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Über den Umgang mit Menschen

Adolph Freiherr Knigge: Über den Umgang mit Menschen - Kapitel 37
Quellenangabe
typetractate
titleÜber den Umgang mit Menschen
authorAdolph Freiherr von Knigge
year1977
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-31973-5
pages5-407
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1788
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Elftes Kapitel

Über das Betragen gegen Leute in allerlei besondern Verhältnissen und Lagen

1.

Zuerst aber die Aufführung gegen unsre Feinde. Man kränke niemand vorsätzlich! Man sei wohlwollend, dienstfertig, verständig, vorsichtig, grade und ohne Winkelzüge in allen Handlungen. Man erlaube sich keinen Schritt zum Nachteil eines andern. Man zerstöre keines Menschen Glückseligkeit. Man verleumde niemand. Man verschweige selbst das wirklich Böse, das man von seinen Mitmenschen weiß, wenn man nicht entschiednen Beruf hat oder das Wohl andrer es bestimmt erfordert, darüber zu reden – so wird man – etwa keine Feinde haben? – das sage ich nicht; aber man wird, wenn uns dennoch Neid und Bosheit verfolgen, wenigstens die Beruhigung empfinden, keine Veranlassung zur Feindschaft gegeben zu haben.

Es steht nicht immer in unsrer Willkür, geliebt, aber es hängt immer von uns ab, nicht verachtet zu werden. Allgemeiner Beifall, allgemeines Lob sind sehr entbehrliche Dinge; allgemeine Achtung können dem Redlichen und Weisen wider Willen selbst die Schurken in ihren Herzen nicht versagen, und der warmen Freunde bedarf man etwa nur drei in der Welt, um glücklich zu sein.

Will man ohne Angst in dem Umgange mit Menschen leben, so darf es uns nicht beunruhigen, wenn nicht alle Menschen uns für gut und weise halten. Je mehr hervorleuchtende edle Eigenschaften aber ein Mann hat, um desto gewisser kann er darauf rechnen, von der Scheelsucht schwacher und schlechter Menschen manches ertragen zu müssen, und die, welche die allgemeine Stimme des Pöbels aller Klassen für sich haben, sind mehrenteils die mittelmäßigsten Leute, Leute ohne Charakter oder niedrige Schmeichler und Heuchler. Es ist wahrlich nicht schwer, Menschen zu gewinnen, auch die zu gewinnen, welche am heftigsten gegen uns eingenommen waren, und das oft durch ein einziges Gespräch unter vier Augen, wenn man ihre schwache Seite studiert hat und es recht darauf anlegt – allein das ist eine elende, des redlichen Mannes unwürdige Kunst. – Und was bekümmert es mich am Ende, ob Menschen, die mein Herz nicht kennen, ja, die mich nie gesehn haben, durch die Geschwätze irgendeines alten Weibes gegen mich eingenommen sind oder nicht?

Klage aber nie über Verfolgung und Feinde, wenn Du nicht Lust hast, die Anzahl der letztern zu vermehren. Es schleicht immer eine Anzahl furchtsamer, niederträchtiger Geschöpfe umher, die nicht den Mut haben, gegen einen Mann von Würde sich öffentlich zu erklären, die aber sich augenblicklich an Dich wagen, sobald sie Dich hilflos, scheu und niedergeschlagen erblicken; und diese, so unbedeutend sie Dir auch scheinen möchten, können mit ihren Neckereien Dir tausendfältigen Kummer machen. Der feste Mann muß sich selbst schützen. Zeige Zuversicht zu Dir selber, so wirst Du ganze Heere von Schelmen im Zaume halten! Zudem ist des Kämpfens in der Welt so viel; jeder gute Mann hat mit seinen eignen Angelegenheiten genug zu tun, so daß es vergebens ist, Alliierte zu suchen, weil diese bei der ersten Gelegenheit, wo es eigne Sicherheit gilt, davonlaufen. Der Mann, welcher sich stellt, als merkte er es nicht einmal, daß man ihn verfolgt, der von Zeit zu Zeit sagt: »Gottlob! mir geht es gut; ich habe Freunde«, wird für einen mächtigen Bundesgenossen gehalten, dessen man schonen müsse, dahingegen über den Verlassenen jeder, wie die benachbarten Fürsten über das Eigentum einer kleinen Reichsstadt, herfällt.

Werde nie hitzig oder grob gegen Deine Feinde, weder in Gesprächen noch Schriften; und wenn böser Wille und Leidenschaft, wie es mehrenteils geschieht, bei ihnen im Spiele ist, so lasse Dich auf keine Art von Explikation ein. Schlechte Leute werden am besten durch Verachtung bestraft und Klatschereien am leichtesten widerlegt, wenn man sich gar nicht darum bekümmert.

Wenn man daher unschuldig verleumdet, angeklagt, verkannt wird, so zeige man Stolz und Würde in seinem Betragen, und die Zeit wird alles aufklären.

Nicht alle Bösewichte sind unempfindlich gegen eine edle, großmütige, immer gleiche, grade Behandlung. Mit diesen Waffen also kämpfe man, solange sich's irgend tun läßt, gegen seine Feinde. Sie müssen nicht Rache fürchten, sondern fürchten, daß sie selber sich in den Augen des Publikums herabsetzen würden, wenn sie fortführen, einen Mann zu verfolgen, dem niemand seine Ehrerbietung versagt.

Wollen sie aber dennoch nicht das Gewehr strecken und macht Dein Stillschweigen bei ihren Ausfällen sie noch kecker, dann zeige einmal mit großer Kraft, was Du tun könntest, wenn du wolltest. Aber gebrauche dabei keine Winkelzüge. Vereinige Dich nie mit andern schlechten Leuten. Mache keine gemeinschaftliche Sache mit einem Schelme, um den andern zu bekämpfen, sondern tritt ganz allein mutig, kühn, schnell, grade und öffentlich gegen sie auf. Es ist unglaublich, wieviel ein einziger mit einem guten Gewissen und edlem Feuer gegen Scharen von Nichtswürdigen vermag.

Sei nur trotzig gegen mächtige, siegende Feinde! Des Überwundenen, des Unglücklichen schone und verschweige alles Unrecht, das er Dir vormals zugefügt, sobald er außerstande ist, Dir ferner zu schaden, sobald er die Stimme des Publikums gegen sich hat. Laß Dir nie zweimal die Hand zur Versöhnung reichen! Vergiß dann alle Beleidigungen, solltest Du auch fürchten müssen, daß der Mann bei der ersten Gelegenheit die Feindseligkeit erneuern wird. Sei zwar auf Deiner Hut; aber zeige kein Mißtraun. Es ist besser, unschuldigerweise zum zweitenmal beleidigt zu werden, als ein einzigmal den Mann zu kränken, zu erbittern und ihm allen Mut zu nehmen, dem es mit seiner Rückkehr zu Dir ein Ernst ist. Aber man muß auch verzeihn können, ohne darum gebeten zu werden.

Man hat oft die beste Gelegenheit, die Gemütsart eines Menschen dann kennenzulernen, wenn er uns beleidigt hat. Man gebe acht, ob er es wiedergutzumachen sucht durch Bitten um Verzeihung – und wie? Gleich oder spät nachher? Öffentlich oder heimlich? Und warum nicht gleich und nicht vor allen Leuten? Aus Starrköpfigkeit, Eitelkeit oder Blödigkeit? Oder ob er gar keinen Schritt tut, sondern uns laufen läßt, wohl gar mault und Feindschaft auf den Beleidigten wirft? Ob jenes aus Leichtsinn oder Tücke? Oder ob er den Fehler zu beschönigen sucht, Winkelzüge macht, den Gesichtspunkt zu verrücken sucht, um recht zu behalten? Schon in den Jahren der Kindheit kann man aus diesen Zügen auf den künftigen Charakter schließen.

Hast Du jemand beleidigt, so suche sobald möglich Dein Unrecht gutzumachen – nicht auf kriechende, aber auf herzliche Weise. Unmöglich lassen sich hier für alle einzelnen Fälle Vorschriften geben; nur muß ich bemerken, daß es Menschen gibt, die durch jede kleine Herablassung, die man ihnen zeigt, so übermütig und geneigt werden, uns Unrecht zuzufügen, daß man gegen diese, wenn man ihnen eine unbedeutende Beleidigung zugefügt hat, die oft nur in ihrer Einbildung besteht, die Ersatzleistung nicht zu weit treiben, sondern lieber durch nachheriges vorsichtigere Betragen die Übereilung vergessen zu machen suchen muß.

Je vornehmer der Mann, der von Feinden verfolgt wird, um desto wichtiger ist es, daß er den größten Teil dieser Vorschriften sich zunutze mache. Ein Minister wird oft durch kleine, sehr kleine Leute, deren Einfluß er verachtet, bloß dadurch gestürzt, daß er bei dem ersten Angriffe Furchtsamkeit, Mangel an Zuversicht blicken läßt.

Übrigens hat man nicht unrecht, wenn man behauptet, daß unsre Feinde oft, ohne es zu wollen, unsre größten Wohltäter sind. Sie machen uns aufmerksam auf Fehler, die unsre eigne Eitelkeit, die Nachsicht unsrer parteiischen Freunde und die niedrige Gefälligkeit der Schmeichler vor unsern Augen verbergen. Ihre Schmähungen feuern in uns den Eifer an, um desto sorgsamer den Beifall der Bessern zu verdienen; und wenn sie jedem unsrer Schritte auflauren, so lehren sie uns, auf unsrer Hut zu sein, um ihnen keine Blöße zu geben.

Keine Feindschaft pflegt heftiger zu sein als die unter entzweieten Freunden. Unsre Eitelkeit kommt da in das Spiel; wir schämen uns, das Spielwerk eines Bösewichts gewesen zu sein; wir wenden alles an, um diesen nun im schlechtesten Lichte zu zeigen, damit wir vor der Welt unsre Trennung von ihm rechtfertigen mögen. – Doch über das Betragen gegen Freunde nach dem Bruche habe ich ja schon im sechsten Kapitel dieses Teils geredet.

2.

Man kommt oft in nicht geringe Verlegenheit, wenn unsre Lage uns zwingt, mit Leuten umzugehn, die einander feind sind, wo man es also gar leicht mit einer Partei verdirbt, sobald man mit der andern gut steht, und es mit beiden verdirbt, wenn man sich ungebeten oder auf unvorsichtige Weise in diese Händel mischt; ich empfehle dabei folgende Vorsichtigkeitsregeln:

Soviel man kann, vermeide man die Unannehmlichkeit, mit zwei Parteien zu gleicher Zeit umzugehn, die miteinander in Zwist leben.

Kann man dies aber nicht ändern, zum Beispiel ohne plötzlich ein Verhältnis aufzuheben, in welchem man lange Zeit gestanden, so setze man sich womöglich auf den Fuß, durchaus nicht eingeflochten zu werden in die obwaltenden Streitigkeiten! Man bitte sich's vielmehr aus, daß in den Gesprächen diese Sache nie berührt werde. Diese Regel findet vorzüglich dann statt, wenn Menschen, die ehemals vertrauete Freunde gewesen sind, nun auf einmal in Feindschaft miteinander geraten. Verhalte Dich ganz leidend, wenn dann einer über den andern bei Dir klagt. Er mag nun in der ersten Empfindlichkeit ein Wort zuviel gesagt haben und nachher wieder einig mit seinem Gegenteile werden, oder es mag in dauernde Feindschaft übergehn, so wird er es doch bei kaltem Blute übelnehmen, wenn Du zum Guten oder Bösen geraten hast.

Kann man aber auch dies nicht ändern, so enthalte man sich zuerst aller Zweizüngigkeit. Das heißt: man rede nicht, wenn man bei der einen Partei ist, zum Nachteile der andern, und wiederum zum Tadel jener, wenn diese es wünscht; sondern, wenn man sich durchaus darüber erklären muß, immer so, wie es einem redlichen, gerechten Manne zukommt.

Noch schändlicher aber als jene Duplizität ist das Verfahren mancher Menschen, die, um dabei im trüben zu fischen oder um dadurch zu einer wichtigen Person zu werden oder aus Schadenfreude und Geist der Intrige, von beiden Seiten Öl zum Feuer gießen und den Zwist unterhalten.

Wenn man ferner die streitenden Teile nicht recht genau kennt; wenn sie nicht unsre vertrautesten Freunde sind; wenn man nicht ganz gewiß weiß, daß man es mit edeln, von Vernunft regierten Leuten zu tun hat, die vielleicht nur durch Mißverständnisse oder durch andre, mit Hilfe eines Dritten leicht zu hebende Irrungen getrennt werden; sondern wenn böser Wille, Eigennutz, ungesellige Gemütsart oder unbändige Leidenschaft im Spiele ist, folglich keine dauerhafte Wiedervereinigung nach den Gemütsarten der Leute zu hoffen steht, so lasse man sich nicht darauf ein, Versöhnungen stiften zu wollen. Man verdirbt es dabei leicht mit einer Partei und nicht selten mit beiden.

Ist es endlich gar nicht zu vermeiden, daß man sich für oder gegen eine von den beiden Parteien bestimmt erkläre, so nehme man sich nicht etwa, wie Leute von niedriger Denkungsart zu tun pflegen, immer der stärkern gegen die schwächre an oder drehe gar den Mantel nach dem Winde, um abzulauern, wer siegen wird, und alsdann den im Stiche zu lassen, der von dem andern durch allerlei Kabale unterdrückt worden; sondern man entscheide sich ohne Ansehn der Person und ohne Rücksicht auf Freundschaft, Schmeichelei und Verwandtschaft männlich und unerschütterlich nach den Regeln der Gerechtigkeit für den, von dem uns unsre Vernunft sagt, daß er recht habe, und bleibe ihm treu und beständig zugetan, es gehe auch, wie es wolle.

3.

Wenden wir uns jetzt zu Kranken und Leidenden. Wer je empfunden hat, welch ein Labsal bei Krankheiten und Schmerzen eine gute, sorgsame, stille und bescheidne Wartung gewährt, der wird es nicht unnütz finden, daß ich ein paar Worte hierüber sage. Die Art der Behandlung und Sorgfalt muß sich aber freilich nach der Verschiedenheit der Krankheiten richten, mit welchen der Leidende kämpft, und ich kann also keine allgemein passenden Regeln vorschlagen; doch soviel sich im ganzen über diesen Gegenstand sagen läßt, möge hier Platz finden.

Es gibt Krankheiten, in welchen Aufmunterung des Gemüts, Zerstreuung und angenehme Unterhaltung sehr viel zur Genesung beitragen, und hingegen andre, bei denen Ruhe und stille Wartung das einzige sind, wodurch man dem Leidenden Linderung verschaffen kann. Man soll daher wohl unterscheiden und beobachten, welche Art von Behandlung anwendbar sein möchte.

Ich gestehe, daß in schweren Krankheiten mir die Aufwartung bezahlter Wächter immer angenehmer gewesen ist als die sorgfältige, liebevolle Zudringlichkeit werter Freunde. Jene sind durch Erfahrung mit den kleinen Handgriffen bekannt und leisten ihre Dienste mit unverdrossener Geduld, Kaltblütigkeit und strenger Pünktlichkeit, bekümmern sich nicht um unsre Launen und leiden nicht bei unsern Schmerzen; diese hingegen werden uns oft, besonders wenn unsre Nerven sehr reizbar sind, durch zu viel Eifer lästig; wissen nicht behutsam genug bei ihren Handreichungen mit uns umzugehn; erregen unsre Ungeduld durch Fragen und machen unser Leiden durch zu warmes Mitgefühl, das wir in ihren Augen lesen, doppelt schwer; wozu denn noch kommt, daß der Gedanke, sie zu häufig zu bemühn, und die Furcht, sie zu beleidigen, wenn wir über etwas unzufrieden sind, uns einen peinlichen Zwang auflegen. Will man daher seinen Freund selbst pflegen, so suche man die Art geübter Krankenwärter nachzuahmen und den Leidenden so wenig als möglich zu genieren, sondern alles mechanisch so zu machen, wie er es gern zu haben scheint. Man werde nicht mißvergnügt, wenn ein Kranker zuweilen auffahrend, böser Laune oder zänkisch wird. Wir fühlen nicht, wie ihm zu Sinne ist und wie seine zerrüttete Maschine auf seinen Geist wirkt.

Man mache nicht, besonders bei einem Kranken von sehr empfindlicher, weicher Gemütsart, sein Leiden durch Wehklagen und ängstliches Bezeigen noch schwerer.

Man rede nicht von Dingen, die ihm, selbst wenn er gesund wäre, unangenehm sein würden, nicht von häuslichen Verlegenheiten, vom Tode, noch von Vergnügungen, an welchen er nicht teilnehmen kann.

Leute, die bloß in der Einbildung krank sind, muß man zwar nicht verspotten, noch zu überzeugen suchen, daß ihnen nichts fehle, denn das macht ganz verkehrte Wirkung auf sie; aber man soll sie auch nicht in ihrer Torheit bestärken, sondern, wenn vernünftige Vorstellungen nichts helfen, nur gar keine Teilnahme zeigen, ihre Klagen mit Stillschweigen beantworten, und wenn der Sitz des Übels im Gemüte ist, sie durch weise gewählte Zerstreuungen auf andre Gedanken zu bringen suchen.

Auch gibt es Menschen, die dadurch Interesse zu erwecken glauben, daß sie sich kränklich stellen. Das ist eine törichte Schwäche. Auf unmännliche, marzipanene Stutzer vielleicht, nicht aber auf verständige Menschen kann geistige und körperliche Gebrechlichkeit besonders vorteilhaft wirken, und nur in einem Zeitalter von allgemeiner Entnervung darf man auf den Gedanken geraten, durch Klagen über Mangel an Prästanz sowie durch blöde Augen, Blähungen und schwache Werkzeuge sich von einer artigen Seite zeigen zu wollen. Man suche solche Leute von ihrer Albernheit zurückzuführen, sie zu überzeugen, daß es besser sei, Bewundrung als Mitleiden zu erregen, und daß nichts so allgemein vorteilhafte Eindrücke mache, als der Anblick eines Wesens, das an Leib und Seele gesund, in seiner vollen Kraft zur Ehre der Schöpfung dasteht.

Endlich in Unpäßlichkeiten, wo der Geist viel über den Körper vermag, wo Seelenleiden das Übel vermehren und die Besserung hindern, da soll man alle Kräfte aufspannen, seine ganze Lebhaftigkeit in Bewegung setzen, um Heiterkeit, Mut, Trost und Hoffnung in das Gemüt des Kranken zurückzurufen.

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