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Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...

Johann Georg Friedrich Jacobi: Ueber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ... - Kapitel 35
Quellenangabe
pfad/jacobijg/kartoffe/kartoffe.xml
typetractate
authorJohann Georg Friedrich Jacobi
titleUeber die Kartoffeln, Erdäpfel, Erd- oder Grundbirnen ...
publisherMonath und Kußler
year1818
firstpub
correctorreuters@abc.de
senderPamela Lampel
created20100408
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Kartoffelfüllungen.

Man nimmt 24 Loth nach englischer Art gekochte und hierauf geschälte und geriebene Kartoffeln, 3 Loth Fett oder Speck, 4 Loth Milch, und das erforderliche Salz; 2 Loth geriebenen Schweizerkäse. Diese Dinge mischt man zusammen, wobey man so vieles warmes Wasser zugießt, als nöthig ist, dem Taige die nöthige Konsistenz zu geben, und thut sie in ein irdenes mit Butter beschmiertes Geschirr, um sie darin backen zu lassen.

Oder:

Man nimmt 24 Loth geriebene Kartoffeln, 2 Loth Milch, 3 Loth Fett mit erforderlichem Salz. Man knetet alles mit warmen Wasser gut zusammen, und läßt es in einer irdenen Pfanne backen. Man kann auch 4 bis 6 Loth kalten Braten darunter gehackt mischen.

Oder:

Man nimmt: 24 Loth Kartoffeln wie vorher, 5 Loth Fett, 4 Loth in Mörser klein gestoßenen Salzhering, zusammen gemischt und gebacken wie vorher gelehrt worden.

Oder:

Man nimmt: 24 Loth geriebene gekochte Kartoffeln, 3 Loth Fett, 4 Loth gedörrtes und klein geriebenes Rindfleisch oder geräucherte Zunge, oder kaltes Wildpret. Man mischt alles, wie in den vorigen Vorschriften angezeigt worden ist, zusammen, und bäckt es in einer Bratpfanne. Wenn diese Füllungen gebacken sind, so wiegen sie jede zwischen 24 bis 30 Loth. Jedermann der von ihnen aß, fand sie sehr gut, die erste und dritte Füllung aber haben besonders allgemeinen Beyfall gefunden. Statt des warmen Wassers zum anmachen, kann man durchaus warme Milch nehmen, auch statt gesalzenen Hering, Picklinge und Sardeelln beisetzen.

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