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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 96
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Friedrich Körner (1815–1888)

Der heiratslustige Junggesell

Im Strumpf kein Hacken, am Rocke kein Knopf,
Kein Stroh im Bett, kein Boden im Topf;
Verdorbner Kaffee und nichts am Platz –
Ich wollt, ich hätte doch auch einen Schatz!

Die Schneider und Juden, die prellen mich sehr,
Der Wirt und die Magd, ein jeder nimmt mehr;
Es kümmert um mich sich kein Hund, keine Katz –
Ich wollt, ich hätte doch auch einen Schatz!

Und plagen mich Schmerzen um dies und das,
Gern hätt ich zum Herzen und Tändeln was;
Die Sorgen versüßt vom Weibchen ein Schmatz –
Ich wollt, ich hätte doch auch einen Schatz!

Gern drückt ich mal eine ans Herz recht warm
Und führt ein manierliches Weibchen am Arm,
Daß freundlich mit mir es kose und schwatz –
Ich wollt, ich hätte doch auch einen Schatz!

Ja einen, ders herzlich und treu mit mir meint,
Den möcht ich, der mit mir lacht und weint,
Der wäre für alles, für alles Ersatz –
Ich wollt, ich hätte doch auch einen Schatz!

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