Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Rudolf Presber >

Von Ihr und Ihm

Rudolf Presber: Von Ihr und Ihm - Kapitel 2
Quellenangabe
pfad/presber/dialoge/dialoge.xml
typenarrative
authorRudolf Presber
titleVon Ihr und Ihm
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
printrunSiebente Auflage
year1913
firstpub1912
correctorJosef Muehlgassner
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20120410
modified20161220
projectid372a6f88
Schließen

Navigation:

Die Mücke

Modisches Seebad. Zwanzig Mark Kurtaxe. Richtiggehende Rennen mit Geldpreisen. Familienbad. Kurtheater mit Hofschauspielern »als Gast«. Venezianische Nächte. Eselreiten. Und so.

Es ist spät am Abend. Ein Schlafzimmer im Strandhotel, weiß und grün. An der Wand: »Othello und Desdemona«, »des Matrosen Heimkehr«, die gedruckte Mitteilung, daß »für Wertsachen keine Garantie übernommen wird«. Und ähnliche Kunstwerke.

Vom Balkon Aussicht aufs Meer, das sehr ruhig ist, und auf Hunderte von Strandkörben, von denen sich noch nicht dasselbe sagen läßt. Ein Dampfer in der Entfernung mit Lichtern wie eingesetzte goldene Nägel, Sterne darüber. Der Himmel weißlich-blau wie gutgewässerte Milch. Irgendwo spielt der Friseur Harmonika. Alle Damen im Strandhotel wissen, daß es der Friseur ist. Stimmung.

»Er« und »Sie« beim Auskleiden. Sie sind aus Berlin und tatsächlich verheiratet. Ersteres ist fast Regel im Strandhotel, letzteres nicht. Sie hat noch ein paar Turnübungen gemacht mit den gelblederüberzogenen zierlichen Fünf-Pfund-Hanteln. Er steht in resedafarbenen Unterhosen am Balkon und sinnt träumerisch vor sich hin. Dazu neigt er in Unterhosen.

Sie (auf dem Bettrand sitzend und langsam den Strumpf von dem wohlgeformten rechten Bein ziehend): Adolar, wie wär's, wenn du auch zu Bett gingst?

Er (tief versonnen): Gott, Gott – wenn man das so malen könnte!

Sie (leise die Stelle prüfend, wo der Strumpf eine Falte hatte und ein wenig die kleine Zehe scheuerte): Du kannst es nicht. Das weißt du nun schon seit zehn Jahren. Warum sagst du's also jedesmal?

Er: Es erleichtert mich. (Er tritt vom Balkon zurück und vollendet die Nachttoilette.) Eine eigene Sprache reden sie doch, diese Sterne! Wenn man so denkt . . . (Er gurgelt mit Thymian-Extrakt.)

Sie (das Bettuch über sich ziehend): Kannst du nicht ein bißchen leiser gurgeln? Die Wände sind doch so dünn.

Er (hat sich des Thymian-Extrakts in den Eimer entledigt): Aber es ist doch nichts Unanständiges.

Sie: Solche Geräusche sind häßlich. Männer von Geschmack gurgeln lautlos.

Er: Woher weißt du das? Ich bin übrigens schon fertig . . . (Im Vorbeigehen nach dem Bett fällt sein Blick in den Spiegel im Schrank, der zwar nicht aufgeht, aber sehr edel geschweift aus Ahornholz gefertigt ist.) Du hast mir noch gar nichts über meine neuen Nachthemden gesagt. Grüne Börtchen – bemerkst du? Und ein Täschchen mit Perlmutterknopf . . . Ganz wie die vor zehn Jahren, weißt du noch, als wir in Potsdam . . . Wir hatten gesagt, wir fahren durch – bis Frankfurt.

Sie: Das hätten wir vielleicht tun sollen. Aber willst du nicht das Fenster schließen, es kommen Mücken herein.

Er: Antonie, ich wollte dich bitten, die Balkontüre offen zu lassen. Sieh doch – wir können die Sterne sehen vom Bett aus. Und wir hören die Harmonika.

Sie: Ja, es ist der Friseur. Er spielt ganz gut, aber er onduliert schlecht. Und meine Haarfarbe hat er natürlich in Löckchen nicht vorrätig.

Er: . . . und das Rauschen des Meeres, wie es so die Muscheln auf den Sand wirft. Vielleicht auch Perlen, wer weiß. Oh, das alles regt an . . .

Sie: Zu was?

Er: Zu schöpferischen Gedanken.

Sie: Ach so.

Er: Du wirst sehen, ich werde malen . . .

Sie: Das seh' ich seit zehn Jahren.

Er: Ja, aber malen – und malen, das ist ein Unterschied.

Sie: Wem sagst du das?! Aber willst du nicht doch lieber die Balkontüre schließen?

Er: Im Prospekt steht ausdrücklich: »Keine Mücken«.

Sie: Ich fürchte auch nicht die Mücken, die im Prospekt stehen, sondern die Mücken im Zimmer.

Er: Gut, wenn du willst. (Er steht auf.) Du siehst, ich tue alles . . . (Am Balkon.) Oh – jetzt kommt auch der Mond!

Sie: Das macht er doch jede Nacht.

Er: Herrlich. (Weich rezitierend.) Füllest wieder Busch und Tal . . .

Sie: Apropos – Busch; ihr wart doch wohl im Zirkus?

Er (ernüchtert das Fenster schließend): Ja. Es fährt da jetzt ein Affe Rad. Er sieht aus wie dein Assessor, wenn er Sonntagssport treibt.

Sie: Adolar – du hast versprochen!

Er (brummend): Ja, ja. Ich bereue schon. (Milder.) Ich weiß, du mußt so ein bißchen Flirt haben.

Sie: Ich kann doch nicht immer im Atelier bei dir sitzen. Ich kann doch . . .

Er (fortfahrend): Terpentin nicht riechen, ich weiß. Nur seltsam, daß dein erster Verlobter ein Lackfabrikant war.

Sie: Ich habe ihn doch auch nicht geheiratet. Und wenn ich ihn geheiratet hätte – also, du, Adolar, das weiß ich, seinen Lack täglich zu riechen oder gar seiner Zubereitung zuzusehen, das hätt' er mir nie zugemutet. Er mag seine Fehler gehabt haben, aber eins ist sicher: es war ein nobler, feinfühliger Mensch.

Er: Das sind sie alle, die man nicht heiratet . . . Aber sieh mal . . . (Er knipst das Licht aus.)

Sie: Das bist nun wieder ganz du. Du sagst: »Sieh mal« – und drehst dabei das Licht ab.

Er: Aber Kind, ich meinte das doch geistig.

Sie: Das ist immer deine Ausrede. Wenn du was Dummes gesagt hast, nachher hast du's »geistig« gemeint.

Er: Ich wollte sagen: sieh mal, Kind, wir wollen uns nicht zanken. Wir sind doch auf dem besten Wege, uns wieder . . . wie soll ich sagen: uns wieder zu finden. Hier auf neutralem Boden – es war ein guter Einfall! Die See, die Sterne, der tiefe Friede des Meeres, all diese, wie soll ich sagen – all diese urewigen Vermittler ewiger Gedanken – die glätten, beruhigen, versöhnen.

Sie: Adolar, manchmal sprichst du wirklich sehr hübsch.

Er: Findest du –? Gott, ich fühle das ebenso. Das kommt ganz kunstlos, nicht wahr?

Sie: Liebgehabt hab' ich dich ja im Grunde immer. Bloß . . .

Er: Ich weiß, ich weiß. Du hattest einen »Menschen« lieb, und der »Künstler« befremdete dich. Künstler – du dachtest an Atelierfeste, an Gondelfahrten, an Mandolinenständchen . . .

Sie: Ja, mindestens dacht' ich nicht an Frauen, die sich nackt malen lassen.

Er (überhört's): Und ich erwartete mehr Verständnis, mehr Aufgehen in meine Kunst.

Sie: Aber ich hab' doch Lübkes Kunstgeschichte ganz durchgelesen.

Er: Ich tadle ja auch nicht. Überhaupt, wir wollen uns nichts mehr vorwerfen.

Sie (froh): Nein, das wollen wir nicht mehr! Und du, Adolar, deine Nachthemden sind auch wirklich hübsch. Und ich habe gleich gedacht an damals . . . Und daß wir in Potsdam ausstiegen, war doch ganz nett. Und wir hätten denn doch auch das Schloß nicht mehr gesehen, wo der alte Menzel gewohnt hat.

Er: Der alte Fritz, meinst du.

Sie: Na, oder der.

Er: Sieh mal, die Hauptsache ist doch, daß man sich ineinander einlebt. Daß man . . .

Sie (setzt sich im Bett auf): Na also – Adolar, hab' ich das nicht immer gesagt?

Er (zögernd): Es ist – ja möglich, daß du's gesagt hast. Jedenfalls, sieh mal, ich denk' mir so: jeder hat seine Lebensaufgabe, – ich meine Kunst, du – deine Wohltätigkeit. Dir ist es sehr einerlei, was ich male, – und wie ich's sehe, und warum ich's so sehe. Du kannst meinen Hang zur Einsamkeit nicht verstehen . . .

Sie: Bitte, du gehst dreimal in der Woche an deinen Stammtisch, und zweimal spielst du Billard. Du hast also doch schon eher einen Hang zu meiner Einsamkeit.

Er: Nun ja – gut – ich hab' dich eben auch nicht recht verstanden – dies ewige Nähen für Kinder von anderen Leuten . . . und meine Skizzenmappen plündern für Basare. Und wenn man zu Mittag essen will – Komiteesitzungen. Und wenn man das schönste Nordlicht zum Malen hat – Proben für lebende Bilder.

Sie: Aber jetzt siehst du's ein . . .? Und übrigens, weißt du, deine Bilder sind auch sehr interessant. Ja. Erst hab' ich's gar nicht so verstanden. Aber nun – ich glaube, ich habe mich hineingesehen.

Er: Hin–ein–ge–se–hen – das ist's! In die Menschen und in die Bilder muß man das. In die Leinwand und in die Seelen. Siehst du, jetzt die vier Wochen, da du allein hier warst . . . eh' ich mich entschloß, dir nachzufahren.

Sie: Bitte, eh' ich dir schrieb: »Adolar, es ist einsam hier. Komm!«

Er: Ja. »Und bringe mir das Foulardkleid mit und den Crêpe-de-Chine-Schal und den Biedermeier-Beutel mit den Perlen und das Necessaire für Handpflege . . .«

Sie: Aber ich wollte doch nett aussehen, wenn du kommst.

Er (zärtlich): So, wie du jetzt aussiehst, – das steht dir doch am besten.

Sie: Du siehst mich ja gar nicht!

Er: O doch. Mit meines Geistes Augen. Und dann der feine Duft!

Sie: Halb Chypre, halb Opoponax, halb Reseda – ich hab' mir das selbst ausgedacht für die Reise.

Er: Herrlich! Drei Hälften. Aber dieser Geruch paßt zu dir, zu deinem lockigen Blondhaar, zu deinen rosigen Händchen . . . Siehst du, jetzt, wo wir uns gewissermaßen im Großen wieder verstehen – wo du mich als Künstler ahnst, und ich deine im Grunde feine Frauenart, losgelöst von ihren kleinen Weltlichkeiten, schätzen gelernt habe . . .

Sie: (reicht ihm die Hand hinüber): Ja – nicht wahr . . . die richtige Ehe beginnt erst –

Er: Knapp vor der Scheidung. (Er drückt ihr die Hand.)

Sie: Sprich nicht mehr davon, Adolar. (Sie gibt ihm auch die andere Hand.) Ich wüßte wirklich nicht, was jetzt noch . . .

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Sie: Was ist denn das?

Er (lauscht): Ach, nichts. Eine Mücke . . .

Sie: Das nennst du nichts?! Ich werde morgen ein ganz dickes Gesicht haben!

Er: Das macht nichts, Schatz.

Sie: Natürlich, dir macht's nichts, wenn ich ein dickes Gesicht habe.

Er: Schließ deine süßen, kleinen Ohren zu und –

Sie: O Gott, nein . . . ich kann nicht. Fang sie, Adolar . . . Hast du sie?

Er (ärgerlich): Aber wie soll ich denn im Dunkeln eine Mücke fangen?

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Sie (sitzt ängstlich lauschend wie ein Hase im Bett auf): Du – Adolar, ich kann das nicht haben – ich kann nicht! Du hast sie hereingelassen . . . Ja, du. Die ganzen vier Wochen hab' ich keine Mücke nachts hier gehabt! Und kaum bist du da, krieg' ich Ungeziefer.

Er: Sei so gut! Ich hab' sie doch nicht mitgebracht von Berlin. Ich hatte gerade genug zu schleppen an dem Foulardkleid und dem Crêpe-de-Chine-Schal . . .

Sie (empört): Ich hätt' wohl hinkommen sollen, um mir's selbst zu holen? Aber so beweg dich doch nicht immer, du hetzt ja das Tier geradezu auf mich.

Er: Aber in drei Teufels Namen, ich bewege mich doch gar nicht.

Sie: Siehst du, so bist du nun, – das Bett knarrt doch – das macht es doch nicht von selbst!

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Sie (kreischend): Adolar – so fang sie doch . . . Jetzt ist sie dicht an meinem Ohr . . . Au, du piekst mir ja in die Nase . . . Also ein rücksichtsloser Mensch bist du doch! . . . Hast du sie wenigstens?

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Sie: Also du hast sie nicht . . . Nicht einmal Mücken fangen kannst du! Bloß die Fenster aufreißen.

Er: Ich tat's doch wegen des Mondes.

Sie: Als ob der Mond hereinkäme! Mücken kommen herein.

Er (ärgerlich): Wenn du nicht so sinnlos parfümiert wärst . . .

Sie: Bitte, halb Chypre, halb Opoponax und . . .

Er: Die dritte Hälfte Reseda. Ich weiß. Auf solche urblöden Zusammenstellungen kommst auch nur du.

Sie: Der Assessor . . .

Er: Also laß mich bloß aus mit dem Kamel!

Sie: Also für Schick hast du keinen Sinn. Der Assessor . . .

Er: Warum nicht gleich der Lackfabrikant? Der hätte für das Ineinandergießen von solchem Zeug noch eine berufliche Entschuldigung.

Sie: Also – so unfair, mir fortgesetzt vorzuwerfen, daß ich um deinetwillen einen braven Mann unglücklich gemacht habe . . .

Er: Der unglückliche Mann hat eine Frau mit zwanzigtausend Mark Rente und drei bildhübsche Kinder von ihr.

Sie: Das wird ja immer besser! Das soll natürlich heißen, daß ich dir nichts eingebracht habe. Und dabei weißt du doch, daß Tante Sussy ein Leberleiden . . .

Er: Die leberleidende Tante Sussy hat diesen Sommer angefangen Tennis zu spielen. Wenn wir Glück haben, reitet sie nächstes Jahr Polo-Konkurrenzen.

Sie: Du willst also andeuten, daß sie dich enttäuscht, weil sie nicht stirbt?

Er: Ich will gar nichts andeuten. Ich will schlafen.

Sie: Das sieht dir ähnlich!

Er: Herrgott, alles, was ich tue, sieht mir natürlich »ähnlich«. Sonst tät' ich's doch nicht!

Sie: Schrei nicht so roh, die Wände sind so dünn.

Er: Warum ziehst du in ein Hotel, das Papierwände hat?!

Sie: In solches Hotel können eben nur anständige Frauen ziehen. Du wohnst natürlich auf deinen »Ausstellungs«-Reisen in Hotels mit dicken Wänden. Das ist bezeichnend für dich! Aber die Frivolität, mit der du das sagst . . .

Er: Kreuzdonnerwetter, ich sag's doch gar nicht!

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Sie: Adolar, du stehst jetzt auf und fängst die Mücke – oder . . .

Er: Ich soll mich doch nicht bewegen.

Sie: Also das Wort verdrehst du einem im Munde. Erst läßt du Tiere herein, vor denen ich ein Grauen habe. Dann hetzt du sie auf mich. Dann wirfst du mir meine Mitgift vor. Dann wünschest du meiner einzigen Verwandten den Tod. Und jetzt weigerst du dich auch noch . . . (weint).

Er (macht Licht): In drei Teufels Namen, ich weigere mich gar nicht. Ich . . .

Sie: Brülle nur so weiter! So ist's recht. Zeugen werd' ich haben für deine empörende Behandlung. Links in Nr. 123 der Oberstleutnant ist zwar halb taub – aber dein tierisches Geschrei hört auch ein ganz Tauber. Und rechts in Nr. 125 die alte Schwedin versteht zwar kein Deutsch, aber deine abscheulichen Schimpfworte wird sie schon verstehen.

Sssss . . . Sssss . . . Sssss.

Er (ergreift wütend einen Pantoffel): Das ist schon zu dumm!

Sie (kreischt): Adolar – schlagen willst du mich – schla–gen!?

Er: Donner und Doria – nein! Die Mücke will ich totschlagen. (Er wirft einen Stuhl um und haut mit dem Pantoffel nach der Mücke, die um die Nachttischlampe schwirrt. Trifft aber nur das gefüllte Wasserglas. Das Glas geht kaputt, das Wasser spritzt ins Bett. Die Mücke entsurrt nach der Decke und bleibt träumerisch auf der Rückenpartie einer gemalten Putte sitzen.)

Es klopft an der Tür.

Er: Schockschwerenot, wer ist denn . . .?

Die Stimme des Assessors: Ich.

Er: Wer – ich? Die Stimme kenn' ich doch! Der Herr Assessor?

Die Stimme des Assessors: Allerdings.

Er: Ich denke, Sie sind abgereist?

Die Stimme des Assessors: Ich bin wiedergekommen! Sie werden die Dame nicht weiter mißhandeln. Ich bin zu jeder Genugtuung bereit.

Sie (leise): Der Ochse!

Er (stellt langsam den Pantoffel zu dem anderen. Betrachtet eine Weile das Bild Othellos. Dann heftet er den Blick auf die Mitteilung, daß man »für Wertsachen im Hotel keine Garantie übernimmt«. Schließlich geht er zur Balkontüre und öffnet sie langsam.)

Sie (zaghaft nach einer Weile): Adolar, du wirst doch nicht . . .?

Er: Ich weiß nicht, was du meinst, – aber ich werde nicht.

Sie: Adolar – es kommt am Ende wieder eine Mücke herein.

Er: Oh, eine Mücke mehr, – das macht nun nichts.

(Das Meer ist leicht bewegt. Die Strandkörbe sind ruhig. Der Friseur spielt noch immer Harmonika. Stimmung.)

 

 << Kapitel 1  Kapitel 3 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.