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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 19
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Ernst Christoph Homburg [der Keusche] (1605-1681)

Was ist Lieben? Aus der Tragico-Comoedia Dulcimunda. (Verändert)

[*Spalte 1]
Was ist Lieben?
Sich betrüben,
Sich stets widmen kranker Pein
Der so leise
Geht und mag dann sicher sein!

Liebe wecket
Lust und schmecket
Anfangs einem jeden gut;
Bald sich wendet,
Kurweil endet,
Martert, daß es wehe tut.

Amor, Spötter
Aller Götter,
Amor, aller Schalkheit voll,

[*Spalte 2]
Geht verbunden
Ohne Wunden,
Nur daß er uns dauern soll.

Liebesfeuer
Hat noch heuer
Mance Augen naß gemacht,
Bald gegeben
Dem das Leben,
Diesem Leid und Tod gebracht.

Drum ist Lieben
Nur Betrüben,
Götter-Menschen-Narretei;
Man muß lachen
Ob den Sachen;
Ob der klugen Phantasei!

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