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Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...

Johann Georg Friedrich Jacobi: Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ... - Kapitel 71
Quellenangabe
pfad/jacobijg/kartoffe/kartoffe.xml
typetractate
authorJohann Georg Friedrich Jacobi
titleUeber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...
publisherMonath und Kußler
year1818
firstpub
correctorreuters@abc.de
senderPamela Lampel
created20100408
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Kartoffelseife.

Man nimmt weisse Kartoffeln, die innen keinen roten Ring oder rote Punkte haben, wäscht sie sauber, und reibt sie auf einem Reibeisen. Das Geriebene preßt man durch einen Seiher oder zwängt es durch ein Tuch und schüttet über das Durchgepreßte frisches, reines Brunnenwasser, das nicht hart ist; was sich leicht zu Boden sezt, kann man bekanntlich als Stärkmehl gebrauchen, des überstehenden Wassers aber bedient man sich zur Wäsche. Man kann mit diesem Wasser weisses Zeuch, Gefärbtes, seidene Bänder und Strümpfe etc. etc. ohne weitere Lauge oder Seife dazu zu nehmen oder nöthig zu haben, daraus waschen, und die Wäsche wird davon sehr rein und weiß. Besonders aber hat dieses Wasser, noch vor der gewöhnlichen Seife den Vorzug, daß es die Farben nicht angreift, und daß die Wäsche, besonders seidene, Glanz und Steife wie neu erhält, ohne besonders appretirt zu werden.

Daß man Stärke und Puder aus den Kartoffeln ziehen kann, ist oben bey Verfertigung des Kartoffelmehls schon gelehrt worden.

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