabene Erscheinung rauscht schon zu Häupten des Betrachtenden, der am Obelisk der Piazza del Popolo steht, und indem sie sich auflöst, scheint der Himmel Myriaden Sterne auf uns herabzuregnen. Es ist kaum ein Betrachten zu nennen, es ist eine urplötzliche Flammenvision, welche dahinfährt und in kürzester Zeit verschwindet; die Erinnerung hält sie nur wie die Magie einer Traumerscheinung fest. Die Girandola ist verschwunden – der Nachthimmel glänzt wieder tief und klar, und die weiße Dampfwolke wallt langsam über die Porta del Popolo. Nun beginnen einzelne Stoß- und Knallraketen hinter den Bäumen des Pincio aufzuplatzen, lichtlos und gleichsam nur als geisterhafte Ankündigung neuer Erscheinungen. Eine knallt hinter den marmornen Sphinxen, welche am Eingange des Monte Pincio liegen, und indem bei diesen heftigen Schlägen einzelne Blitze aus dem Dampfgewölk aufzucken, erscheinen die dunkel und geheimnisvoll hingelagerten Sphinxe wie dämonische Wesen, die aus der Tiefe heraufgestiegen sind.

Bengalisches Feuer zündet jetzt die Fassade einer gotischen Kirche oder eines Tempels an, welcher mit erleuchteten Konturen, als ein Zauberpalast feenhaft über den schwarzen Pinien des Pincio schwebt. Der Tempel verlischt nach und nach; dann fliegen Raketen, Leuchtkugeln, Sterne in blauem, rotem und weißem Licht ohne Aufhören empor und zerplatzen zum Sternregen. Ohne Ende zischen Feuerschlangen in den Lüften und erhellen den Platz, und in dem Widerschein all dieser sausenden Lichter steht der Obelisk des Sesostris, einst in dem fernen Heliopolis der Sonne geweiht, fremd und seltsam und zeigt die Hieroglyphen seiner rätselhaften Bilderschrift. Es ist ein trefflicher chaldäischer Apparat für die Magie dieser Feuererscheinungen, welchen die Sphinxe und der Obelisk hergeben, und aus den durchglühten Dampfwolken ragen, zauberisch beleuchtet, die Pinien und die Zypressen und die bunten, bizarren Figuren des Pincio, die Säulen mit den Schiffsschnäbeln, die melancholischen dakischen Kriegssklaven mit den phrygischen Mützen, die speerhaltende Roma und so viele andere im Lichtnebel hervorschimmernde Marmorfiguren. Nun ist die Roma von Raketen umtauscht und von Kanonenschlägen umdonnert und ganz übergossen mit purpurner Flammenglut, ein schönes Bild der Ewigen Stadt, welche unter allen Kämpfen der Geschichte in ihrer Majestät sich behauptet hat, von der ersten Eroberung durch die barbarischen Gallier bis auf die jüngste durch ihre Nachkommen. Ein neuer überraschender Zauber – Feuerkaskaden ergießen sich von den Seiten der Fassade den Monte Pincio herunter, es sind rauschende, phosphoreszierende Wellen, es ist das wirkliche Getön eines Wasserfalls, es sind die Kaskaden von Tivoli – wie prächtig und wie natürlich! Auch sie sind erloschen; doch enden nimmer die Sternraketen, welche angenehm unterhalten und das Auge beschäftigen, und nun folgen wieder Feuerräder, Sprühlichter, Garben; das saust, zischt, knallt, knattert, züngelt, raschelt – die ganze Atmosphäre ist in feurigen Dampf gehüllt, und die Geister der Elemente scheinen als Tausende von Feuerkobolden, als geflügelte Lichtdrachen, Feuereidechsen, Feuerfliegen, Leuchtkäfer, Feuerschlangen den tollsten Hexenkarneval in den Lüften zu halten, oder auf feurigen Besen durch den Himmel zu fahren.

Nun wieder Stille und Nacht. Auch die Fassade der gotischen Kirche ist mit all ihren bunten Lichtarabesken erloschen. Jetzt aber steigen neue sonderbare Wesen aus den märchenhaft schwankenden Pinien und Zypressen, Lorbeeren und Blumengebüschen des Monte Pincio auf – es sind leuchtende Geschöpfe, die sich langsam erheben, es sind Fische, die allmählich aufschweben und über die Porta del Popolo den Sternen zu ziehen. Diese wunderlichen Luftballons, in denen Lichter brennen, steigen zu dreien, zu fünfen, einzeln, gruppenweise aus dem Gebüsch auf und schweben in verschiedenen Richtungen fort, einige hoch, daß sie Sternen gleichen, andere träge und niedrig; so durchschwimmen sie das smaragdene Luftreich. Hie und da hascht ein Luftgeist einen Fisch und trägt ihn in die Weite; hier wieder fängt einer Feuer und verlodert. Auch diese Erscheinung geht vorüber – die letzte Salve von Kanonenschlägen donnert hinter der Roma, eine kleinere, letzte Girandole von Raketen – ein Kanonenschuß, und alles ist erloschen.

Aber wer kann nach Hause kehren, in das dumpfe Gemach sich einzusperren, da der Mond in seiner Fülle an diesem tiefblauen, unergründlichen Himmel schwebt und diese ernsten Riesenmassen der Ewigen Stadt mit magischem Lichtnebel beleuchtet!

Rom: Triumphbogen des Constantin

Rom: Triumphbogen des Constantin

Man muß Rom im Mondenschein durchwandern, dann beschwört man die Toten; sie sprengen ihre Gräber und beginnen alle Ruinen zu beleben und zu umwandeln: Könige und Kaiser, Helden und Weise, Päpste und Tribunen, Kardinäle und Nobili des Mittelalters. Steigen wir noch auf die Kaiserpaläste hinauf, deren gigantische Pfeiler, Bogen und Splitter aus dem schwankenden Buschwerk gen Himmel ragen. Zu Füßen liegt im Mondzauber das Kolosseum, das Symbol der kolossalen Kaisergeschichte, wie eine riesige Schale von Stein, in welche dieses Rom das Blut der Welt aufgesammelt hat, neben ihm der Triumphbogen des Constantin, die Grenzmarke zwischen Heidentum und Christentum, weiter der Triumphbogen des Titus, der Grenzstein zwischen Judentum und Christentum, und wie weit der Blick dringe, überall tauchen Trümmer der Geschichte auf – alles ist still, wie gebannt und wie gefeit. In den Ruinen der Kaiserpaläste schreit die Eule. Was geschah hier im Lauf der Zeit! Wer wandelte hier in diesen Kaiserhallen! Augustus, Tiberius, Caligula, Nero, Domitian, die Antonine, Heliogabalus – die Götter der Erde und ihre Dämonen. Hier ward aufgeführt jegliches Schauspiel der Leidenschaft, Tugend und Laster, Großmut, Narrheit, Weisheit, teuflische Bosheit, jede Empfindung, für welche die menschliche Brust Raum enthält, hat hier Gestalt gewonnen. Hier ward die Welt regiert, verschwelgt, verpraßt, in einer Nacht vergeudet. Jedes Alter und jedes Geschlecht hat hier geherrscht, Greise und Weiber, Männer und Kinder, Sklaven und Eunuchen haben hier Gesetze diktiert. Nun ist alles tot und still, bis auf den Klagegesang der Eule, die um die wüsten Steinbogen flattert. Auf der anderen Seite blickt man in die Ewige Stadt hinab – tausend Lichter funkeln in ihr, aber sie schweigt. Hundert Kuppeln, Türme, Säulen, Obelisken ragen aus der blauen Mondnacht gen Himmel – dann und wann regt sich die Stimme einer Glocke – zauberische tiefe Stille, wie als wölbte sich die Zeit über diesem Rom in eherner Ruhe.

Aus dem Labyrinth der Häuser ragen zwei Säulen in die Nacht auf und heben über die Stadt zwei Figuren von Erz, die Herrschergestalten Roms, seitdem die Kaiser tot sind. Das sind die Apostel Sankt Paul und Sankt Peter, die sich auf jene kaiserlichen Säulen des Antonin und des Trajan niedergelassen haben, der eine mit dem Schwert in der Hand, als Eroberer der Erde, der andere mit den beiden Schlüsseln in der Hand, als Eroberer des Himmels, dessen Pforten er öffnen und schließen kann. So stehen die beiden Zionswächter Roms in der stillen Nacht auf ihren luftigen Höhen und halten über allen Trümmern und Palästen der Stadt ihren Dialog.

Vielleicht sinnen sie jetzt auf eine feierliche Rede oder einen Marienlobgesang, denn bald werden sie nicht mehr allein über Rom emporragen, bald wird sich vor ihren Augen eine dritte Säule und auf ihr eine dritte Figur erheben, eine schöne Jungfrau mit der Strahlenkrone über dem halben Monde schwebend. Denn seht, auf dem Spanischen Platz liegt schon die alte heidnische Säule, überbaut von einem Bretterhaus. Schon sind ihre Fundamente gelegt und feierlich gesegnet; schon arbeiten die Künstler an dem Schaft, ihn zu glätten, und andere in den Werkstätten an der Figur der Madonna Immaculata, welche Pius IX. auf jene Säule wird erheben lassen.

Es war am 8. Dezember 1854, als Rom sich plötzlich in Nicäa verwandelte. Zweihundertfünfzig Bischöfe und Prälaten, aus allen Ländern der Welt zusammengeströmt, gleichsam ein Volk von Greisen, eine Versammlung von Patriarchen katholischer Christenheit, Männer gleich Methusalem und Noah, waren nach Rom gekommen. Und wo man ging und stand, wandelte man wie unter wieder aufgestandenen Aposteln, Kirchenvätern, Heiligen und Päpsten. Ja, wer einige Jahre zuvor die Trikoloren der jungen Freiheit in den Straßen wehen sah und nun plötzlich in diese überall auftauchenden steinalten, silberhaarigen Medusenhäupter der Erzbischöfe von Portugal und Spanien, von Brasilien und Irland, von Österreich und Indien, von Frankreich und von Schottland blickte, der mußte glauben, ein Zauber sei ihm angetan, und er sei plötzlich über viele Jahrhunderte hinweg in ein lateranisches Konzil zurückversetzt worden.

Da war es am 8. Dezember 1854, daß Pius IX. ein Dogma verkündete, jenes der unbefleckten Marienempfängnis. Dies war der jesuitische Abschluß der Reformen des einst geistreichen und liberalen Papstes. Über diesen Reformen von 1847 und über der Revolution, welche sie hervorriefen, wird nun jene Säule und jene Jungfrau aufsteigen, der Nachwelt zum Denkmal, wie schnell sich im Leben alles wandelt.

Die Madonna vom Spanischen Platz, vor dem Palast der Propaganda, wird sich bald zu jenen beiden Apostelfiguren gesellen und ihnen viel zu klagen und zu berichten haben. Ist sie doch die jüngste Madonna und gleichsam eine Stieftochter der Revolution. Aber ich vergaß, ihre ältere Schwester steht bereits auf einer der herrlichsten Säulen Roms, fast drittehalb Jahrhunderte lang mit jenen Aposteln befreundet. Das ist die Madonna von S. Maria Maggiore, auf der großen Säule von der Basilika Konstantins am Forum. Sie ist die Tochter der Restauration der katholischen Christenheit, aufgerichtet im Jahre 1614, eine stattliche Frau von Erz, die den Dreißigjährigen Krieg gesehen hat. Wie wird sie sich wundern, wenn ihre jüngste Schwester vor ihr aufsteigen wird in einer so schutzflehenden Gestalt!

Ich habe nun meine Aufgabe gelöst. Ich versprach meinen Freunden ein buntes Figurenschauspiel Roms in aufsteigender Linie, und siehe da, höher hinauf können wir nicht mehr, oder wir müßten mit jenen Männern und Frauen, welche Pius IX. in diesen Jahren seliggesprochen hat, auf Wolken und Engelflügeln gen Himmel steigen. Doch ein solcher ikarischer Flug ist gefährlich. Darum bleiben wir bei Sankt Peter und Sankt Paul, denn ihr luftiges Reich auf jenen Säulen ist doch immer fester und sicherer, als es Wolken sind.

Aber, so fragte mich mein Freund, was meinen Sie wohl: wird dereinst eine Zeit kommen, wo Sankt Peter und Sankt Paul von ihren Säulen herabsteigen und aus den Toren Roms entweichen, und wo dann der Heiland ihnen begegnen und zurufen wird: «Domine, quo vadis?» Welche Torheit, das zu fragen, und welche größere, darauf zu antworten. Denn man muß, so sagte der weise Apollonius von Tyana, dem Sophokles glauben, der am schönsten gesagt hat:

Nicht älter werden nur die Götter
Und sterben nicht, da alles Übrige
Die allgewalt'ge Zeit verzehrt.
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