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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 31
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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David Schirmer (1623-1682)

Aufmunterung zum Genusse (Gekürzt und erneuert)

Komm, Liebste, laß uns Rosen brechen,
Weil sie noch voll und farbig sind!
Laß andre was sie wollen sprechen;
Die Jahre fliehen zu geschwind.

Wir müssen unverwendet schauen,
Wie uns dies alles folgen muß;
Die Jugend trägt sich durch die Auen,
Geschwind, mit unvermerktem Fuß.

Wer sucht den Maien unsrer Tage,
Ist er bereits einmal vorbei?
Häuft sich des Winters Leid und Plage,
So sind wir aller Liebe frei.

Wie denn ein Regenstrom behende
Vom Berge her die Täler näßt,
So flieht die Zeit und naht das Ende,
Das uns schon heute eilen läßt.
Drum laß uns lieben, wie es gehet,
Eh noch der Abendstern anbricht.
Wer in der Liebe nichts verstehet,
Der braucht der edeln Jugend nicht.

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