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Wander- und Wundergeschichten aus dem Süden

Heinrich Federer: Wander- und Wundergeschichten aus dem Süden - Kapitel 2
Quellenangabe
typenarrative
booktitleWander- und Wundergeschichten aus dem Süden
authorHeinrich Federer
firstpub1924
year1924
publisherG. Grote'sche Verlagsbuchhandlung
addressBerlin
titleWander- und Wundergeschichten aus dem Süden
created20040924
sendergerd.bouillon
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Alonzo Brigone

Vorspiel

Wie ein Heimweh war die Lust über mich gekommen, aus dem langen Schatten von Bergtal zu Bergtal endlich einmal in das vielgipfelige Gebirge empor ans Helle zu steigen. Ein Mensch, der viele Wochen im Stubenwinkel kauerte, möchte wohl einmal wieder die Treppen hinaufspringen und aufs Hausdach treten. Und ich, der wie ein Wurm in tiefen Nestern und Schluchten herumgekrochen, möchte nun auch wieder auf einer Zinne stehen und mich erkundigen, wo eigentlich die Welt liegt: die große Ebene, das Meer, das reiche, süße, plauderselige Völkerleben.

Es gab schon damals – über dreißig Jahre sind es her – einen bestimmten Touristenstrich, eine Art Touristenhütte und vielleicht auch einen Touristenführer in die Monti der Prophetinnen. Davon wußten Thieco, mein Führer, und ich nichts. Unser Ausgangspunkt lag jedenfalls fern der Gebirgsroute. Gipfelsucher beunruhigten die Gegend noch wenig. Mir ist in den günstigen zwei Wochen, da ich mich unten und oben und um die Berggruppe herumtrieb, kein einziger Bergstock und Kletterschuh begegnet.

Unten im Tal hatte ich vor fünf Tagen eine kleine Gesellschaft getroffen, die mit uns im Weiler Sostile von einem sündflutartigen Regen überrascht und in der Hütte des Gemeindeältesten Ernesto Fraccomi von Wind und Wasser sechsunddreißig Stunden lang hart belagert worden war. Ein Feuer hatte in der Ecke geraucht, Männer von Sostile saßen an den Wänden, und ein alter, lederhäutiger Kauz war nicht müde geworden, Legenden aus dieser versteckten Landschaft zu erzählen. Aber die größten Worte machte er von den sibyllinischen Bergen. Zwölf weise Sibyllen habe es gegeben, berichtete er, und zwölf Grotten, wo sie hausten, und zwölf Gipfel darob, woran sie den Luft- und Wolkenzug studierten, fände man heute noch. Er sei auf allen Spitzen gestanden. Das könne kein zweiter Italiener, vom König und Papst angefangen bis zum letzten Abruzzenfuchs, von sich rühmen. Der Aufstieg sei ja wirklich auch grausam schwierig, daß man es niemand verdenken könne, unten zu bleiben. Doch bezahle die Aussicht reichlich alle Mühsale der Kletterei. Man sehe zwei Meere und fast ganz Italien zwischendrein, so viel Himmel und so viel Erde, wie nur der Herrgott etwas mehr überblicke.

Von seiner Schilderung gepackt, hatte ich mir damals endgültig vorgenommen, sobald die Gießbäche von den Höhen sich verlaufen hätten, in diese Gipfel aufzusteigen und vielleicht noch aus einer hohen Kluft den Zipfel eines Sibyllenschleiers winken zu sehen. Mein Führer Thieco füllte sogleich seine Taschen mit Patronen, und die kleine, sonderbare Gesellschaft, die mit uns die durchräucherte Stube teilte, trank begeistert auf unsere Brautfahrt zu den zwölf ältesten Jungfern der Welt.

Den ersten schönen Tag ließen wir noch aus Rücksicht auf die Gebirgsgewässer in Ruhe verstreichen. Furchtbar tosten die Bäche von den Schluchten herunter. Aber gegen Abend wurde das Element ruhiger, und durch die Nacht scholl es schon ganz zahm. Am Morgen brachen wir auf und zogen langsam bergan.

Wir besaßen keine ordentliche Karte, noch Seil oder Steigeisen. Dennoch war uns nicht bange. Denn Thieco kannte von Sostile an das ganze Gebiet der Vorketten, und von der Hauptkette hatten wir uns nach den Angaben des alten Fraccomi einen eigenen Orientierungsplan ins Notizbuch gezeichnet. Da konnte es nicht schlimm fehlen.

Viele Stunden waren wir schräg nordöstlich emporgestiegen. Immer heller wurde die Welt um uns und immer froher unser Kopf. Es war uns völlig gleichgültig, ob wir für lange keinen Menschen, nur noch Schmetterlinge und einsame Bergschwalben sehen würden. Jedenfalls wollten wir nach unserm schönen Eigensinn herumklettern. Zu zweien war das sicherlich genußreicher als mit einem unruhigen und launenhaften Anhängsel von Touristen.

Sibyllinische Berge! Es ist eine Kette von zahllosen Kuppen und Köpfen, die mit einem weiten Bogen zum Gran Sasso hinunterfährt, aber nach Ost und West kleinere Ketten ins Land ausstrahlt, zwischen denen zuerst greuliche Schluchten mit einem spärlichen Flüßchen, dann weiter unten schon eher einige Waldwildnisse mit immer wieder anders grüner Pracht von Eichen, Buchen, Tannen, Pinien, Zypressen, Akazien und dem unbeschreiblich bunten Unterholz, endlich zu unterst schöne Täler mit reichlichen Viehweiden liegen. Hier gibt es noch Wölfe und ab und zu einen schönen schwarzbraunen Bären, wie am Gran Sasso. In kalten, mondhellen Nächten ist das Bellen der Wölfe sogar in den tiefen Sömmerungen der Vorberge deutlich zu hören.

Wir hatten mit Bedacht eine waldlose Flanke zum Anstieg gewählt, um ja nie die Übersicht zu verlieren. Es war ein steiles und mühsames Marschieren, einmal staubig wie auf einer Straße, dann wieder knorrig und stachelig wie auf einem verwilderten Abhang, endlich hart und knorpelig in lauter bröckeligem, aber fest verkittetem Gestein. Ein Gräschen wurde bald eine Seltenheit. Von Wasser längst kein Ton mehr! O Gotthard, mit deinen tausend lauten Granitwassern!

Trocken ward die Kehle und dürr die Lippe. Wir mieden jedes unnötige Wort, so weh tat uns das Reden. Auch die Natur ringsum litt am gleichen Weh und schien in einem stummen Unwillen begraben. Lautlose Schmetterlinge schwebten umher. Wozu wohl? Um die Einsamkeit zu vergrößern. Wirklich, ihr Hin- und Hergleiten hatte etwas Schemenhaftes und Wesenloses. So entstand ein unerhörtes Schweigen. Nicht einmal ein Windhauch wagt sich herein. Alles steht hier still, Himmel und Erde, Luft und Licht und Leben.

Wer die Melodie der Schweizeralpen kennt, sieht hier zuerst nur Trostlosigkeit. Wie blitzt unser Schnee, wie schatten unsere Tannen, wie glänzt das kurze Gras, und wie bluten weite dürre Ränfte vom unermeßlichen Alpenrosenrot! Wie Milch schäumen die Bäche in grauen, zerzausten Felsbetten zu Tal. Und wo das alles versiegt, wo nur noch Stein trotzt, ach, was schneidet er für heldenmäßige und gleich darnach für koboldische Gesichter! Daran könnte ein Michelangelo gebaumeistert und ein Rokoko-Bernini gekräuselt haben. Die Kurzweil ist groß, unerschöpflich. Aber dort oben, hinter den Vorstößen, bildet die sibyllinische Kette eine Riesenfigur ohne Riesengedanken. Kein einziges Haupt hat einen großen Schnitt, kein Gipfel wagt eine Zinke oder einen kühnen Höcker zu bilden. Alles sieht wie Lehne, wie breiter Rücken, wie geborstenes Dach aus, und der ewige Schnee in einigen Furchen ist fast aschgrau und fahl wie der übrige Stein.

Es gibt keine Alpenhöhe, wo hinauf nicht fern, fern die reiche Musik der Schneewasser dringt, tiefe Bässe und silberhohe Flöten. Und selbst ein Hojoo der Älpler oder eine Ziegenschelle zittert durch die reine und weittragende Luft. Doch hier schläft alles, alles, sogar der Tod.

Weiter unten, wo es noch Kraut gab, hatten wir in einer blauen Mulde Schafe und Geißen bemerkt. Aber wir mußten scharf sichten, bis wir dieses Getier von der Erde unterschieden. Ganz so regungslos lagen sie da, zusammengeklebt zu einem mißfarbigen Knäuel, und der träge Mittag starrte über ihnen. Einen Hirten hatten wir nicht gesehen. Der war wohl schon zu Erde erstarrt, und nach und nach werden auch die Schafe und dann die Ziegen in Erde aufgehen, und man wird nichts mehr sehen als eine einzige Farbe und eine einzige Ruhe. Ach Thieco, vorwärts! dieses unendliche Phlegma könnte am Ende auch uns versteinern. Orsù, amico!

»Wir wollen reden miteinander,« bat ich.

Der Bursche nickte, aber schraubte zuerst den Hals seiner Ziegenfellflasche auf und zog ein paar gedehnte, glucksende Schlucke daraus. Ich folgte ihm.

Thieco ist ein Jäger, natürlich ein Jäger ohne Patent. Er zählt achtzehn Jahre; aber man würde glauben, er hätte achtundzwanzig. Er kann weder lesen noch schreiben, weder pfeifen noch singen. Nicht einmal durch die groben Zähne kann er zischen, was doch sonst jeder Italiener kann. Aber mit seiner elenden Flinte schießt er unfehlbar. Ein Steinhuhn fliegt auf. Der Abruzzenjüngling reißt das Gewehr an die Backe. Seine Augen, die zwischen Grau und Schwarz irrlichtern, flackern auf; sie werden plötzlich merkwürdig hell. Er hebt das Rohr ohne Zittern fast kerzengerade gen Himmel. Er weiß, wie der Vogel fliegt. Er weiß, wie die Kugel fliegt. Ein Knall, ein Plustern und Schwadern, der Vogel sinkt. Bravissimo! Wir haben Wildbret für unser Lagerfeuer.

»Wenn sie mich nur ins Militär einstellen!« sagt Thieco wild und stopft das Huhn in den Sack. »Ich schiele ein wenig. Sieh nur! Mit dem linken Auge.«

Er kehrte mir dieses sonderbare, wassergraue Auge zu. Es ist noch schöner als das andere. Es blickt etwas schräg gegen die Nasenspitze. Das macht, als spotte er: Ich schau dich an und schau dich doch nicht an. Dummer Kauz, sag', seh' ich dich? So scheint dieses ungewisse und doch so scharfe Auge zu foppen. Immer muß ich, wenn Thieco mit mir spricht, in dieses linke, schiefe Auge sehen und muß es förmlich festhalten. Sonst meine auch ich, der Geselle da narre mich.

»Was macht ein bißchen Schielen!« erwiderte ich leichthin. »Wenn einer so schießt!«

»Das denke ich auch. Der König braucht doch zuerst gute Schützen. Ich treffe jede Scheibe. Aber die Feinde würde ich noch viel besser treffen. Eins, zwei, drei, – da liegst du!«

Sein linkes Auge sah an mir vorbei. Es leuchtete jetzt glashell, mit einem gelben Goldtropfen inmitten.

»Hoffentlich brauchst du das Gewehr nie auf Menschen.«

»Wozu denn sonst? Warum ist man Soldat und hat Pulver und Patronen?« sagte er mit der grausamen Naivität eines Kindes.

»Und wenn dich zuerst eine Kugel trifft? Dann hast du's!«

»Per bacco, das kommt nicht vor,« lachte er voll Sicherheit.

Sein Antlitz war braun wie Erde, aber seine weißen Zähne glänzten daraus wie Silber. Es war ein unschöner, kleiner, aber starker Mensch. Nichts bewegte sich an seinem harten Gesicht als das schielende Auge und die schneeweißen Zahnreihen. Das übrige war steif wie Leder.

Ich schwieg. Thieco ging ohne Erklärung zurück gegen eine Schlucht voll Schatten. Hörte er Wasser? Sieh, er schneidet Flechten und Krüppelgehölz ab, das dort, von der Mittagssonne verschont, nach dem Abgrund zu gedeiht. Immer tiefer sinkt er. Nun seh' ich nur noch seinen wilden Haarschopf. Da spring' ich nach und helfe, bis wir ein starkes Reisigbündel dicht zusammengebunden haben. Zu aller andern Last schwang er diese größte über den Rücken und lief mir elastisch voraus. Während ich von Schweiß troff, blieb er trocken und kühl.

Wie famos, daß er daran gedacht hatte! An der Spiritusflamme konnte man ja wirklich kein Huhn braten.

»Wird es bald einen Krieg geben? was meinst du?« unterbrach Thieco wieder die Eintönigkeit unserer Schritte. »Una guerra?«

Das grause Wort, das im Italienischen so dröhnt, scholl schreckhaft in die bleierne Stille hier oben. Es paßte nicht daher. Hier war alles ruhig, schlief vor Frieden, faulenzte in Ewigkeit. Tiere, Menschen, Berge, alles verschmolz in einen einzigen sorgenlosen, stundenlosen, nie erweckten Schlummer. Aber dieser kleine, knochige, magere Kerl mit dem schielenden Auge, das war wohl einer von den unruhigen Menschen, die nicht schlafen können, die lärmen müssen, die sich an die Sturmglocke der Welt hängen und alles zu unterst und zu oberst kehren. Wäre dieses Quecksilber in einem Fürstenhaus geboren, man würde große Augen machen, wie der die Kabinette aufregte, Alarmdepeschen wie wilde Tauben durch die schlaffe Politik jagte. Er würde ein Volkstribun oder ein Revolutionär oder ein Despot. Nun aber ist er auf einem Heuschober zur Welt gekommen, trinkt Ziegenmilch und trägt Schaffelle. Mit dem Schlagen einer Paradetrommel und mit dem Schießet auf Kartonpuppen wird er sich begnügen müssen.

Wir gingen immer langsam, aber beharrlich aufwärts. Es wurde Abend, die Luft immer leichter und frischer, so daß uns war, als stiegen wir aus dem Purgatorio. Die Vorgebirge sanken tief unter uns und die oberste Schanze der Sibyllen schien nahe. Längst ging es nicht mehr aufs Geratewohl weiter. Jeder Kilometer wollte weislich erwogen sein. Der Höcker links mußte wohl der Vittore sein. Wenn es ordentlich ginge, wollten wir den frühmorgens erstürmen. Er hatte Säntishöhe, schien aber minder erhaben. Zwischen unserem Weg und ihm lagen schwärzliche Finsternisse, jedenfalls Schluchten, wie wir deren schon mehrere ab- und aufgeklettert waren, und die nun in immer großartigerem Stile unsere Richtung kreuzten.

Noch ein Weilchen liefen wir so empor, und da der Tag völlig verging und die Nacht immer schwerer und schweigsamer aus den Tiefen stieg, ward auch unser Herz immer stiller und einsamer, so daß kein lautes Wort mehr zwischen uns fiel. Ich flüsterte nur einmal: »Jetzt müssen wir eine Stelle zum Übernachten suchen.« Thieco nickte leise.

Von einer langsamen und geräuschlosen Riesenhand ward hoch über uns nun Stern auf Stern angezündet, zuerst die großen Lampen, dann die gewöhnlichen Laternen und zuletzt die ganz kleinen Döchtlein, die nur zwei, drei Tropfen Öl verzehren dürfen. Zu Tausenden hingen sie schon an den blauen Wölbungen, und immer erglommen noch neue Fünklein, wohin man nur blickte. Sie blitzten nicht, sondern blinzelten vielmehr aus der duftigweichen Luft herunter, leise, schwach, vorsichtig, mit einer Art von süßer Verschlafenheit. Sie hatten mir noch nie so mild und von so weit weg geschienen. Aber als die Nacht nun völlig hereingebrochen und auch der Himmel dunkel geworden war, erfrischten sich diese hohen Lichter und merkten wohl, daß sie nun wach sein und die Erde bescheinen müßten. Sie gossen neues Öl in ihre Ampelgläser und flammten nun aus dem stillen Silberfeuer in eine tiefgelbe Goldglut hinüber. Dennoch blieben es wunderbar sanfte Sterne. Auch der Himmel war nun so seidenzart, die schwarzen Sibyllenkuppen ringsum so wolligweich, und jetzt, nach neun Uhr, kommt ein Lüftchen daher, ich glaube von der Meerseite her, das zwar unsere heißen Köpfe kühlt, aber uns dabei wie mit weichen Vogelfedern liebkost. Und dieser seltsame Wind pfiff auch nicht und rauschte nicht wie auf einer Schweizeralpe, sondern dudelte so melancholisch wie eine milde Handorgel.

Wir ließen uns am ersten besten platten Platze nieder. Auf zwei Seiten deckten uns die sibyllinischen Grate. Daneben rechts und daneben links tauchten aus nahen ungesehenen Tiefen noch selbständige Bergköpfe auf, fast an unsere Füße. Doch nicht ganz. Es waren keine Zweitausender. Wir aber saßen nun doch so hoch über dem Meer. Sah man es? Weit hinaus nach Westen, wo die Hochburg der Abruzzen in eine umbrische Hügelstadt abdachte und die Täler der Menschen darin wie schwarze Gassen hin- und wiederliefen, kam dann wie vor den Stadttoren eine flache, breit abgeschürfte, dunkle Tiefe, über der nur an den Säumen sonderbare violette Dämpfe aufkräuselten: die Maremmen und das ligurische Meer.

Ich schichtete das Reisig auf und rüstete das Feuer. Thieco rupfte das Huhn. Bald schmorte und duftete das Wildbret kostbar in unsere Nasen. Das Fett troff in goldenen Tropfen in das rote Feuerchen und ließ jedesmal seine Zunge einen Augenblick höher lecken. Gar nicht lange und wir konnten den Braten schon anschneiden. Es war wenig genug, dafür um so köstlicher. Wir tranken heißen, starken Kaffee dazu und knackten Mandelkuchen. Und bei dem holdselig verrufenen Trunk, der auch den Männern, nicht nur den locker verriegelten Frauen die Zunge weit heller als der loseste Wein löst, und bei dem Kochfeuerchen, das zuerst angefangen hatte, in diese endlose Stille seine ungenierte, kleinkindermäulige Geschwätzigkeit zu mischen, da begann es auch uns zwei stumme Gäste dieser Höhe zu prickeln und zu reizen. Thieco grübelte lebendig im Haar, in den Nasenlöchern und wieder im Haar, und wahrhaft, jetzt versuchte er leise halb summend, halb flüsternd mit seiner eintönigen Seele sich zu unterhalten. Es klang wie ein Selbstgespräch von außen nach innen und wieder zurück. Seine kleinen silbernen Stumpfzähne glitzerten mächtig.

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