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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 217
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Johann Pilz (geb. 1885)

Daheim

Es war ein wildes Prassen
In Rausch und Liebesglut,
Ein krampfendes Umfassen,
Ein stöhnend Sinkenlassen,
Wenn ausgekocht das Blut.

Nun ist im weißen Linnen
Dein Leib mir rein und neu,
Und wie ein heilig Minnen
Ersteht in unsern Sinnen
Begehren ohne Reu.

Du adelst unsrer Lenden
Gelüste, Brand und Not
Mit deinen Frauenhänden:
Wir dienen... und vollenden
Ein ewiges Gebot.

(Originalbeitrag)

Unser Glück

Es war ein langes Finden
Durch Jahre, Lust und Traum,
Ein Ketten und ein Binden,
Ein Halten und Entschwinden,
Wie Blätterfall vom Baum.

Nun ist das Haus bereitet,
Geborgen unser Glück,
Und wenn dein Sinn entgleitet
Und wenn mein Herz sich weitet:
Wir finden stets zurück.

Das Pulsen unsrer Hände
Pocht taktgleich Du und Du,
Das Stürmen geht zu Ende,
Und wie in der Legende
Schließt Gott die Türen zu.

(Originalbeitrag)

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