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Unartige Musenkinder

Richard Zoozmann: Unartige Musenkinder - Kapitel 143
Quellenangabe
typepoem
authorRichard Zoozmann
titleUnartige Musenkinder
publisherHesse & Becker Verlag
addressLeipzig
printrun71. bis 76. Tausend
year
firstpub
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100318
projectid1c8d40a1
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Gustav Falke (1853–1918)

Frau Anne

Es strich ein Schelm die Geige sein
Landum vor allen Schenken,
Da hob sich groß und kleines Bein
Und alles war im Schwenken.
Die braune Ann
Mit ihrem Mann,
Wie zierlich sie es machte.
Sie lachte ihm über die Schulter schlau,
Es wußte der Schelm, warum die Frau
So lachte – so lachte.

Es ging ein Bauer vom Tanz nach Haus,
Voller als seine Scheune,
Fiel gleich ins Bett und schlief sich aus
Bis achte oder neune.
Sein Weib – doch nein,
Ein Schelm soll sein,
Wer sagt, was Frau Anne machte.
Früh stand sie am Herd und machte sich nütz
Und kochte dem Mann die Morgengrütz
Und lachte – und lachte.

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