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Villa Falconieri

Richard Voß: Villa Falconieri - Kapitel 18
Quellenangabe
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typefiction
authorRichard Voß
titleVilla Falconieri
publisherVerlag von J. Engelhorn
seriesEngelhorns Allgemeine Romanbibliothek
volumeDreizehnter Jahrgang. Band 1.
year
firstpub
correctorreuters@abc.de
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Der Marchese ist abgereist!

Die Prinzessin fragte an, weshalb ich mich gar nicht mehr blicken ließe?

Ich antwortete einige banale Worte und – werde nicht hinuntergehen.

Ihr Billet hauchte ein Parfüm aus wie eine exotische Wunderblume. Ich konnte den Duft im Zimmer nicht ertragen.

Maria ist unendlich milde, geduldig und gütig.

Ich habe Visionen!

*

Fort und fort sehe ich einen schimmernden Nebelstreif; fort und fort höre ich eine leise süße Stimme Märchen erzählen.

*

Die Prinzeß ließ mich bitten, mit ihr nach Castell Gandolfo zu reiten: sie wäre so allein und fühlte sich so einsam.

Wiederum das Zauberwort!

Und wiederum wirkte es!

Ich werde also mit ihr reiten.

*

Welch ein Tag!

*

Wir ritten – nur sie und ich – nach Tusculum hinauf; dann, an den Ruinen des Amphitheaters und der Pineta vorüber, die Gräberstraße hinunter.

Zu beiden Seiten des mit riesigen Basaltblöcken gepflasterten Weges erhoben sich unter Cypressen und wilden Blumen die zertrümmerten Denkmale der Toten mit aufgerissenen Grabkammern, noch Ehrfurcht gebietend in ihrer Zerstörung. Im Schritt neben einander hinreitend, zeigte ich ihr die Aschenurnen, die in den Felsenwänden eingemauert waren, die eingesunkenen Grabstelen und zerbrochenen Inschriften, welche die Tugenden der Gestorbenen rühmten; und ein nie empfundenes glühendes brausendes Lebensgefühl durchströmte mich bei dem Anblick der lichten Gestalt neben mir, von der aller Glanz des strahlenden Sommertags auszugehen schien.

Wir gelangten in das Molarathal, welches den tusculanischen Höhenzug von den Waldbergen des Cavo scheidet, und lenkten in die alte Römerstraße, die linker Hand dem Volskergebirge zuführt, und die, von hohen Ginsterbüschen umfaßt, für uns in eine goldene via triumphalis verwandelt war.

Die Sonnenstrahlen brannten herab auf die Hügel von Thymian, Lavendel und Menthe. Wohlgerüche durchströmten die Lüfte, als wäre das milde Thal ein ungeheures Weihrauchbecken zur Feier eines pantheistischen Gottesdienstes entzündet.

Und wie über unseren Häuptern die Lerchen sangen! Jetzt gab ich meinem Pferde die Sporen. Das ihre folgte.

Wir sprachen kein Wort mehr.

Immer tiefer wurde die Einsamkeit ...

In den hohen verbrannten Gräsern lagen Herden von Stieren und reckten aus dem braunen Laubwerk ihre silbergrauen, mächtig gehörnten Häupter empor. Die steilen Tufffelsen hinan kletterten schwarze Schafe; in den Ruinen der antiken Villen weideten Ziegen, und auf kahlen Hügelrücken malte sich am strahlenden Horizont die Silhouette eines an seinem Stabe lehnenden schlanken Hirtenknaben.

Und fort und fort um uns der Duft; fort und fort über uns der Lerchengesang!

Das Thal weitete sich, die Felsenpyramiden des Volskergebirges schoben sich vor. In dem Dunst des heißen Tages erschienen die Umrisse der schönen Berge wie von einem göttlichen Finger in die strahlende Luft gezeichnet; und die Städte Cori und Norba hingen an dem leuchtenden Gestein wie glanzvolle Götterburgen.

Immer unweltlicher wurde ringsum die sommerliche Blütenpracht. Rosen durchrankten die Ginstermauern, weiße und blaue Winden umzogen die Schuttwälle der Ruinen, purpurbraune Krauseminze füllte die Gräben.

Wir wichen von der Straße ab und jagten in die Steppe hinein.

Felder mit rotem Mohn. Felder mit mattvioletten Steinnelken und Malven. Felder mit glühenden Feuerlilien, dazwischen hohe Stauden Rittersporns blauten.

Ich sah und empfand nichts als die schimmernde Frau an meiner Seite. Und doch sah und fühlte ich die ganze Schöpfung.

Es ward Mittag. Jede Blüte, jeder Halm strahlte.

Ein ungeheures feierliches Schweigen senkte sich mit den Gluten auf die Erde herab.

Der große Pan schlief!

Und sie immer dicht neben mir ...

Wir jagten, wir rasten dahin. Ich vergaß mein graues Haar, mein altes Herz, mein verfehltes Leben. Ich vergaß Maria, die ganze Welt. Ein Zauber hatte mich umsponnen und wieder jung gemacht. Ich dachte: ›Also, so ist es! So fühlt der Mensch, wenn er jung ist.‹

Es war etwas Wundersames!

Jetzt wußte ich auch genau, daß ich recht gehabt hatte, daß ich niemals jung gewesen war, niemals gelebt hatte; denn noch niemals hatte ich geliebt.

Weiter, weiter! Nur kein Aufenthalt. Nur keine Minute verloren von diesem einzigen Tage des Daseins. Schon morgen waren sie wieder zurückgekrochen, das Alter und der seelische Tod.

Jetzt sprengten wir auf schwarzen Wegen durch die Kastanienwälder von Rocca di Papa. Nach der grellen Helle umfing uns dunkle schwüle Nacht. Ueber uns wölbten sich die Wipfel wie die Baumkronen eines Urwaldes, dem Auge den Anblick des Himmels verschließend, als wäre eine schwere Decke davorgezogen.

Seltsame schlanke blasse Blumen leuchteten in der tiefen Dämmerung, und noch blühten zwischen den finsteren Stämmen die Asphodelen.

Es war, als jagten wir durch ein Schattenreich.

Weiter, weiter! Und wäre es hinein in den Tod!

Plötzlich lag er vor uns, uns dicht zu Füßen... Aber wir rissen die Pferde vom Rande des Abgrundes zurück.

Eine Lichtung, ein Felsenvorsprung, unmittelbar unter uns tödliche Klippen... Ein weites tiefes kreisrundes Becken, teils mit dichter dunkler Waldung bedeckt, teils von grauem Gestein starrend. Im Grunde eine stygisch schwarze, gespenstisch regungslose Flut – der Albaner See.

Am jenseitigen steilen Rande, lang sich hinstreckend, eine Stadt mit grauem gekuppelten Palast: die alte Papstvilla Castell Gandolfo. Darüber hinaus die Campagna mit Rom, die Küste mit Wildnis und Sümpfen, das Meer hoch und strahlend in den Horizont hinaufsteigend. Unsere Pferde standen, eng aneinander gedrängt, dicht am Rande des Absturzes. Wir schauten schweigend hinab ...

Und schweigend wandten wir die Tiere, lenkten sie Palazzola zu, dessen Klostermauern mit dem Grabmal aus dem uralten Albalonga im Sonnenschein in solcher Oede sich über dem Rand des Kratersees erhoben, als wäre hier die Heimat des ewigen Schweigens, des Aufgebens jeglicher Hoffnung.

Wir trieben die Pferde die steilen Wände hinunter und erreichten, an geheimnisvollen Grotten, an Ruinen und Gräbern vorüber, den stillen Spiegel des Sees, ritten an diesem entlang, unter mächtigen Erlen und Eichen dahin.

Die Zweige hingen über uns herab wie eine Allee von Trauerweiden, durch das dunkle Laubwerk spielten die Sonnenstrahlen gleich Scharen goldener gaukelnder Schmetterlinge. Längs des lieblichen Gestades ragten aus der schwermütigen Flut die Trümmer der versunkenen Villa Kaiser Domitians, die ehemals Land und Gebirge, Kraterwände und Seebecken auf Meilen und Meilen bedeckt hatte.

Wir schienen uns in der Tiefe eines ungeheuren Brunnens zu befinden, auf dessen Rand der Himmel ruhte.

Dann öffnete sich vor uns die Wand. Felsenblöcke wie von einem Volk von Riesen dem Berge entrissen, hierher geführt und kunstvoll an- und übereinander gefügt, umschlossen eine enge Höhlung, durch die der See abfloß, dem Meere zu. Die Wächter des Abflusses zogen eine Schleuse auf; und die Wasser schossen schäumend, brausend, tosend in die nächtliche Tiefe.

»Hier geht es hinab in den Orkus! Wollen wir mit?«

Sie rief es.

Ich hatte sie vom Pferde gehoben, stand jetzt neben ihr, konnte mich nicht regen, war keines Wortes mächtig, keines Gedankens.

Einer der Männer nahm ein Brett, befestigte darauf eine Kerze und ließ das Schifflein schwimmen. Die Welle faßte das Fahrzeug mit dem flammenden Mast, trieb es in den Schlund hinein, tiefer und tiefer... Weit beugten wir beide uns vor, sahen der Flamme nach, schauten zu, wie sie zum Funken wurde, zum Fünklein.

Und das Licht glitt dahin... Noch einmal zuckte es auf. Dann war es unsern Blicken entschwunden.

»Jetzt treibt das einsame Licht durch die schwarzen Eingeweide des Berges! Es muß grausig sein.«

Sie zitterte am ganzen Leibe.

Ich dachte:

›Und du wolltest hinab in den Orkus? Du bleibst in dem goldenen Lichte der Sonne: in deinem schönen Salon, auf deinen weichen Fellen, unter deinen seidenen Decken, und lässest dir von dem jungen Kriegsgott den Hof machen.‹

Es war wiederum unsinnig; aber mit meiner Jugend war es plötzlich vorbei.

Ich hatte ja gewußt, daß sie nur eine traurige Eintagsfliege sein würde.

Ohne ein Wort bestiegen wir unsere Pferde, ritten wir zurück auf der nüchternen staubigen Landstraße, über Marino nach Frascati.

Ich begleitete die Prinzessin bis zum Thor ihrer Villa.

Der Marchese war am Mittag angekommen und erwartete sie.

Es muß alles vorbei sein.

*

Der Marchese ist noch immer in der Villa Taverna.

*

Ich habe schwer gekämpft und gelitten; aber ich habe überwunden und entsagt.

Es heißt zwar: so lange der Mensch lebt, hofft er noch; und so lange er noch hofft, kann er nicht entsagen: es sei dies gegen die menschliche Natur! Ich habe jedoch gegen die menschliche Natur, gegen meine Natur, bereits so schwer gefrevelt, daß ich für mich einstehen kann.

*

Mehr und mehr suche ich Maria zu meiden, während ich mich doch sonst nicht genug zu ihr hindrängen konnte. Kaum ertrage ich ihre Gegenwart noch, während ich doch sonst in ihrer stillen Nähe aufatmete wie auf einer Bergeshöhe. Nichts quält mich so sehr wie diese schändlichste seelische Untreue, die ein Mann gegen eine einstmals teure Frau zu begehen vermag. Ich komme mir unaussprechlich verächtlich vor.

Ein Mensch, der sich selbst verachten muß, hat das Recht, sich selbst zu vernichten.

Er ist unsittlich geworden!

Und ein unsittlicher Mensch ist moralisch bereits tot.

*

Welche Nachricht!

Mariano lebt nicht mehr.

Er war Soldat und fiel in Afrika. Heute las ich es in der Zeitung.

So hat dieser Mensch doch noch ein ehrenvolles Ende genommen.

Jetzt ist die letzte Fessel, die uns an die Vergangenheit kettete, zerrissen; jetzt wird Maria auch dem Namen nach mein Weib. Alles wird jetzt besser werden.

Eine Felsenlast ist von mir genommen.

Noch in dieser Minute werde ich zu ihr eilen und es ihr sagen.

*

Ich habe es Maria nicht gesagt – noch nicht!

Ich muß mir zuerst Gewißheit verschaffen, ob es kein Irrtum ist. Wie häufig geschieht das! Zwar ändert Marianos Tod nur äußerlich etwas: aber es ist immerhin eine Aenderung. Ich habe indessen sofort die nötigen Schritte gethan, damit nichts versäumt werde. Vielleicht lege ich auf die Erfüllung dieser Form ein viel zu großes Gewicht: ist Maria doch über jede Form erhaben.

*

So weit ist es bereits mit mir gekommen!

Ich war abends in dem Garten der Villa Taverna und habe gelauscht: der Marchese machte der Prinzeß eine Liebeserklärung. Ich war sicher, sie würde ihn erhören; denn er ist wirklich ein prächtiger Jüngling. Ich wunderte mich nur, daß er erst jetzt sich erklärt. Ich hielt es nicht für möglich, daß sie ihn abweisen könnte: unglücklich und einsam, wie sie ist.

Dennoch ist es geschehen.

Ich befinde mich wie in einem Traum. In meiner Betäubung schäme ich mich nicht einmal, daß ich gelauscht habe. Ich fühle und weiß vom ganzen Leben nur eines: sie wies ihn ab! Und noch eins: ich muß Maria den Tod Marianos mitteilen.

Sofort!

*

Ich sprach mit Maria.

Alles war wie immer. Wir saßen abends in der Halle. Maria kam schön angekleidet, wie ich es liebe, brachte einen Korb voll frischer Rosen, die sie über den Tisch schüttete, und setzte sich an ihren Platz zwischen den Säulen des Mittelbogens. Ich saß ihr gegenüber und sah an ihrem stillen Gesichte vorbei, über die Terrassenbrüstung hinweg, auf das Meer und das Land der Aeneide, darauf der Abend des heißen Sommertages lag. Ich hatte das alles zu hundertmalen gesehen und feierlich schön gefunden.

Es schien mir ein Menschenalter her zu sein...

Als es endlich dunkler ward, ließ ich die Kerzen nicht anzünden, schickte die Leute fort und schaute zu, wie Meer und Campagna in Schatten sanken, über Erde und Himmel die Nacht sich hinwälzte.

Sobald ich Marias Züge nicht mehr erkennen konnte, sagte ich:

»Du hast mir vieles zu verzeihen: mehr, als selbst du verzeihen kannst. Ich riß dein Leben gewaltsam an mich; und da es zu meinem Leben geworden war, that ich nichts, als daß ich es als mein ausschließliches Eigentum behielt. Wie ich mein eigenes Leben in Schönheit und Einsamkeit begrub, so scharrte ich neben mir auch das deine ein. Ich gab dir nichts – ich ließ alles dich geben.«

Sie schwieg. Als ich sie bei Namen anrief, erwiderte sie nur:

»Ich gab dir nichts als Unglück. Aber ich verstand es eben nicht besser.«

»Du sollst dich nicht anklagen; du sollst mir verzeihen – so sehr dir das möglich ist.«

Nach einer langen Stille sagte sie leise:

»Ich weiß auch, weshalb ich dir nur Unglück gab, nur Unglück geben konnte.«

»Weshalb, Maria?«

Sie blieb stumm. Ich bat sie, zu sprechen, es ihrem besten Freunde zu sagen. Aber sie blieb stumm. Jetzt teilte ich ihr meine große Neuigkeit mit.

»Mariano ist tot ... Ich weiß, daß unsere Heirat nur die Erfüllung einer Form ist; und zwar einer Form, die mit dem Wesen nichts gemein hat. Aber mir zuliebe erfüllst du sie gewiß. Ich wünsche doch so sehr, daß du meinen Namen trägst.«

»Wozu auch noch deinen Namen?«

»Liebe Maria!«

»Du hast mir genug gegeben, genug geopfert.«

»Kann man Opfer bringen, wenn man liebt?«

»Wenn man liebt –« Ich log wieder! Und sie?

Ob sie mir wohl wieder glaubte?

Sie sagte nicht, daß sie mir nicht glaubte. Aber sie wollte sich nicht zur Erfüllung der Form – zu der Heirat verstehen. Ich bat und flehte, ich bedrängte sie, bedrängte sie ungestüm.

Sie blieb jedoch dabei, daß sie nicht wollte.

Ich fühle mich jetzt mit zehnfachen ehernen Banden an sie gefesselt.

*

Maria ist fort!

Ich verstehe es nicht! Ich bin wie betäubt!

Wie kann Maria von mir fort sein?!

Was dachtet Ihr nur, als Ihr meine Depesche erhieltet: »Maria kommt zu Euch«? Ihr werdet es sicher ebensowenig verstehen wie ich selbst; denn – Maria verläßt mich und kommt zu Euch!

Ich wollte ihr diese Aufzeichnungen für Euch mitgeben; es ist jedoch besser, ich schicke sie Euch gelegentlich einmal ... Es ist das erste Mal, daß Maria fort ist, daß sie mich allein läßt.

Sie ging so leise fort, als schliche sie sich aus dem Hause, welches doch ihr Haus ist; als wollte sie nie wieder zurückkommen.

Maria nie wieder zurückkommen –

Bevor sie ging, besuchte sie das Grab ihres Kindes, wo sie seit Jahren nicht war. Es ist fast, als hätte sie von dem Grabe ihres Kindes Abschied nehmen wollen, um nie mehr wiederzukehren.

*

Noch heute will ich ihr schreiben. Ich will sie bitten zurückzukommen: bald, gleich!

Ich bin zu einsam.

Ich bin ohne sie wie verloren und verlassen.

Wenn sie nicht bald zurückkommt, werde ich ihr folgen.

Bittet bei ihr für mich.

*

Sie kommt nicht zurück und – ich bleibe hier.

Die Prinzessin sah ich seit Wochen nicht.

Die Villa Falconieri bleibt ohne Maria.

*

Scirocco!

Seit einer Woche wahnsinniger Wüstenwind. Es glüht in meinem Gehirn, in jedem Blutstropfen, in jedem Gedanken. Aber ich habe gar keine Gedanken!

Mein Wahnsinn brach aus bei dem Scirocco. Am hellen Tage ging ich heute hinunter in die Villa Taverna. Ich ließ mich bei der Prinzessin melden. Sie erwartete zu Tisch römische Gäste, war bei der Toilette, wollte mich jedoch empfangen. Ich antichambrierte also. Sie trat in das Zimmer, wo ich mich befand, wollte mir entgegengehen, sah mich an und blieb stehen.

Ich ging langsam auf sie zu und sagte:

»Du kannst mich erlösen oder vernichten.«

Ich sagte es sehr ruhig ... Sie jagte mich nicht hinaus; aber sie war totenhaft bleich – dem Verrückten gegenüber.

Und sie war hilflos!

Sie, die große Dame, mit ihrer raffinierten Routine war hilflos wie ein Kind.

Ihre Hilflosigkeit brachte mich zur Besinnung.

Ich ging.

Was nun?

*

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