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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 208
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Alexander von Bernus (geb. 1880)

Nachtmusikanten

In deinem Himmelbette
Wir stören deine Ruh,
O liebliche Nanette
Steh auf und hör uns zu!

Der Mond, der viertelrunde.
Zieht hin an blauen Höhn –
»In einem kühlen Grunde«...
Wir singens wunderschön

Und blasen um die Wette
Und machen Nachtmusik;
O liebliche Nanette
Gib uns nur einen Blick!

(Originalbeitrag)

Spielmann

Ich bin ein Unzufriedner,
Auf andrer Glück erbost,
Dein Kuß, dein mir beschiedner,
Das ist mein einziger Trost.

Ich schwinge meine Laute
Und singe ein und aus,
Fortuna aber schaute
Noch nie nach mir heraus.

Das macht: ich kann nicht singen,
Wie ich für alle sollt,
Die Saiten würden springen,
Wenn ich es wirklich wollt.

Ich streiche allerwegen
Den Bogen dir allein,
Du bietest mir dagegen
Den süßen Liebeswein.

Und ist es auch bisweilen
Ein ungestümer Most,
Um so bereiter teilen
Wir die willkommne Kost.

Du öffnest sacht das Fenster,
Ich steige bei dir ein,
Da sehn die Nachtgespenster
Oft irr und wirr herein.

(Originalbeitrag)
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