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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 55
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Georg Christian Bernhardt (1722–1789)

Die Alte

(Erneuert)

Die Natur wird wirklich schwächer!
Welcher Mann leert jetzt die Becher,
Die ein Weib vor diesem trank?
Zehnmal sieht man sie jetzt schlingen,
Nur ein Stutzchen zu bezwingen,
Das ein Knabe sonst bezwang.

Später, sollte man es glauben?
Später reifen Nüß und Trauben,
Gott! wie ist das Obst jetzt klein!
Als mein Mann mich kennen lernte,
Hatten wir, noch vor der Ernte,
Schon den schönsten reifen Wein.

Denk ich an die Zeit zurücke.
Als ich, niedlich, blond und dicke.
Nur das schöne Lottchen hieß,
Was für treffliche Melonen
Kriegt ich damals von Personen,
Die ich doch nur schmachten ließ.

Himmel! wie vor fünfzig Jahren
Noch die Junggesellen waren,
Stramm und rosig von Gesicht!
Suchten sie mit uns die Schatten,
Was sie doch für Waden hatten!
Fähndrichs haben sie jetzt nicht!

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