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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 233
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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2. Hexengunst!

Hör meine Mahnung, Jüngeling:
O achte nie das Weib gering,
Denn es besitzt ein Dingeldang,
Mit dems die ganze Welt bezwang,
Mit dem sichs manch ein Fürstlein fing,
An dem manch König froh und bang
Sein Leben kurz, sein Leben lang

Mit seiner stolzen Krone hing,
Manch andrer aber siech und krank
Beglückt, verrückt zugrunde ging,
Und tief im Hexenpfuhl ertrank.

Drum achte nie das Weib gering,
O stolzer Knab, o Jüngeling!
Es ist ein wundervolles Ding,
Das einst den Teufel eingeschluckt,
Der nun aus ihrem Auge guckt,
Sie an gewisser Stelle juckt,
Und selbst aus böser Zunge – zuckt!

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