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Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...

Johann Georg Friedrich Jacobi: Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ... - Kapitel 53
Quellenangabe
pfad/jacobijg/kartoffe/kartoffe.xml
typetractate
authorJohann Georg Friedrich Jacobi
titleUeber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...
publisherMonath und Kußler
year1818
firstpub
correctorreuters@abc.de
senderPamela Lampel
created20100408
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Chocolade von Kartoffeln.

Man nimmt 8 Loth von den zu Kaffee zubereiteten Kartoffelwürfeln und brennt sie mit 8 Loth abgeschälten Cacaobohnen schwach in einer Kaffeetrommel. Wenn sie erkaltet sind, so sezt man nach Belieben Zucker und Gewürz bey, stößt alles in einem Mörser, schlägt das Gestoßene durch ein Sieb oder feinen Durchschlag und verwahrt es wohlverschlossen in einem blechernen Gefäße oder Büchse. Will man Chocolade machen, so nimmt man auf den Becher 2 Loth dieses Pulvers, sezt ein wenig mit Zucker gestossene Vanille bey und verfertigt daraus mit Milch, Wasser oder Wein, nach Belieben, unter dem gewöhnlichen Beysatz von einem Eydotter, den besten Chocolade, an dem man das Surrogat schwerlich merken wird. Dieses Pulver kann auch zur Chocoladensuppe und zur Chocoladensoce, besser als wirkliche Chocolade, angewendet werden. Die Suppe wird gewöhnlich halb aus Wein und halb Fleischbrühe, mit Zusatz von etlichen Eyern bereitet, gleich einer Wein- oder Biersuppe, und man nimmt auf eine halbe Maas Brühe 4 Loth Chocoladepulver. Die Chocoladesoce bereitet man gleich der Hüfen- oder Hagebuttensoce, und sezt statt diesen das Chocoladepulver bey.

Will man der Tafelchocolade oder den Chocoladepläzchen Kartoffeln beysetzen, so werden die leicht gebrannten Kartoffelwürfeln mit dem Cacau in dem zum Chocolademachen erwärmten Mörser heiß mitgestoßen und vermischt.

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