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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 89
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Franz Ritter von Kobell (1803–1882)

S schlafadi Diendl

Es schlaft a Diendl untern Baam,
Danebn liegt ihr Huat;
Da Tag is warm, bein Baam is s kühl,
Sie schlaft so süeß, so guat.

Da kimmt a Jaaga ausn Wald,
An alta finstra Mo,
Der schaugt dees Diendl in sein Schlaf
Grad im Vorbeigehn o.

Auf oamal aba kehrt er um,
Jetz steht er lang vor ihr,
Aufs Mieda schaugt er, gfallt ihm gwiß
Da dra dees reichi Gschnür.

Er werd ja do koa Rauba sei
Und werd ihr ja nix toa,
Is ja a bluatjungs Diendl no,
Und grau is scho der oa.

Na schau, er geht und tuat ihr nix,
Und do hat n was druckt,
Er hat si hintern Ohrna kratzt
Unds Hüatl hat er gruckt.

(Oberbayrisch)

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