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Von Wichtelmännchen und anderen kleinen Leuten

Hilda Bergmann: Von Wichtelmännchen und anderen kleinen Leuten - Kapitel 6
Quellenangabe
typefairy
booktitleVon Wichtelmännchen und anderen kleinen Leuten
authorHilda Bergmann
year1928
firstpub1928
publisherGebrüder Stiepel
addressReichenberg
titleVon Wichtelmännchen und anderen kleinen Leuten
pages123
created20181128
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Wie Wichtelinchen das Wunder suchte.

Prinzessin Wichtelinchen war nicht fröhlich. Sie hatte im unterirdischen Reiche ihres Vaters, des Wichtelkönigs, alles was ihr Herz begehrte, einen goldenen Thron und einen Stirnreifen mit großem roten Karfunkelstein inmitten, sie hatte ihr feines Daunenbettchen und jeden Morgen ihre Schokolade mit Rosinenkuchen dazu; und trotz alledem war Wichtelinchen nicht fröhlich.

Der Wichtelkönig schüttelte den Kopf mit dem langen Bart und fragte Wichtelinchen nach dem Grunde ihrer Betrübnis; denn wiederholt hatte man Tränen in den blauen Augen der kleinen Prinzessin gesehen und sie dabei überrascht, wie sie tiefe Seufzer 44 hören ließ. Zuerst wollte sie auch gar nicht mit der Sprache heraus, endlich sagte sie: »Ich möchte ein Wunder erleben, lieber Vater! Es ist so langweilig hier im Wichtelmännerreich! Ich möchte in die Welt wandern und ein Wunder erleben!« Wieder schüttelte der König den Kopf und seinem Beispiele folgten die Räte und Minister, die Wichtelmännchen und Wichtelweiblein, denn noch niemals war es vorgekommen, daß jemand im unterirdischen Reiche sich gelangweilt hätte. Der König berief alle seine Räte zusammen. »Ich glaube, wir versuchen es mit einer wunder-wundervollen Speise«, meinte Eßgern und schnalzte mit der Zunge. »Was könnte dem Wunsch der Prinzessin näherkommen? Vielleicht spanischer Wind mit Schlagsahne? Alle Prinzessinnen lieben Süßigkeiten und ich für meinen Teil könnte mir ein besseres Wunder gar nicht vorstellen.«

Lachgern riet zu einer wundervollen Geschichte, Träumgern zu einem wunderschönen Traum. Aber die Prinzessin war mit keinem dieser Ratschläge zufrieden.

»Begreift ihr denn nicht,« sagte sie und wurde vor Unwillen so rot wie der Karfunkelstein ihres Stirnbandes, »begreift ihr denn nicht, daß ich das Wunder nicht essen, nicht hören und nicht träumen will? Erleben muß ich es, sonst wird meine Sehnsucht mich immerdar traurig machen. Laß mich in die Welt wandern, lieber Vater, und das Wunder suchen.« Da konnte der König seine Zustimmung nicht mehr verweigern und mußte die kleine Prinzessin ziehen lassen.

Wichtelinchen legte also das schöne, goldene Stirnband mit dem rotglühenden Karfunkelstein inmitten ab, denn wenn Prinzessinnen reisen, wollen sie nicht erkannt sein, zog ein Paar feste Schuhe an und nahm einen festen Stock in die Hand; sie gedachte zu Fuß zu wandern, um nur ja das Wunder nicht zu verpassen, wenn es ihr begegnen sollte. Blauer Himmel war über die Welt gespannt, als Wichtelinchen am nächsten Morgen die vielen Treppenstufen aus dem unterirdischen Reich zur Erdoberfläche kletterte. Da standen 45 Fichten und Tannen am Waldrande, da war eine Waldlichtung, von der eben der Schnee weggeschmolzen war, denn der Winter hatte erst vor kurzem Abschied genommen und seine Reise nach dem Eisland angetreten.

»Hier treffe ich vielleicht das Wunder,« sagte Wichtelinchen und setzte sich auf einen umgelegten Baumstamm. »Ich will ein wenig warten und mich umschauen.«

»Ist das nicht die Prinzessin Wichtelinchen?« sagte mit einem Male ein feines Stimmchen und ein neugieriger Sonnenstrahl kitzelte die Wichtelprinzessin im Gesicht. »Freilich bin ich das und bin auf die Erde gekommen, um das große Wunder zu finden,« erwiderte Wichtelinchen. »Kannst du mir vielleicht den Weg zu ihm zeigen? Du kommst doch so viel herum!« »Hm,« machte der Sonnenstrahl und besann sich eine Weile. »Wunder sind mir genug vorgekommen. Willst du vielleicht das große Frühlingswunder und das vielfarbige Blumenwunder kennen lernen? Dann bleibe hier auf der Wiese und mache die Augen auf. Aber Geduld mußt du haben und ein andächtiges Herz, denn Wunder gehen auf leisen Füßen!«

Natürlich war Wichtelinchen einverstanden und wartete. Einstweilen zeigte sich noch gar nichts Besonderes. Ein paar Grashalme steckten grüne Spitzen hervor und der vorwitzige Sonnenstrahl mit seinen Brüdern und Schwestern brannte so heiß auf den Wiesenboden herab, als hätte er etwas ausbrüten wollen.

Am nächsten Tage aber flog ein gelber Schmetterling durch die Luft und zu den baumelnden Haselnußkätzchen hinüber, dann tat ein Himmelschlüsselchen seine goldenen Becherlein auf, ein paar mutige Anemonen folgten ihm und nun war auch kein Halten mehr, jetzt drängte sich eilfertig ans Sonnenlicht, was bislang tief im Erdreich drinnen geschlafen hatte, Veilchen und Schneeglöckchen, Lungenkraut und Leberblümchen. Die Bäume wollten bei diesem Wettlaufe auch nicht zurückbleiben. Die Birken steckten grüne, flatternde Fahnen aus, mit denen sie winkten, der wilde 46 Kirschbaum warf ein weißes Brautkleid über seine kahlen Äste und die ernsthaften Tannen streckten wenigstens funkelnagelneue grüne Triebe aus den Zweigenden hervor, nachdem sie weder grüne Flatterbänder noch weiße Blüten besaßen. In den Blumen summten viele, viele Bienchen, auf dem höchsten Baume saß der Fink und schmetterte den Finkenruf in den Wald. Wichtelinchen aber saß mit großen, erstaunten Augen auf der blühenden Wiese und sagte: »Ich glaube, ich glaube, das Wunder ist schon unterwegs zu mir!«

»Paß auf, es wird immer noch schöner,« sagte der Sonnenstrahl. »Ich fühle, wie ich jeden Tag mehr Kraft bekomme. Das Wunder ist noch nicht zu Ende!«

Da wurde das Gras dicht und voll, da hoben am Bachrand Dotterblumen ihre gelben Köpfe und Vergißmeinnicht ihre blauen Augen, da standen Klee, Nelken, Glockenblumen und Wicken in hundertfältiger Pracht. An Stelle der dürren Waldwiese erhob sich ein buntes, wogendes, herrliches Blumenparadies.

»Was sagst du jetzt zu dem Wunder?« fragte der Sonnenstrahl stolz und eifrig und ruhte ein wenig aus. »Als du kamst, war die Welt kahl, traurig und öde. Jetzt ist alles farbig, hell und froh. Bist du zufrieden, kleine Prinzessin?«

»Ja, lieber Sonnenstrahl, es war wunderschön,« erwiderte Wichtelinchen. »Nie werde ich darauf vergessen. Ich danke dir auch tausendmal, daß du mir das Wunder gezeigt hast. Aber nun will ich mich wieder auf die Wanderschaft begeben und ein neues Wunder suchen. Behüt' dich Gott, lieber Sonnenstrahl!« Und Wichtelinchen nahm ihren festen Wanderstab und marschierte durch Wälder und Wiesen, neuen Wundern entgegen.

»Geben Sie doch acht,« sagte eine ärgerliche Stimme plötzlich, als die kleine Wichtelprinzessin so in die Welt hineinlief, nach den Wolken sah, die lustig über den Himmel zogen und ein Lied vor sich hinsang, denn es war ihr fröhlich zumute. 47

»Geben Sie doch acht, Sie Windbeutel und Wildfang, Sie reißen ja ernste, ehrbare Leute beinahe um!«

Erschrocken blieb Wichtelinchen stehen und merkte, daß die erzürnte Stimme einem Weidenstumpf am Bachufer gehörte, der aus knorrigem Körper ein paar dünne Schößlinge trieb. »Ich bitte tausendmal um Entschuldigung,« sagte das erschrockene Wichtelinchen. »Ich hatte so große Eile, damit ich das Wunder nicht versäumte. Denn ich bin auf der Suche nach dem größten Wunder der Welt!«

»Nur keine Eile, kleines Fräulein,« knurrte der Weidenstrunk um ein weniges freundlicher. »Mit Eile werden Sie nie ein Wunder erjagen. Dazu braucht es Geduld und behutsame Hände. Wildfänge begegnen dem Wunder nie!«

»Ach lieber Herr Weidenstumpf,« sagte Wichtelinchen und setzte sich an den Fuß des knorrigen Strunks, »Sie sind so alt und erfahren, gewiß können Sie mir den Weg zu einem neuen Wunder weisen.« Dabei streichelte sie dem Weidenstumpf die rauhe Rinde und schaute ihn erwartungsvoll an. »Hm,« sagte der alte Weidenstumpf jetzt ganz freundlich und begann, Wichtelinchen du zu sagen zum Zeichen ihrer neuen Freundschaft. »Ich habe Wunder über Wunder erlebt, damals als ich jung und schlank war und eine Unzahl von langen, biegsamen Zweigen besaß. Frühling kam und zauberte silberne Palmkätzchen aus meinem Gezweig. Sommer beschenkte mich mit einem üppigen, grünen Kleid, Herbst färbte es purpurn und golden, Winter wickelte mich in eine warme Schneedecke. Ja, das waren schöne Zeiten!« Und der halbvertrocknete Weidenstamm versank in Erinnerung.

»Ach bitte, bitte, lieber guter 48 Weidenstamm, dann beschere mir doch ein schönes Wunder,« bettelte Wichtelinchen.

»Sieh einmal hieher,« gebot die Weide und wies auf einen der kümmerlichen Zweige, die ihr von ihrem früheren Reichtum geblieben waren. An dem Zweige hing ein lebloses Ding und schaukelte im Winde. Es war ein weißgraues Gespinst und Wichtelinchen hätte es gern in die Hand genommen, um damit zu spielen.

»Hier schläft das Wunder,« sagte der Weidenstamm. »Rühre es nicht an, aber komme täglich zu mir und warte.«

Wichtelinchen kam täglich zum alten Weidenbaum, setzte sich ins Gras und beobachtete das Gespinst. Das Bächlein plätscherte ihr zu Füßen, der Weidenbaum plauderte von alten Zeiten. Eines Tages aber winkte er der kleinen Prinzessin aufgeregt mit allen Zweigen:

»Vorsicht!« flüsterte er. »Komm auf den Fußspitzen näher! Das Wunder ist da!«

Erwartungsvoll schlich Wichtelinchen näher. Die wenigen Zweige der Weide zitterten vor Aufregung. Das graue Filzgehäuse am Weidenast hatte eine Öffnung bekommen und an dieser Öffnung bewegte sich etwas, zwängte sich heraus, war ein Kopf mit dicken Fühlern und ein Körper mit zusammengefalteten seidenen Flügeln.

»Seine Majestät, der Schmetterlingskönig ist eben am Ausschlüpfen,« wisperte geheimnisvoll der Weidenstamm. »Sieh seine funkelnagelneuen Fühler, sieh seinen wunderschönen, glänzenden Mantel. Ist es nicht ein Wunder, daß in dem plumpen Gehäuse ein so herrlicher Schmetterling erwachen konnte?«

Der Schmetterlingskönig war inzwischen ganz aus der Puppe geschlüpft und saß in der Sonne. Langsam rollte er seinen Saugrüssel auf. Langsam glätteten sich die Knitter und Falten seiner buntseidenen Flügel. Ihre Farben schimmerten in der Sonne, ihr 49 hauchfeiner Schmelz glänzte in ungetrübter Pracht. Dann hob er sich in die Luft und flog davon. Ganz still und andächtig und mit großen Augen hatte Wichtelinchen zugesehen. »Das war ein schönes Wunder, lieber Weidenstamm!« sagte sie. »Ich danke dir tausendmal dafür. Aber jetzt muß ich mich auf den Weg machen und ein neues Wunder suchen!«

Der Sommer hatte seine tausend bunten Augen aufgetan und Wichtelinchen seine Blumenwunder gezeigt, der Wind hatte die Löwenzahnkronen verweht und der kleinen Prinzessin von dem Wunder erzählt, daß aus jedem dieser gekrönten Samenkörnlein eine neue Pflanze wüchse. Die Wolken hatten von ihren Fahrten um die Erde erzählt und das Wässerlein von seinen Erlebnissen gemurmelt. Ja, Wichtelinchen hatte vieles Wunderbare erlebt, seit sie ihren Vater und das unterirdische Reich verlassen hatte, soviel, daß sie gewiß ihr ganzes Leben hindurch nicht mehr Langweile fühlen mußte. Jetzt war der Herbst gekommen, die Bäume trugen Umhänge von flammender Seide und purpurnem Samt, im Walde lag eine braune Blätterdecke auf der Erde und raschelte, wenn man hindurchschritt. Wichtelinchen hatte wieder einmal den Wanderstab zur Hand genommen und sagte. »Frühling und Sommer haben mir ihre Wunder gezeigt. Ob auch der Herbst eines für mich übrig hat?« Das hörte ein mächtiger Eichbaum, der ließ eine Eichel vor Wichtelinchen niederfallen und rauschte. »In diesem winzigen Ding ist ein ganzer Eichbaum enthalten mit Wurzeln und Ästen, mit Stamm und Krone. Ist das nicht höchst merkwürdig und wunderbar? Wenn Sie mir nicht glauben, setzen Sie die Eichel ein, in hundert Jahren können Sie dann wieder nachsehen kommen!« »Das dauert mir ein wenig zu lange, lieber Eichbaum,« erwiderte Wichtelinchen. »Aber ich glaube es Ihnen gerne und danke Ihnen für das neue Wunder.«

Und die kleine Prinzessin lief weiter und guckte in alle Grillenlöcher, ob da nicht ein Wunder säße, und rüttelte an Baum und 50 Strauch, ob keines herunterfiele. Die Grillen aber hatten sich allesamt verkrochen und was von den Bäumen fiel, war dürres Laub. In den Nächten fegte ein rauher Sturm durch die Luft und an einem kalten Tage begann es zu schneien, weiß und fein; weiß und fein.

»Sterne fallen vom Himmel,« schrie Wichtelinchen außer sich, denn im unterirdischen Reich war Schnee eine unbekannte Sache. »Silbersterne, die auf der Hand zergehen! O wie schön, ein neues, wirkliches Wunder!« Aber es sollte noch merkwürdiger kommen. Die Bäume und Sträucher bekamen Schneehauben aufgesetzt, die Wiese wurde in ein weißes Federbettlein gehüllt, Weg und Steg waren verschneit. Der Mond ging auf und warf sein silbernes Licht über die Winterlandschaft. Ein langer Mondstrahl fiel gerade vor Wichtelinchen in den Schnee und flüsterte. »Kleine Prinzessin, komm' mit mir, ich will dir ein neues Wunder zeigen.« Natürlich ging Wichtelinchen mit dem freundlichen Mondstrahl. Der führte sie durch den frostklirrenden Wald, über die schlummernden Wiesen, unter deren Schneedecke das Bächlein ganz leise gluckste, zu den Häusern der kleinen Stadt, die alle tief im Schnee steckten. Auf den Gassen waren wenig Menschen zu sehen, in den Stuben aber strahlte heller Lichterglanz.

»Mach' dich dünn und schlüpfe hier ins Haus,« sagte der helle Mondstrahl zu Wichtelinchen. »Geh nur ruhig ins Zimmer hinein, niemand wird auf dich achthaben, und schau dir drinnen das brennende Wunder an.«

Wichtelinchen tat, wie der Mondstrahl ihr geraten hatte. Eine Tür stand angelehnt, aus der Spalte drang heller Glanz, neugierig kam Wichtelinchen näher und trat ein. In dem durchwärmten Zimmer stand eine mächtige Waldtanne, so hoch, daß sie bis zur Zimmerdecke heranreichte. Harzduft entströmte den grünen Zweigen, die brennende Kerzen trugen. Von den Ästen hingen Silbernüsse und Goldäpfel, der Wipfel hielt einen flammenden Stern. Über und über in Glanz und Glorie getaucht stand die Tanne da und 51 weinte Harztränen des Entzückens über den feierlichen Augenblick. Nie hatte Wichtelinchen ein solches Wunder erlebt.

»Bist du eine wirkliche Waldtanne oder ein Himmelsbaum?« fragte Wichtelinchen die Tanne in ihrer Sprache und konnte sich gar nicht fassen vor Entzücken. »Und wer gab dir dein leuchtendes Kleid? Wer warf schimmerndes Gespinst über dich? Woher kommen solche Wunder?«

»Gefalle ich dir?« entgegnete die Tanne so leise, daß kein menschliches Ohr sie vernehmen konnte. »Ja, ein großes Wunder ist an mir geschehen, das Weihnachtswunder. Heute brennen Kerzen an unseren Zweigen und in den Herzen der Menschen. Heute bemüht sich jeder, dem anderen Freude zu bereiten. Das ganze Jahr freuen sich die Kinder auf dieses Fest des Christkindleins und die Großen haben Tränen in den Augen und denken an ihre eigene Kinderzeit zurück. Ja, es ist etwas Eigenes, etwas Wunderbares um die Weihnachtszeit!«

Unter dem Baume standen Kinder, ihre Augen leuchteten vor Freude. Sie hatten Spielzeug in den Händen und ein kleines Mädchen trug ein Engelskleidchen und einen Papierstern im Haar. Mit ihren hellen Stimmchen sangen sie das Lied: »Stille Nacht, heilige Nacht«. Die Kerzen knisterten und verloschen eine nach der andern. »Das war das schönste Wunder von allen,« sagte Wichtelinchen zu sich selbst. »Ein grüner Waldbaum, der goldene Lichter im Haare trägt, und Menschen, die einen Tag im Jahre nur dran denken, andere glücklich und froh zu machen. Jetzt kann ich ins unterirdische Reich zurückkehren, denn ein größeres Wunder finde ich auf Erden nicht.« 52

Ihr könnt euch denken, welcher Jubel herrschte, als die Wichtelprinzessin ins Reich ihres Vaters zurückkehrte. Ihre Augen strahlten, aller Trübsinn war von ihr gewichen. »Ich habe so viele Wunder erlebt, daß ich für mein ganzes Leben genug habe,« sagte sie. »Das Wunder der Blumen und Schmetterlinge, der Sonne und der Schneeflocken. Aber das Schönste von allen war das Wunder des brennenden Weihnachtsbaumes!« 53

 


 

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