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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 38
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Johann von Besser (1654–1729)

Woher es komme, daß Mann und Weib sich zu vereinigen verlangen

(Leicht in der Sprache erneuert)

Als erst aus feuchtem Lehm Prometheus Menschen schuf
Und noch den Unterschied nicht angezeigt an beiden,
Da sah ers ein alsbald, zu besserem Behuf
Sie beide im Geschlecht und Schmuck zu unterscheiden.
Er nahm daher vom Leib des einen etwas ab
Und legts dem andern zu an ebendieser Stelle,
So daß dies einen Mann und dies ein Weib ergab,
Sie die Gehilfin ward und er ihr Schoßgeselle.
Nun frage man noch viel, woher zu beider Glück
Die Sehnsucht und der Wunsch, vereint zu sein, gekommen?
Den leeren Ort verlangt nach dem entwandten Stück,
Das Stückchen nach dem Ort, woher man es genommen.

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