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Wanderjahre in Italien

Ferdinand Gregorovius: Wanderjahre in Italien - Kapitel 29
Quellenangabe
typetractate
booktitleWanderjahre in Italien
authorFerdinand Gregorovius
year1997
publisherC. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
addressMünchen
isbn3-406-42803-7
titleWanderjahre in Italien
created19990121
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1856
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Der Pulcinella, welcher in einem gurgelnden Tone spricht, der zur komischen Rolle vortrefflich passend ist, liebt es, in der platten Mundart Trasteveres zu reden. Die Ausgelassenheit dieses Volkshumors ist so groß wie oftmals die Feinheit der Einfälle. Er ist ein unveräußerliches Eigentum der romanischen Völker, der Italiener und der Spanier. Er zeigt, wie im Wesen der Volkspoesie das Tragische und Komische zusammengehen. Auch der Leporello ist nichts anderes als der Pulcinella. Calderon hat die komische Volksfigur ganz vortrefflich und weit volkstümlicher aufgenommen als irgendein anderer Tragödiendichter, vor allem in seinem Faustischen Stück «Der wundertätige Magus». In unserem Puppenspiel «Faust», welches vor dem Volk leider selten geworden ist, erscheint derselbe Pulcinella wieder, wenn auch im deutschen Kittel; im Goetheschen «Faust» hat Wagner den ursprünglichen Charakter verloren und ist eine dem Volke unverständliche scholastische Figur geworden. Der Pulcinella ist eigentlich zum Mephistopheles erweitert, und namentlich ist der Teufel in der parodistischen Gartenszene ganz pulcinellenhaft. Nun besteht aber das Wesen der italienischen Figur nicht in der Ironie, sondern in der Parodie, welche hier wieder ein ganz bewußtloser Zug des ausgelassenen Humors überhaupt ist.

Die schöne Geschichte des Cristoforo Colombo spielt das Puppentheater bereits seit vierzehn Tagen unausgesetzt dreimal am Abend. Es ist ein ausgesuchtes Spektakelstück und reizt die Neugierde besonders durch die unerhörte Erscheinung der Indianer. Die Fabel ist aus allen zu einem Ritterdrama erforderlichen Bestandteilen zusammengesetzt. Diese Dinge sind: schändlicher Verrat, Liebe und Eifersucht, ritterliche Herausforderung und Kampf, und so viel Schlachterei als möglich. Der schändliche Verräter im Stück ist Roldan, die einzige geschichtliche Person neben dem Colombo in diesem trefflichen Drama. Roldan ist zu den Indianern übergegangen, man sieht ihn sogar auf einem Throne sitzen, über und über mit Federn ausstaffiert, so daß er einem Paradiesvogel ähnlich ist. Die Indianer sind ebenfalls mit prächtigen Federbüschen gekrönt und tragen mitunter Federn auch an den Beinen nach Art des Merkur. Roldan redet sie «Soldati» an. Sie sind übrigens gut einexerziert und erscheinen in der Schlacht mit Flinten und Schießgewehren. Colombo dagegen trägt einen stattlichen spanischen Rock mit einer Halskrause und ein schwarzes Barett. Man hat ihn nicht als Paladin aufgefaßt, sondern als Admiral; daher ist ihm der Degen nicht an der Hand befestigt. Er handelt gar nicht, desto mehr aber seine Ritter Pisandro, Glorimondo und Sanazaro. Vor seinen Augen fordern sich zwei edle Damen, welche nach Ariostischer Weise Panzer tragen, zum Kampf, worauf die beleidigte Martidora ihre Feindin und deren Gemahl erschlägt. Der Pulcinella ist Colombos Schildknappe. Ein Engel erscheint ihm und gibt ihm einen Ring, mit welchem er Roldan und die Indianer so verzaubert, wie Ritter Hüon den Sultan von Babylon und die Heiden mit dem Horn verzaubert hat. Die gefiederten Indianer fahren beim Anblick des Rings in die Lüfte, aber Roldan bleibt regungslos an den Boden geheftet stehen. Hierauf erscheinen zwei Rüpelgeister, welche ihn auf Befehl Pulcinellas grausam durchprügeln. Dieser Akt der Gerechtigkeit erregte ein unglaubliches Jauchzen unter dem Parterre, welches vor moralischem Wohlbehagen nicht anders schrillte als eine Wolke von Mauerschwalben; dazu wurde auf der Trommel der Gerechtigkeit gerasselt, und ein Hornbläser hauchte in erschütternden Tönen seine Seele aus. Ich sah wieder einige Jungen dem schändlichen Verräter mit Papiertüten nach dem Kopfe werfen, um ihm so die gründlichste Verachtung des Parterre kundzugeben.

Nun folgte ein Zwischenakt. Wer niemals einen solchen auf der Montanara erlebt hat, kann sich keine Vorstellung von Lärm machen. Man glaubt in der Arche Noah zu sein und alle Tiergeschlechter schreien zu hören. Es ist das nächtliche Tierleben im Urwald, wie es Humboldt beschreibt, und dieses Gezeter von 300 Jungen begleitet mit einer wahrhaft göttlichen Ruhe ein pflichtschuldiger Hornbläser. Vom Parterre kriechen nun beständig Jungen nach dem Palchettone empor, um sich dort einzuschmuggeln: sie klettern wie Marder, Wiesel und Eidechsen. Bemerkt sie der wachthabende päpstliche Jäger auf dem Palchettone, so schlägt er ihnen mit der Faust auf die Köpfe, daß sie hinunterpurzeln. Hat er sich weggedreht, so sind sie wieder oben. Kaum aber ist der Vorhang zum Zwischenakt gefallen, so kriechen einige Jungen an die Bühne und heben ihn von unten auf, um zu sehen, ob es nicht bald wieder losgeht.

Der Schluß des Cristoforo Colombo war eine der glänzendsten Schlachtszenen; denn beide Heere, Indianer wie Spanier, rückten mit Feuergewehr an, welches losgebrannt wurde. Auch eine Kanone wurde abgefeuert, worauf die Indianer alle paarweise, doch erst nach heldenmütigem Kampfe, niederfielen. Dies Schießen, Trommeln, Hornblasen, das Klappern der im Kampf zappelnden Marionetten und das gellende Kreischen des Parterre war das ausgesuchteste Schlachtgetöse, das je auf einer Bühne gehört worden ist.

In der Regel spielen die Marionettentheater dreimal des Abends. Sie beginnen mit Ave-Maria; das erste Stück ist das kürzere, dann folgt ein größeres, welches man Camerata lunga nennt. Wir wollen nicht mehr zur Camerata lunga bleiben, sondern nach dem zweiten Marionettentheater auf Piazza Sant'Apollinare gehen.

Da führt uns der Weg über den Sant'Eustachio-Markt mitten in ein unabsehbares Gewühl von Menschen und in einen Orkan von schrillenden, pfeifenden, knarrenden und schnurrenden Tönen, die das Ohr zu zerreißen drohen. Nicht wie bei uns zulande beschenkt sich hier die Welt am Christabend, sondern sinnvoller am Tage, da die drei Magier dem Christkinde die Bescherung brachten. Dieser Begebenheit zu Ehren wird mit dem 6. Januar hinter dem Pantheon jener Markt eröffnet. Mehrere Straßen hindurch gibt es nichts als Ausstellungen von Spielwaren jeder Art, welche oft auf das sinnreichste zusammengestellt sind. Es scheint davon so viel vorhanden zu sein, daß man die ganze Kinderwelt versorgen könnte. Nun wogt durch diese Straßen eine Flut von Menschen; man trommelt auf kleinen Trommeln, man bläst auf Muschelhörnern, man kreischt mit Schnarren, und besonders wird auf kleinen Pfeifen gepfiffen, welche die Form von Kinderspielzeug haben, als Pulcinelle, Springmännchen, Hündchen und Vögelchen von Ton. Buben, die als Pulcinelle herausstaffiert sind, gehen bandenweise mit solchem Gepfeife durch die Straßen. Es ist ein dämonischer Lärm. Er steckt an, alles pfeift und kreischt, und selbst mancher feingekleidete Herr widersteht nun dem Drange nicht länger und setzt auch die Pfeife an den Mund. Diese Tausende von schrillen Tönen bringen eine Wirkung hervor, welche selbst einen Philosophen närrisch machen könnte. Seltsam! Dieselbe Neigung, die den Menschen bisweilen plagt, sich in eine fremde Maske zu werfen, treibt ihn auch, seine Stimme und Sprache zu maskieren und in die wunderlichsten Laute ausbrechen zu lassen. Wie der im Zorn kreischende Mensch will er ganz und gar aus seiner Haut fahren.

Wir sind in Sant'Apollinare angelangt. Dieses zweite Marionettentheater, ehemals Teatro Fiano und in der Zeit der jüngsten römischen Republik durch die sarkastische Figur Cassandrino beliebt, welche sich jetzt in den politisch unschuldigen Pulcinella verwandelt hat, ist, wie ich schon gesagt habe, das zivilisierte Puppentheater. Die Puppen spielen hier vor einem anständigen Publikum auf einer kleinen, zierlich ausgestatteten Bühne, welche sauber gemalte Kulissen jeder Art aufzustellen vermag und mit einem vollständigen Bühnenapparat ausgerüstet ist. Der Zuschauerraum in einem kleinen Saal besteht aus dem Parterre und dem Palchettone. Für einen Sitz in jenem zahlt man drei, für den Palchettone aber fünf Bajocci. Der Preis verwehrt also der untersten Klasse den Eintritt. Man sieht die mittlere und die halbgebildete Welt, welche das Vergnügen eines Marionettenspiels nicht verschmäht. Das Proszenium hat sogar Lampen, vor denen ein kleines Orchester in den Zwischenakten spielt, und der Vorhang ist neu und elegant.

Man gibt hier wohl auch Ritterstücke, wie den bekannten Volfango fiero, aber in dem schönsten Kostüm, da die Ritter vergoldete Harnische, die Damen samtene und seidene Schleppkleider tragen; doch meist spielt man Salonstücke in Glacéhandschuhen, Konversationsdramen, Lokalpossen und Heiratsgeschichten, in denen bisweilen reiche Engländer herhalten müssen. Der Pulcinella hat dasselbe Kostüm wie sein Zwillingsbruder auf der Montanara, und ist auch seine Natur dieselbe, so hat er sich doch in höherer Gesellschaft Lebensart angeeignet. Ganz erstaunlich ist seine Gelenkigkeit, denn sitzend weiß er sogar die Beine übereinanderzuschlagen und mit den Füßen zu schlenkern wie ein Engländer. Bei Hochzeiten oder bei andern festlichen Gelegenheiten lassen sich Herren sind Damen des Stücks mit Anstand auf die Polster nieder und schauen einem Ballett zu, welches das Orchester mit Musik begleitet. Außerdem wird jedes Stück mit einem Ballett geschlossen.

Die Kunstfertigkeit und Grazie, wozu es diese Puppen gebracht haben, ist wirklich bewundernswürdig; denn nicht allein führen sie die schwierigsten Tänze ebenso feenhaft und anmutig aus als die Cerrito oder die Pepita, sondern auch der Anstand ihrer Bewegungen und die huldreichen Mienen, mit welchen sie sich verneigen und grüßend die Arme bewegen, sind hinreißend. Man vermißt hier nichts, was einem Ballett der Oper zukommt. Diese Puppen tanzen mit den ausgesuchtesten Beinschwenkungen, und bald schweben sie in lustiger Polka, bald wiegen sie sich wie Schmetterlinge, bald drehen sie sich auf der äußersten Zehenspitze, bald knien sie zur Attitüde nieder, und jedesmal endigen sie ihr Ballett mit einer großartigen malerischen Gruppe, zuweilen in bengalischem Feuer. In allem Ernst, es ist das Nonplusultra von Gelenksamkeit, wozu es Puppen gebracht haben.

Wir haben also gesehen, daß dies melancholische und düstere Rom in seiner Physiognomie auch einen kindlichen Zug zeigen kann und daß der Pulcinella auf all diesen Trümmern, Katakomben und Totenschädeln lustig sein Wesen treibt und so fröhlich ist wie das Heimchen auf dem Grase der zerstörten Kaiserpaläste und die grüngoldene Eidechse, welche an dem Grabmal der Cäcilia Metella sich emporschlängelt.

Ich wollte nun meine Freunde in das Volkstheater auf die Piazza Navona führen aber ich höre die Stimme eines predigenden Kindes, und diese lockt mich in die alte schöne Basilika Ara Celi auf dem Kapitol. Dort predigen vormittags und nachmittags kleine Kinder, Buben und Mädchen, mehr als eine Woche lang bis zum Fest der Heiligen Drei Könige, an dem die Kinderpredigten endigen. Aus einem Marionettentheater ist es kein weiter Sprung zu einer Predigt kleiner Mädchen von sechs oder acht Jahren. Auch ist der Mittelpunkt dieser Schauspiele eine Puppe, eine mit Edelsteinen und flimmernder Krone reich gezierte, der heilige Bambino von Ara Celi.

In einer Kapelle dieser Kirche ist die Grotte zu Bethlehem und die Verehrung der drei Könige vom Morgenland auf das zierlichste dargestellt; es sind Wachsfiguren mit Staffagen von Schäferei und landwirtschaftlichem Zubehör. Die Jungfrau sitzt in der Grotte und hält auf ihrem Schoß den Bambino, welchem die Könige die Geschenke kniend darreichen. Draußen kniet am Pfeiler eine stattliche Figur im scharlachnen Mantel, mit türkischen Pantalons und einem Kopfbunde; anbetend hält sie die Arme zum Bambinello erhoben. Ihr gegenüber steht an dem andern Pfeiler ein großes und erhabenes Weib, welches dem knienden Halbtürken das Jesuskind zu zeigen scheint. Dieser Halbtürke ist kein anderer als der Kaiser Augustus, und das Weib ist die Sibylle. So hat man hier die Sage dargestellt, daß die Seherin dem Octavian in einer Vision das Jesuskind gezeigt habe, welches in die Welt gekommen sei, sie zu beherrschen. Sie ist eine der tiefsinnigsten Legenden des Christentums.

Der Grotte gegenüber steht auf der andern Seite des Kirchenschiffes ein Predigtpult, auf welches Kinder im Alter von sechs bis zu zehn Jahren steigen, eins nach dem andern, jedes etwa fünf Minuten lang predigend; und das geht etwa zwei Stunden vor einigen tausend Menschen so fort.

Ein kleiner hübscher Junge stieg zuerst auf das Pult, schlug ein Kreuz und fing mit Gebärden, wie Kinder handbewegend zu deklamieren pflegen, eine wohlgesetzte Predigt von dem in die Welt gekommenen Heil an. Sein Nachfolger, ein größerer Knabe im Chorhemd, verstand es noch besser. Er schrie mit komischem Pathos, donnerte seine Predigt gleich einem Kapuzinermönch herunter und gestikulierte gleich einem tragischen Schauspieler. Man sah ihm an, daß er ein angebotenes Talent zur Mimik besaß; kam in seiner Predigt das Wort Kopf vor, so faßte er nachdrucksvoll nach dem Kopfe, Auge, nach dem Auge, Ohr, nach dem Ohr. Als er einmal Harfenspiel sagte, machte er sofort mit beiden Händen die Griffe eines Harfenspielers. Diese kindliche Art, mit der Mimik die Dinge selbst in ihrer Leiblichkeit zu geben, fand den lebhaftesten Beifall bei allen Zuhörern, welche die Predigt teils andächtig aufnahmen, weil Kinder die Wahrheit sagen, teils sich an ihr vergnügten wie an einem Marionettenspiel.

Keines der Kinder war im mindesten verlegen, die meisten schienen stolz zu sein, daß sie vor Tausenden sprechen durften, und mit dem zunehmenden Sicherheitsgefühl nach überwundenem Anfang schwoll ihre Stimme immer höher und wurden ihre Gebärden immer theatralischer. Mancher Redner vor dem Parlament würde sich die Unbefangenheit eines solchen predigenden Kindes zu wünschen Ursache haben, und nur wenige möchten ein so großes, aus vielen Nationen zusammengesetztes Publikum vor sich sehen, als hier in Ara Celi sich zusammenfindet.

Auf die Knaben folgten Mädchen, zierliche kleine Fräulein mit Locken, im Federhütchen und im atlasnen Jäckchen. Sie machten einen Knix, schlugen ein Kreuz und begannen ihre Predigt. Es ist seltsam genug, zu hören, wenn ein so kleines Ding von der Sünde Adams spricht, die der Herr von uns genommen hat, von dem Glauben an das Heil und das Wort, welches Fleisch geworden ist durch Jesum Christum, und von dessen Opfertod, wodurch er die Menschheit gereinigt hat. Es ist nicht anders, als ob die Puppen auf der Montanara zu reden anfangen und die kleinen Marionettenpaladine mit dem ernstesten Pathos ungeheure Dinge sagen, zur Ehre Christi gegen die Mohren das Schwert ziehen und die gesamte Heidenschaft herausfordern, oder als ob die Marionettendämchen in Federhut und Mäntelchen in die herzbewegendsten Deklamationen ausbrechen und bei den Sternen ewige Liebe schwören.

Betrachtet man diese predigende Kinderwelt, so möchte man glauben, daß auch ihre Predigten und die Dinge, welche sie darin sagen, rnarionettenhaft sein müssen, und daß es sich hier um einen ganz kleinen Puppenkultus und kleine Gefühle handelt, die der Zuhörer mit dem Mikroskop besehen muß. Aber dem ist keineswegs so; es sind vielmehr sehr gewichtige Predigten im großen Stil, und keiner fehlt der grundgelehrte Anstrich der Zitate. Und so hört man fast ein jedes Mädchen, unter denen auch Kinder von sechs Jahren predigen, einzelne Glaubenswahrheiten durch Anführung von Kirchenvätern bekräftigen und sagen: So sagt der heilige Paulus, così dice San Bernardo, dice Sant'Agostino, und so sagt der heilige Tertullian.

Ich glaube, irgendwo steht geschrieben: «Wenn die Propheten schweigen, werden die Kinder reden, und wenn die Kinder schweigen, werden die Steine sagen: Amen!» Geschahen doch selbst Wunder in Bremen, wo die Tische anfingen zu wandeln. Aber der ernste und wahrhaft religiöse Mensch wendet sich mit Erstaunen von diesem Kinderkultus in Ara Celi und überdenkt die Metamorphosen des Christentums. Was würden Paulus und Petrus sagen, träten sie in jene Kirche und sähen sie, was aus ihrer Predigt geworden ist!

Die Kinder nun, die das Jesuskind im Schoß der Maria wie ein Püppchen anlächelten, knieten am Schluß ihrer Predigt nieder und richteten ein Gebet an den Bambinello. Ein kleines Mädchen betete also: «Allerliebstes kleines Knäblein, schlag doch deine kleinen Augen auf und wirf auf uns Sünder einen Blick der Gnade.»

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